Die wilden, verwildernden und das ökologische Potenzial zu verwildern besitzenden Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) in Deutschland (Gregor Stolley)

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Hinweis: Dieser Schlüssel ist mit dem Autornamen gekennzeichnet und die Mitarbeit ist auf Gregor Stolley beschränkt. Auf der Diskussionsseite sind Kritik und Verbesserungsvorschläge willkommen! Direkte Verbesserungen und Illustrationen sind insbesondere in der frei veränderlichen Version in offener Zusammenarbeit erwünscht: Hyacinthaceae (Deutschland).
Diese Arbeit ist eine Originalarbeit, die erstmalig hier publiziert ist.
Zitiervorschlag: Stolley, Gregor 2010. Die wilden, verwildernden und das ökologische Potenzial zu verwildern besitzenden Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) in Deutschland. http:/​/​offene-naturfuehrer.​de/​wiki/​Die_​wilden,_​verwildernden_​und_​das_​ökologische_​Potenzial_​zu_​verwildern_​besitzenden_​Hyazinthengewächse_​(Hyacinthaceae)_​in_​Deutschland_​(Gregor_​Stolley)

Über die Verbreitung von Neophyten, Unbeständigen und verwildernden Gartenpflanzen existieren heute immer noch große Wissenslücken. Es ist daher wichtig, Vorkommen unbeständiger Arten und damit auch verwilderter Gartenpflanzen zu notieren, um Veränderungen in der Flora zu dokumentieren. In Deutschland fallen viele – wenn nicht sogar die überwiegende Anzahl – der Arten der Hyacinthaceae und Iridaceae in die Kategorie der „verwildernden Gartenpflanzen“. Erschwerend hinzu kommt noch, das die deutschen Standardfloren die Arten der genannten Familien sehr stiefmütterlich behandeln, viele der hier behandelten Arten kommen in ihnen sogar gar nicht vor oder sind bestenfalls in kurzen Anmerkungen erwähnt. Diese Anmerkungen sind in der Regel nichtssagend und helfen einem bei der Bestimmung überhaupt nicht weiter. In manchen Fällen sind die gemachten Kurzaussagen sogar falsch. Hier wird der Versuch unternommen diese Wissenslücken ein wenig schließen zu helfen.

Für die Erstellung der Bestimmungsschlüssel wurden grundlegend die Arbeiten von Christensen (2000) und, vor allem für die Gattung Ornithogalum, von Speta in Fischer et al. (2008) genutzt. Weiterhin flossen Merkmale aus Adler et al. (1994), Garcke (1972), Jäger et al. (2008), Seybold (2006) und Haeupler & Muer (2007) ein. Es wurden aber auch eigene Beobachtungen, Erfahrungen und Forschungsergebnisse in die Schlüssel integriert, insbesondere wurden auch Bastarde behandelt und für jede Sippe ein Kommentar erstellt. Die Kommentare stehen in alphabetischer Reihenfolge unterhalb der jeweiligen Gattungsschlüssel. Weitere Spezialliteratur wird unterhalb der Kommentare zu den jeweiligen Gattungen aufgeführt. Behandelt werden alle in den deutschen Standardfloren und im Bildatlas von Haeupler & Muer (2007) genannten Arten der Familien Hyacinthaceae und Iridaceae exklusive der Gattung Iris. Zusätzlich wurde eine Auswahl der im Sortiment des Gartenhandels gängigen Arten dieser Familien mit aufgenommen. Dabei wurde sich auf Arten beschränkt, die von deutschen und niederländischen Firmen jährlich auch per Internet angeboten werden und das ökologische Potenzial zur Verwilderung besitzen.


Hinweis: Aus einer separaten Publikation existiert außerdem auch der Schlüssel Die Schneeglanz-Arten (Chionodoxa Boissier) von Gregor Stolley.


Literatur

  • Adler, W.; Oswald, K. & Fischer, R. (1994): Exkursionsflora von Österreich. – 1180 S., Ulmer, Stuttgart.
  • Christensen, E. (2000): Die verwilderten Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) in Norddeutschland. – Berichte des Botanischen Vereins zu Hamburg 19: 53–94, Hamburg.
  • Fischer, M. A.; Oswald, K. & Adler, W. (2008): Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. – 3. verbesserte Auflage der „Exkursionsflora von Österreich“ (1994), 1392 S., Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz.
  • Garcke, A. (1972): Illustrierte Flora Deutschland und angrenzende Gebiete. – 23. Auflage, 1607 S., Paul Parey, Berlin und Hamburg.
  • Haeupler, H. & Muer, T. (2007): Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. – 2. Auflage, 789 S., Ulmer, Stuttgart.
  • Jäger, E. J.; Ebel, F.; Hanelt, P. & Müller, G. K. (2008): Exkursionsflora von Deutschland Band 5 – Krautige Zier- und Nutzpflanzen. – 880 S., Springer, Berlin.
  • Seybold, S. (2006): Schmeil-Fitschen Flora von Deutschland und angrenzender Länder. – 93. Auflage, 863 S., Quelle & Meyer, Wiebelsheim.
  • Speta, F. (2008): 145. Familie: Hyazinthengewächse / Hyacinthaceae (Liliaceae-Scilloideae). In: Fischer, M. A.; Oswald, K. & Adler, W. (2008): Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol: 1069–1077, 3. verbesserte Auflage der „Exkursionsflora von Österreich“ (1994), Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz.

Kontaktadresse des Autors:
Freiberuflicher Diplom-Biologe Gregor Stolley
Internet: http://www.expertenfocus.de/profil_stolley.html

Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Die wilden, verwildernden und das ökologische Potenzial zu verwildern besitzenden Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae) in Deutschland (Gregor Stolley) (Zuletzt geändert:
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1 März 2011 08:59:07). Abgerufen am 19. Dezember 2016, 20:05 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Die_wilden,_verwildernden_und_das_ökologische_Potenzial_zu_verwildern_besitzenden_Hyazinthengewächse_(Hyacinthaceae)_in_Deutschland_(Gregor_Stolley)