Acker-Spark – Spergula arvensis

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Deutscher Name: Acker-Spark
Wissensch. Name: Spergula arvensis
(L.)
Weitere deutsche Namen: Acker-Spergel,Feld-Spark
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Caryophyllales / Familie Caryophyllaceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet
Status: Einheimisch

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • kleine weiße Blüten
  • nadelförmige Blätter
Der Acker-Spark kann bis zu 50 Zentimeter hoch werden. Blatt: Die Laubblätter sind sehr schmal, fast nadelförmig. Sie haben auf der Unterseite eine Längsfurche. Sie wachsen sternförmig um den Stängel (Quirle). Sprossachse: Der Stängel ist aufrecht und zerstreut drüsenhaarig. Blüte: Die relativ kleinen Blüten haben fünf weiße Blütenblätter. Sie stehen in lockeren Blütenständen am Ende des Stängels. Frucht: Die Früchte sind kleine Kapseln.

Bilder


Beschreibung



Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland

Mensch und Stadt

Der Acker-Spark wächst auf Äckern, Schuttplätzen, Ödflächen und an Wegrändern. Er bevorzugt offene Standorte und nährstoffreiche, lockere und kalkarme Böden. Er zeigt Bodenversauerung an.

Der Acker-Spark ist relativ unempfindlich gegen Unkrautvernichtungsmittel.

Wissenswertes

  • Giftigkeit oder Verwendung: Varietäten der Pflanze wurden bis in die 1960er Jahre als Viehfutter angebaut. Sie wurden auch zur Schweinemast genutzt.
  • Die Blütezeit ist von Juni bis Oktober.
  • Die Blüten öffnen sich ausschließlich bei Sonnenschein. Bei schlechtem Wetter bestäuben sie sich selbst.
  • Die Samen sollen über 1000 Jahre keimfähig bleiben.
  • Er ist eine einjährige Pflanze, d.h. er blüht nur für einen Sommer und stirbt nach der Reifung der Samen ab.

Quellen, Literatur, Weblinks

  • Golte-Bechtle, Marianne, Spohn Roland und Spohn Margot (2015): Was blüht denn da? (Kosmos-Naturführer), 2. Aufl., Franckh Kosmos Verlag.
  • Schauer, Thomas, Caspari Claus und Caspari Stefan (2015): Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs, 7. Aufl., München: BVL Buchverlag.
  • Kammer, Peter M. (2016): Pflanzen einfach bestimmen: Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen, 1. Aufl., Bern: Haupt Verlag.
  • SEITZ,B.,RISTOW,M.,MEIßNER,J.,MACHATZI,B.&SUKOPP,H. (2018): Rote Liste und Gesamtartenliste der etablierten Farn- und Blütenpflanzen von Berlin. In:DER LANDESBEAUFTRAGTE FÜRNATURSCHUTZ UND LANDSCHAFTSPFLEGE / SENATSVERWALTUNG FÜR UMWELT,KLIMA UND VERKEHR (Hrsg.): Rote Listen der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere von Berlin, 118 S. doi: 10.14279/depositonce-66
  • http://floraweb.de/pflanzenarten/artenhome.xsql?suchnr=5729&
  • Seite „Acker-Spark“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. August 2017, 18:51 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Acker-Spark&oldid=168440218 (Abgerufen: 10. September 2018, 13:21 UTC)