Bestimmung von Süßgräsern (Poaceae) des nordwestdeutschen Flachlandes nach vegetativen Merkmalen, Teil 15 (Lars Neugebohrn)

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Quelle: Lars Neugebohrn 2007. Schlüssel zur Bestimmung von Süßgräsern (Poaceae) und Schmetterlingsblütlern (Fabaceae) des nordwestdeutschen Flachlandes nach vegetativen Merkmalen: Vorbemerkungen. Berichte des Botanischen Vereins zu Hamburg, Heft 23 (2007): 121-124. (Fassung hier leicht überarbeitet). (Autorisierte Zweitpublikation)
Hinweis: Dieser Schlüssel ist mit dem Autornamen gekennzeichnet und die Mitarbeit ist auf Lars Neugebohrn beschränkt. Auf der Diskussionseite sind Kritik und Verbesserungsvorschläge jedoch sehr willkommen!


Knospenlage gerollt, Pflanze behaart, evtl. auch nur Haare am Blattansatz, Riefen flach, niedriger als breit (Von Teil 14)
Von: Lars Neugebohrn
Knospenlage gerollt, Pflanze behaart, evtl. auch nur Haare am Blattansatz, Riefen flach, niedriger als breit, Blattspitze evtl. kahnförmig s. a. Cb3, Teil 18
Geographischer Geltungsbereich: Nordwestdeutschland — Quelle: Lars Neugebohrn 2007. Schlüssel zur Bestimmung von Süßgräsern (Poaceae) und Schmetterlingsblütlern (Fabaceae) des nordwestdeutschen Flachlandes nach vegetativen Merkmalen: Vorbemerkungen. Berichte des Botanischen Vereins zu Hamburg, Heft 23 (2007): 121-124. (Fassung hier leicht überarbeitet). — Zielgruppe: Experten — Mitarbeit begrenzt auf: Lars Neugebohrn
1a
Halm "knotenlos", oft nur Haarbüschel am Blattansatz vorhanden, oder Haare am Ansatz der Blattrückseitenspreite, Ligula klein bis fehlend, Knoten nur an der Sproßbasis 
 Gewöhnliches Pfeifengras, Benthalm  –  Molinia caerulea
(Teil 4,22,25,27)
1b
Halm mit Knoten, Pflanze behaart   ► 2
2a
Pflanze kurz behaart, am Blattgrund stärker, Riefen fast fehlend, Blatt deutlich gekielt, unterseits kahl, Ligula ± kurz, kragenförmig, vorne höher als hinten, also mit seitlich hochgezogenem Zahn, violett gezeichnet 
 Einblütiges Perlgras  –  Melica uniflora
s. a. Cb3122 (Teil 25)
2b
Pflanze lang behaart, Riefen schwach, Ligula kurz, kragenförmig, gezähnt 
 Wiesen-Goldhafer  –  Trisetum flavescens
s. a. Bromus (Teil 26), Apera (Teil 13)
2c
Blattansatz stärker als die übrige Pflanze behaart, Riefen ± deutlich, Ligula ganzrandig, ± lang kragenförmig, z. T. zerrissen, scheinbar mit Öhrchen, Pflanze an der Basis rötlich, Knoten rot, nach Cumarin riechend; Untergras   ►► 3
 Ruchgras  –  Anthoxanthum
2d
Blattoberseite meist spärlich behaart, selten unbehaart, Blattspreite zur Basis schmaler werdend, Ligula jung ganzrandig, älter ± lang, kragenförmig, oft eingerissen, Blattscheide ± weit offen, manchmal auch übereinanderliegend, mit Hautsaum, jung auch noch geschlossen, Obergras 
 Gewöhnlicher Glatthafer  –  Arrhenatherum elatius
(Teil 12, Teil 20, Teil 22, Teil 25, Teil 26, Teil 27)
3a
Pflanze normal groß, nicht gelblichgrün 
 Gewöhnliches Ruchgras  –  Anthoxanthum odoratum
3b
Pflanze ähnlich, aber sehr klein, gelblichgrün 
 Grannen-Ruchgras  –  Anthoxanthum aristatum
(= Anthoxanthum puelii)

Querverweise:

  • Wenn Pflanze unbehaart und Blattscheide stärker geschlossen s. Alopecurus pratensis (Teil 20, 22) Blattspreite zur Basis nicht schmaler werdend
  • Wenn Obergras, Ackerunkraut, s. Avena fatua (Teil 4, 12, 15),
  • Wenn behaart s. Alopecurus myosuroides Teil 20, 22
  • Wenn Ligula fehlend, dafür Haarkranz s. Phragmites (Teil 4, 27)
  • Wenn Ligula fehlend, dafür Haarkranz und Knospenlage gefaltet s. Danthonia (Teil 6)
Quelle: http://offene-naturfuehrer.de/web/Bestimmung_von_Süßgräsern_(Poaceae)_des_nordwestdeutschen_Flachlandes_nach_vegetativen_Merkmalen,_Teil_15_(Lars_Neugebohrn)
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