Brauner Grashüpfer – Chorthippus brunneus

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Deutscher Name: Brauner Grashüpfer
Wissensch. Name: Chorthippus brunneus
(Thunberg, 1815)
Wissensch. Synonyme: Glyptobothrus brunneus
Großgruppe: Insekten
Taxonomie: Ordnung Orthoptera / Familie Acrididae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • braun mit rötlichem Hinterteil
  • charakteristischer Wechselgesang
Der Braune Grashüpfer ist braun gefleckt mit einer helleren Bauchseite. An den Seiten trägt er senkrecht verlaufende, schwarze und helle Streifen. Die Oberseite des Hinterteils ist oft rötlich gefärbt.Es kommen auch verschiedene Farbvariationen vor. Bei diesen ist die Körperoberseite rot, weißlich oder hell gefärbt. Die langen, schmalen Flügel überragen den Körper deutlich. Die Fühler sind kürzer als der Körper. Er ist im Feld nur anhand des Gesangs von ähnlichen Arten zu unterscheiden. Dieser besteht aus einer dichten Folge von sechs bis zehn kurzen, schwirrenden Lauten. Das Weibchen ist deutlich größer als das Männchen.

Bilder

Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Nachtigall-Grashüpfer Der Nachtigall-Grashüpfer hat kürzere, brietere Flügel. Der Gesang besteht als zwei bis drei langen, anschwellenden Schwirrlauten. Nachtigall-Grashüpfer:  Quartl, CC BY-SA 3.0
Verkannter Grashüpfer Der Gesang besteht aus einer langen Strophe aus stetig lauter werdenden Schwirrlauten, die von kurzen, lauten "tick"- Lauten durchsetzt werden. Verkannter Grashüpfer:  Fritz Geller-Grimm, CC BY-SA 3.0


Mensch und Stadt

Der Braune Grashüpfer bevorzugt trockene Standorte mit sandigen Böden und lückenhafter Pflanzendecke. Man findet ihn vor allem an Brachen, an Wegrändern und Böschungen sowie am Rand von Kieferwäldern.

Er kommt häufig auf von Menschen genutzten oder bewirtschafteten Flächen vor.

Wissenswertes

  • Der Braune Grashüpfer ist im Jahresverlauf eine der frühesten vorkommenden Arten. Der zirpende Gesang der geschlechtsreifen Männchen klingt schon ab April.
  • Die Eier werden unter der Erde abgelegt.
  • Er ernährt sich von Gräsern.
  • Hört ein Männchen den Gesang des anderen, fällt dieser sofort versetzt mit ein. Es kommt dann zum kanonartigen Wechselgesang zwischen den beiden Individuen. Es wird jeweilige die Pause des anderen ausgefüllt.

Quellen, Literatur, Weblinks