Die Gattung Brimeura in Deutschland (Gregor Stolley)

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Hinweis: Dieser Schlüssel ist mit dem Autornamen gekennzeichnet und die Mitarbeit ist auf Gregor Stolley beschränkt. Auf der Diskussionseite sind Kritik und Verbesserungsvorschläge jedoch sehr willkommen! Es existiert zudem eine frei veränderliche Version in offener Zusammenarbeit: Brimeura (Deutschland).
Zitiervorschlag: Teil von: Stolley, Gregor 2010. Die wilden, verwildernden und das ökologische Potenzial zu verwildern besitzenden Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) in Deutschland. http:/​/​offene-naturfuehrer.​de/​wiki/​Die_​wilden,_​verwildernden_​und_​das_​ökologische_​Potenzial_​zu_​verwildern_​besitzenden_​Hyazinthengewächse_​(Hyacinthaceae)_​in_​Deutschland_​(Gregor_​Stolley) Diese Arbeit ist eine Originalarbeit, die erstmalig hier publiziert ist.

Brimeura amethystina (L.) Chouard 1930 – Amethyst-Wildhyazinthe

[Basionym: Hyacinthus amethystinus L. 1753; Synonyma: Hyacinthus angustifolius Medikus 1791, Hyacinthus hispanicus Lamarck 1789].

Diese Art wird bereits seit 1601 als Gartenpflanze kultiviert. Da die Art im Gartenhandel gängig ist und problemlos Temperaturen bis zu –15 °C übersteht wäre eine Verwilderung dieser Art in Deutschland sehr wohl möglich. Von dieser Art existiert auch eine Albino-Sippe (vgl. unter 1’). Weitere deutsche Namen dieser Art sind Amethyst-Wiesenhyazinthe und Amethyst-Scheinhyazinthe. Die Chromosomenzahl der Art ist 2n = 28 (Speta 1987). Sie besiedelt in ihrer Heimat felsige, trockne mediterrane bis subalpine Wiesen und Weiden in 100–2200 m Höhe (Jäger 2008).

Brimeura amethystina ‘Alba’ – Weiße Amethyst-Wildhyazinthe

Diese Sorte wurde 1887 von dem schottischen Botaniker George Arnott Walker Arnott (* 6.2.1799 in Edinburgh, † 17.6.1868 in Glasgow) aufgefunden und wird seit dieser Zeit als Gartenpflanze kultiviert. In der Natur ist die weiß blühende Form selten, im Gartenhandel ist sie aber gängig.

Literatur

  • Jäger, E. J. (2008): Familie Hyazinthengewächse – Hyacinthaceae Batsch ex Borkh. In: Jäger, E. J.; Ebel, F.; Hanelt, P. & Müller, G. K. (eds.): Exkursionsflora von Deutschland Band 5 – Krautige Zier- und Nutzpflanzen: 740–751, Springer, Berlin.
  • Speta, F. (1987): Die verwandtschaftlichen Beziehungen von Brimeura Salisb.: ein Vergleich mit den Gattungen Oncostema Rafin., Hyacinthoides Medic. und Camassia Lindl. (Hyacinthaceae). – Phyton – Annales Rei Botanicae (Horn, Austria) 26 (2): 247–310.
Quelle: http://offene-naturfuehrer.de/web/Die_Gattung_Brimeura_in_Deutschland_(Gregor_Stolley)
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