Bestimmungsschlüssel für die Gattung Galeopsis (Hohlzahn) in Deutschland (Thomas Gregor & Julia Kruse)

Aus Offene Naturführer
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hinweis: Dieser Schlüssel ist mit den Autorennamen gekennzeichnet und die Mitarbeit ist auf Thomas Gregor, Julia Kruse beschränkt. Auf der Diskussionsseite sind Kritik und Verbesserungsvorschläge willkommen! Direkte Verbesserungen und Illustrationen sind insbesondere in der frei veränderlichen Version in offener Zusammenarbeit erwünscht: Galeopsis (Deutschland).
Diese Arbeit ist eine Originalarbeit, die erstmalig hier publiziert ist.
Zitiervorschlag: Thomas Gregor & Julia Kruse 2011. Bestimmungsschlüssel für die Gattung Galeopsis (Hohlzahn) in Deutschland. http:/​/​www.​offene-naturfuehrer.​de/​wiki/​Bestimmungsschlüssel_​für_​die_​Gattung_​Galeopsis_​(Hohlzahn)_​in_​Deutschland_​(Thomas_​Gregor_​%26_​Julia_​Kruse)
Dieser Beitrag stammt von einem Mitglied der Gesellschaft zur Erforschung der Flora Deutschlands (GEFD).
Galeopsis in Deutschland (Hohlzahn; Lamiaceae)
Von: Thomas Gregor, Julia Kruse
Geographischer Geltungsbereich: Deutschland — Zielgruppe: Allgemein — Mitarbeit begrenzt auf: Thomas Gregor & Julia Kruse — Stand: Erstfassung beendet
1
Kelch und Stängel ohne mehrgliedrige Haaren; Stängel unter den Knoten nicht auffällig verdickt [subgenus Ladanum, Dalanum  ► 2
Kelch und Stängel mit mehrgliedrigen Haaren (Borstenhaaren); Stängel unter den Knoten oft verdickt [subgenus Galeopsis  ► 4
2
Kelchhaare weißlich, anliegend 
  G. angustifolia
Galeopsis angustifolia (Foto: A. Kleinsteuber)
Kelchhaare hell, durchscheinend, überwiegend abstehend   ► 3
3
Blattunterseite auffällig stark behaart; Blüten gelb, selten purpurrot 
  G. segetum
Galeopsis segetum (Foto: Thomas Gregor)
Galeopsis segetum (Foto: Thomas Gregor)
Galeopsis segetum (Foto: Thomas Gregor)
Galeopsis segetum (Foto: Thomas Gregor)
G. segetum, Habitus, Schieferhalde im Moseltal (Foto: Hans Reichert)
G. segetum, Habitus, Schieferhalde im Moseltal (Foto: Hans Reichert)
G. segetum: Die violettrosa gefärbten Formen werden oft fälschlich als Hybriden mit G. angustifolia gedeutet (Foto: Hans Reichert)
G. segetum: Die violettrosa gefärbten Formen werden oft fälschlich als Hybriden mit G. angustifolia gedeutet (Foto: Hans Reichert)
G. segetum, Blüte, Schieferhalde im Moseltal (Foto: Hans Reichert)
G. segetum, Blüte, Schieferhalde im Moseltal (Foto: Hans Reichert)
Galeopsis segetum (Foto: Thomas Gregor)
Blattunterseite nicht stark behaart; Blüten purpurrot 
  G. ladanum
Galeopsis ladanum (Foto: Thomas Gregor)
Galeopsis ladanum (Foto: Thomas Gregor)
Galeopsis ladanum (Foto: Thomas Gregor)
Galeopsis ladanum (Foto: Thomas Gregor)
Galeopsis ladanum (Foto: Julia Kruse)
Galeopsis ladanum (Foto: Julia Kruse)
Kelchhaare von Galeopsis ladanum (Foto: Julia Kruse)
Kelchhaare von Galeopsis ladanum (Foto: Julia Kruse)
Galeopsis ladanum (Foto: Thomas Gregor)
4
Blütenkrone mehr als doppelt so lang wie Kelch   ► 5
Blütenkrone höchstens doppelt so lang wie Kelch   ► 6
5
Blattunterseite mit Sitzdrüsen, reich behaart; Blütenkrone purpurrot (selten gelb) mit gelber Zeichnung auf Unterlippe 
  G. pubescens
Galeopsis pubescens (Foto: A. Kleinsteuber)
Galeopsis pubescens (Foto: A. Kleinsteuber)
Galeopsis pubescens (Foto: A. Kleinsteuber)
Galeopsis pubescens (Foto: A. Kleinsteuber)
Galeopsis pubescens (Foto: A. Kleinsteuber)
Galeopsis pubescens (Foto: A. Kleinsteuber)
Galeopsis pubescens (Foto: A. Kleinsteuber)
Blattunterseite ohne Sitzdrüsen, schwach behaart; Blütenkrone gelb mit violetter Zeichnung auf der Unterlippe 
  G. speciosa
Habitus von Galeopsis speciosa (Foto: Thomas Huntke)
Habitus von Galeopsis speciosa (Foto: Thomas Huntke)
Stängelblatt von Galeopsis speciosa (Foto: Julia Kruse)
Stängelblatt von Galeopsis speciosa (Foto: Julia Kruse)
Stängelbehaarung von Galeopsis speciosa (Foto: Julia Kruse)
Stängelbehaarung von Galeopsis speciosa (Foto: Julia Kruse)
Blüte seitlich, Galeopsis speciosa (Foto: Julia Kruse)
Blüte seitlich, Galeopsis speciosa (Foto: Julia Kruse)
Galeopsis speciosa, Blüten. Sarntal, Südtirol (Foto: Hans Reichert)
Galeopsis speciosa, Blüten. Sarntal, Südtirol (Foto: Hans Reichert)
Blüten von Galeopsis speciosa (Foto: André Karwath)
6
Kelch mit rotköpfigen Drüsenhaaren; Unterlippe nicht ausgerandet, mit breitem weißen Rand; Mittelteil der Unterlippe rollt sich früh in der Blüte nach unten um 
  G. tetrahit
Blüte von G. tetrahit, Feuchtwiese Bosen (SL). Charakteristisch  die Unterlippe ohne deutliche Kerbe und das "chaotische" Farbmal (Foto: H. Reichert)
Blüte von G. tetrahit, Feuchtwiese Bosen (SL). Charakteristisch die Unterlippe ohne deutliche Kerbe und das "chaotische" Farbmal (Foto: H. Reichert)
Blüte von Galeopsis tetrahit, mit rotköpfigen Drüsenhaaren am Kelch und Unterlippe nicht ausgerandet (Foto: Martin Olsson)
Blüte von Galeopsis tetrahit, mit rotköpfigen Drüsenhaaren am Kelch und Unterlippe nicht ausgerandet (Foto: Martin Olsson)
Stängel von Galeopsis tetrahit, hier ähnliche rotköpfige Drüsenhaare wie am diagnostisch wichtigeren Kelch (Foto: Julia Kruse)
Stängel von Galeopsis tetrahit, hier ähnliche rotköpfige Drüsenhaare wie am diagnostisch wichtigeren Kelch (Foto: Julia Kruse)
Blüte von Galeopsis tetrahit (Foto: Julia Kruse)
Blüte von Galeopsis tetrahit (Foto: Julia Kruse)
Tafel zu Galeopsis tetrahit (Zeichnung: Jakob Sturm)
Tafel zu Galeopsis tetrahit (Zeichnung: Jakob Sturm)
Habitus von Galeopsis tetrahit (Foto: Julia Kruse)
Habitus von Galeopsis tetrahit (Foto: Julia Kruse)
Blüte von G. tetrahit, Feuchtwiese Bosen (SL). Charakteristisch  die Unterlippe ohne deutliche Kerbe und das "chaotische" Farbmal (Foto: H. Reichert)
Kelch mit hellköpfigen Drüsenhaaren; Unterlippe ausgerandet, mit schmalem weißen Rand; Unterlippe rollt sich längs nach unten um und bleibt ausgestreckt 
  G. bifida
Blüte von Galeopsis bifida, Feuchtwiese in Bosen (SL). Charakteristisch die Kerbe an der Unterlippe und das "ruhige" Farbmal. (Foto: Hans Reichert)
Blüte von Galeopsis bifida, Feuchtwiese in Bosen (SL). Charakteristisch die Kerbe an der Unterlippe und das "ruhige" Farbmal. (Foto: Hans Reichert)
Habitus von Galeopsis bifida, Feuchtwiese in Bosen (SL) (Foto: Hans Reichert)
Habitus von Galeopsis bifida, Feuchtwiese in Bosen (SL) (Foto: Hans Reichert)
Blüte von Galeopsis bifida, Feuchtwiese in Bosen (SL). Charakteristisch die Kerbe an der Unterlippe und das "ruhige" Farbmal. (Foto: Hans Reichert)
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Bestimmungsschlüssel für die Gattung Galeopsis (Hohlzahn) in Deutschland (Thomas Gregor & Julia Kruse) (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
18 Oktober 2017 20:02:50). Abgerufen am 19. Oktober 2017, 07:20 von http://offene-naturfuehrer.de/web/Bestimmungsschlüssel_für_die_Gattung_Galeopsis_(Hohlzahn)_in_Deutschland_(Thomas_Gregor_&_Julia_Kruse)