Wiesenhummel – Bombus pratorum (Linnaeus 1761)

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(Apidae)

Taxon-Baum

Umgangssprachlicher Name: Wiesenhummel   Namensherkunft/Etymologie: bombus < lat.: der dumpfe Ton, pratum < lat.: Wiese  

Beschreibung: Eine häufige kleine Art, mit kurzem Rüssel, frühem Auftreten im Frühling und Nistenplätzen unter der Erdoberfläche, manchmal aber auch auf der Erdoberfläche unter Objekten oder in Höhlen. Diese Art nistet sehr früh im Jahr. Sie ist selten im Spätsommer zu finden und Berichte darüber beziehen sich auf Hummeln, die von Königinnen aus dem Frühling in Sekundärnestern aufgezogen wurden. In ihrer Neststruktur beschreibt Sladen (1912) sie als „Pollenlagerer“. Die Kolonien sind klein und relativ sanftmütig wenn sie gestört werden. Unterscheidung ähnlicher Arten: Anders als die Heidehummel (Bombus jonellus (Kirby 1802)) fehlt den B. pratorum-Königinnen und Arbeiterinnen ein heller Streifen am Ende der Brust.Williams NHM o.J.Hentschel & Wagner 1996Sauermost 1994

Ähnliche Art: Heidehummel – Bombus jonellus (Kirby 1802)

Farbmuster

Vorkommen

Habitat  Habitat: Gärten, Ackerland, Waldlichtungen und -ränder, seltener in Grasland, Heide, Hochland, Marschen und Mooren.
Globus  Geographische Verbreitung: Europa bis zum Yakutsk.
Karte gleicher Flächen: Arten von Paul Williams bestimmt, Literaturdaten, erwartet
Weltweite Verbreitung von Bombus pratorum

Weiterführende Links

Buch/Veröffentlichung Literatur

Hentschel, E. J. & Wagner, G. H. 1996: Zoologisches Wörterbuch. 6. Auflage. Gustav Fischer Verlag.
Sauermost, R. (Hrsg.) 1994: Lexikon der Biologie. Bd. 1-9, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN 3-86025-156-2.
Sladen, F. W. L. 1912: The humble-bee, its life history and how to domesticate it, with descriptions of all the British species of Bombus and Psithyrus. (http://www.archive.org, abgerufen am 16. November 2010).
Williams, P. : Bombus. ─ Bumblebees of the world. (Kein Datum. Nur das des NHMhttp://www.nhm.ac.uk).