Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

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Botanischer Garten (BGBM)

Großgruppe: Umweltbildungszentrum
Schutzstatus: Gartendenkmal
Ortsangabe: Königin-Luise-Straße 6-8, 14195 Berlin-Dahlem

Was gibt es hier zu entdecken?
Der Botanische Garten in Berlin-Steglitz ist der größte und artenreichste botanische Garten Deutschlands: auf einer Fläche von 43 Hektar werden mehr als 22000 Pflanzenarten aus allen Teilen der Welt gezeigt.
Im Gebiet vorkommende Vogelarten
Amsel – Turdus merula, Bachstelze – Motacilla alba, Bergfink – Fringilla montifringilla, Blässhuhn – Fulica atra, Blaumeise – Cyanistes caeruleus, Braunkehlchen – Saxicola rubetra, Buchfink – Fringilla coelebs, Buntspecht – Dendrocopos major, Eisvogel – Alcedo atthis, Elster – Pica pica, Erlenzeisig – Carduelis spinus, Feldsperling – Passer montanus, Fichtenkreuzschnabel – Loxia curvirostra, Fitis – Phylloscopus trochilus, Gartenbaumläufer – Certhia brachydactyla, Gartenrotschwanz – Phoenicurus phoenicurus, Gimpel – Pyrrhula pyrrhula, Girlitz – Serinus serinus, Graureiher – Ardea cinerea, Grauschnäpper – Muscicapa striata, Grünfink – Chloris chloris, Grünspecht – Picus viridis, Habicht – Accipiter gentilis, Haubenmeise – Lophophanes cristatus, Hausrotschwanz – Phoenicurus ochruros, Haussperling – Passer domesticus, Heckenbraunelle – Prunella modularis, Kernbeißer – Coccothraustes coccothraustes, Klappergrasmücke – Sylvia curruca, Kleiber – Sitta europaea, Kleinspecht – Dendrocopos minor, Kohlmeise – Parus major, Kolkrabe – Corvus corax, Kormoran – Phalacrocorax carbo, Mandarinente – Aix galericulata, Mauersegler – Apus apus, Mäusebussard – Buteo buteo, Mehlschwalbe – Delichon urbicum, Misteldrossel – Turdus viscivorus, Mittelspecht – Leiopicus medius, Mönchsgrasmücke – Sylvia atricapilla, Nachtigall – Luscinia megarhynchos, Nebelkrähe – Corvus cornix, Neuntöter – Lanius collurio, Pirol – Oriolus oriolus, Rauchschwalbe – Hirundo rustica, Reiherente – Aythya fuligula, Ringeltaube – Columba palumbus, Rotdrossel – Turdus iliacus, Rotkehlchen – Erithacus rubecula, Schwanzmeise – Aegithalos caudatus, Schwarzspecht – Dryocopus martius, Singdrossel – Turdus philomelos, Sommergoldhähnchen – Regulus ignicapilla, Sperber – Accipiter nisus, Star – Sturnus vulgaris, Stieglitz – Carduelis carduelis, Stockente – Anas platyrhynchos, Teichhuhn – Gallinula chloropus, Teichrohrsänger – Acrocephalus scirpaceus, Turmfalke – Falco tinnunculus, Wacholderdrossel – Turdus pilaris, Waldlaubsänger – Phylloscopus sibilatrix, Wintergoldhähnchen – Regulus regulus, Zaunkönig – Troglodytes troglodytes, Zilpzalp – Phylloscopus collybita, Zwergschnäpper – Ficedula parva, Zwergtaucher – Tachybaptus ruficollis, Seidenschwanz – Bombycilla garrulus, Birkenzeisig – Carduelis flammea
Beschreibung des Gebietes, Naturdenkmales etc.:
Bekanntheit erlangte der botanische Garten vor allem durch seine großen Schaugewächshäuser, die klimatischen Regionen und besonderen Pflanzengruppen gewidmet sind. Das Freigelände ist neben Ziergärten durch seine Pflanzengeographie geprägt. Das bedeutet, dass Pflanzen gewisser geographischer Herkunft hier beisammen stehen. Auffällig ist vor allem das Alpinum im westlichen Teil des botanischen Gartens mit seinen hügeligen Steingärten, sowie das Arboretum, eine Sammlung von Bäumen und Sträuchern, die einen Großteil der Fläche des botanischen Gartens einnimmt und ihm den Charakter eines lockeren Waldes verleiht. Neben diesen gepflegten Teilen existieren mehrere Wasser- und Sumpfflächen, wie auch Brachflächen mit überwiegend heimischen Wildpflanzen. Damit sind sie Rückzugsorte für z.B. Stieglitze und diverse Wildbienenarten.
Nutzungs- und Kulturgeschichte:Die Flächen werden von der Freien Universität Berlin wissenschaftlich betreut und beherbergen heute das Arboretum (wissenschaftliche Gehölzsammlung), die Systematik, die pflanzengeographische Abteilung, einen Tastgarten, einen Wassergarten, Gewächshäuser sowie mehrere schmückende Anlagen, die der Parkgestaltung dienen. Das Botanische Museum erzählt die Geschichte der Pflanzenentwicklung. Zu sehen sind hier fossile Relikte und wechselnde Ausstellungen. Einschränkung der Zugänglichkeit:
geregelte Öffnungszeiten, Eintritt erforderlich Weitere Informationen und Betreuung:
Der Botanische Garten ist täglich von 9:00 geöffnet. Die Schließzeiten sind jahreszeitenabhängig und orientieren sich am Sonnenuntergang. Nov-Jan: 16:00, Feb: 17:00, März + Okt: 18:00, April + Aug: 20:00, Mai-Juli: 21:00

Das Botanische Museum hat täglich von 10:00 - 18:00 geöffnet (außer am 24.12.)

Bilder

Quellen und Weblinks

An diesem Artikel sind folgende Autoren beteiligt: Alice Chodura