Frauenmantel (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung

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Stichwort Teil der Pflanze Quellenangaben, Anmerkungen, Weiterführendes
Futter im Übermaß bei Kuhbeweidung gesamte PflanzeBaxter Bd.4, 1839, Nr. 280 – British Phaenogamous Botany: »This is one of the most elegant of our native plants, and is not uncommon in dry upland pastures in many parts of Britain ; it is also occasionally found in low moist meadows ; I have seen it in such situations between Yarnton and Cassington, near Oxford, but very sparingly. It varies much in hairiness and smoothness, as well as in size and stature. The whole plant is astringent and slightly tonic. The leaves were formerly used in medicine, and were esteemed to be vulnerary. In the province of Smolandia, in Gothland, a tincture is made from the leaves, and given in spasmodic or convulsive diseases. Horses, sheep, and goats eat it ; swine refuse it ; cows are not fond of it.—
“The Rev. S. Dickenson gives the following curious account of its pernicious effects on cows : ‘Being lately on a visit to Somerford, the Hon. E. Moncton requested me to examine the herbage of a meadow near the river Penk, in which he had the misfortune, a few years ago, to have five milking cows die suddenly at once, and several more were with difficulty recovered. The symptoms of the disease, which he attributed to some noxious plant, were irremediable obstruction in the bowels. Upon examination, I found a very unusual abundance of Alchemilla vulgaris in every part of the field ; and am inclined to believe this plant was the cause of the fatality, as it is known to be of a very astringent quality. It was the aftermath the herd depastured ; and the survivors, upon being introduced into the same field the Summer following, were immediately affected with similar symptoms, but removed in time to prevent the fatal consequences ; since which Mr. Moncton has never hazarded the depasturing of it by neat cattle.’”.
Dr. Withering

(Übersetzt: Dies ist eine der elegantesten unserer heimischen Pflanzen und in vielen Teilen Großbritanniens auf trockenen Hochlandweiden nicht ungewöhnlich; sie kommt auch gelegentlich auf niedrigen, feuchten Wiesen vor; ich habe sie in solchen Situationen zwischen Yarnton und Cassington bei Oxford gesehen, aber sehr sparsam. Es variiert stark in Haarigkeit und Geschmeidigkeit, sowie in Größe und Statur. Die ganze Pflanze ist adstringierend und leicht tonisierend. Die Blätter wurden früher in der Medizin verwendet und galten als verletzlich. In der Provinz Smolandia, auf Gothland, wird aus den Blättern eine Tinktur hergestellt, die bei spasmodischen oder krampfhaften Erkrankungen verabreicht wird. Pferde, Schafe und Ziegen fressen es; Schweine verweigern es; Kühe mögen es nicht –
Die Rev. S. Dickenson berichtet neugierig über ihre schädlichen Auswirkungen auf Kühe….: Da ich kürzlich bei einem Besuch in Somerford war, bat mich der Hon. E. Moncton, die Kräuter einer Wiese in der Nähe des Flusses Penk zu untersuchen, auf der er vor einigen Jahren das Unglück hatte, fünf Milchkühe plötzlich auf einmal sterben zu lassen, und einige weitere wurden nur schwer wieder gesund. Die Symptome der Krankheit, die er einer schädlichen Pflanze zuschrieb, waren irreparable Verstopfungen im Darm. Bei der Untersuchung fand ich eine sehr ungewöhnliche Fülle von Alchemilla vulgaris in jedem Teil des Feldes; und ich neig dazu zu glauben, dass diese Pflanze die Ursache für den Tod war, da sie bekanntlich von sehr adstringierender Qualität ist. Es waren die Nachwirkungen, nachdem die Herde sie nicht mehr beweidete; und die Überlebenden, als sie im folgenden Sommer in das gleiche Feld eingeführt wurden, waren sofort mit ähnlichen Symptomen betroffen, wurden aber rechtzeitig entfernt, um die tödlichen Folgen zu verhindern; seitdem hat Mr. Moncton nie riskiert, dass sie von sauberen Rindern abgegrast wird.
Dr. Withering.
Übersetzt mit Hilfe www.DeepL.com/Translator)

Blütenbesuch durch Bienen; Heilpflanze; gerben; Viehfutter; Milchfettigkeit gesamte PflanzeBraune, Bd.1, 1797 – Salzburgische Flora: »Gebrauch. Die Pflanze ist in der Medizin bekannt. (3 c.) Ferner dienet sie zur Lohgare. Das Kraut ist auch ein gesundes Futter für das Vieh, und vermehret die Fettigkeit derr Milch. (3 d.) Die Blüthen werden von den Bienen besucht.«
Durchfallerkrankungen; Erbrechen; Wundheilung; Kosmetik und Haut­an­wen­dung; Frauenkrankheiten gesamte PflanzeGraeme u.a. 2011 – The Western herbal tradition: »RECOMMENDATIONS
  • There seems little doubt of lady’s mantle’s excellence as a wound herb. There may be a case for taking it internally as well as an external application. Thus infusion of the leaves, possibly decoction of the root, or distilled water of the leaves as application for wounds of all kinds, minor burns, and skin conditions other than very dry ones.
  • Internally for diarrhoea and vomiting, though use of any tannin based preparation should never be long term because of threat of malabsorption.
  • For a range of women’s conditions, particularly menorrhagia and leucorrhoea; the herb may well be of use in endometriosis, fibroids and incompetent cervix.
  • External application to tone breasts after breast feeding, or for cosmetic purposes; possibly internal consumption too.
  • Possible cosmetic role to combat aging skin, but this needs further investigation.

Dosage: The British Herbal Pharmacopoeia recommends 2–4 g three times a day of dried aerial parts.«

(Übersetzung: EMPFEHLUNGEN

  • Es scheint wenig Zweifel an der Exzellenz des Frauenmantels als Wundkraut zu geben. Es kann sowohl ein Fall für eine interne als auch für eine externe Anwendung vorliegen. So Infusion der Blätter, evtl. Abkochung der Wurzel, oder destilliertes Wasser der Blätter als Anwendung für Wunden aller Art, kleinere Verbrennungen und Hauterkrankungen außer sehr trockenen.
  • Intern bei Durchfall und Erbrechen, obwohl die Verwendung von Tanninpräparaten wegen der Gefahr einer Malabsorption niemals langfristig sein sollte.
  • Für eine Reihe von Frauenkrankheiten, insbesondere Menorrhagie und Leukorrhoe, kann das Kraut durchaus bei Endometriose, Myomen und inkompetentem Muttermund eingesetzt werden.
  • Äußere Anwendung zur Straffung der Brüste nach dem Stillen oder zu kosmetischen Zwecken; evtl. auch zum Eigenverbrauch.
  • Mögliche kosmetische Rolle bei der Bekämpfung der Hautalterung, aber das muss weiter untersucht werden.

Dosierung: Die Britische Pflanzen Pharmacopoeia empfiehlt 2–4 g drei Mal am Tag aus getrockneten oberirdischen Pflanzenteilen. Übersetzt mit Hilfe www.DeepL.com/Translator)

Weiterführende Literatur

Baxter, W. 1839: British Phænogamous Botany, or Figures and Descriptions of the Genera of British Flowering Plants. Bd. 4, Oxford (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​192163, abgerufen am 14. April 2019).
Braune, F. A. v. 1797: Salzburgische Flora, oder Beschreibung der in dem Erzstifte Salzburg wildwachsenden Pflanzen, nebst Angabe ihrer Wohnorte, Blühezeiten, Dauer, Gestalt u. ihrer Anwendbarkeit in der Heilkunde und Haushaltungswissenschaft, und ihrem Nutzen für Mahler, Färber, Gärber, Bienenzieher, Förster und Landwirthe. Bd. 1., Verlag Mayersche Buchhandlung, Salzburg (mit Kupfernhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​217296, abgerufen am 30. Januar 2019).
Tobyn, G., Denham, A. & Whitelegg, M. 2011: The Western herbal tradition: 2000 years of medicinal plant knowledge. Edinburgh, ISBN 978-0-443-10344-5, S. 1-379.