Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)

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Pflanzentafel von Natura Miriquidica e.V. (kammbegegnungen.de) aus Offene Naturführer (offene-naturfuehrer.de) erarbeitet von Plank, A. u.a. (6/2020)
Pflanzenfamilie: Korbblütengewächse
Gemeine Schafgarbe mit schematischer Zeichnung der Blüte der oberen Hälfte der Pflanze—Abbildung aus Millspaugh 1887
Blüte JFMAMJJASOND

Gemeine Schafgarbe, Tausendblatt, Achillenkraut, Garbenkraut, Grillenkraut, Heil allen Schaden, Gerbel, Kelken and Schabab (Achillea millefolium L., Familie Korbblütengewächse = Asteraceae, Synonym: Chamaemelum millefolium (L.) E.H.L.Krause) Wortherkunft: A­chil­le­a nach dem griechischen Held Achilles, der als Schüler die Pflanze durch den Centaur Chiron kennenlernte (Daffner 1893) und gegen Wunden angewandt haben soll; millefolium vom Griechischen (μιλ­λε­φό­λι­ουμ) bedeutet tausendblättrig wegen der feingeteilten Blätter (Kanngiesser 1908)

Merkmale

Ausdauernd wachsende Pflanze, aromatisch duftend mit weißem Blütenstand, Blätter sehr fein zerteilt und kriechendem Wurzelstock (Hegi 1929; Düll & Kutzelnigg 1994). Größe: (10) 20 bis 80 (120) cm Blume (Blütenstand): Blumen klein schmutzigweiß, selten lila- bis dunkelkarminrot (z.B. an trockenen, sonnigen Stellen und in hohen Lagen), sie bilden ein Blütenkörbchen (  3, 4), es besteht aus Zungenblüten (  5) und kleinen mittigen Röhrenblüten (  7); i.d.R. 5 Zungenblüten, ungefähr so lang wie breit, vorn meist kurz dreizähnig, Blütenhülle doppelt so lang wie die Zungenblüte; Blütenhülle eiförmig, die Hüllblätter gelbgrün, hellbraun bis schwarz häutig berandet; das ganze Blütenkörbchen 0,4 bis 0,6 mm breit; der Blütenstand bildet eine sog. Doldenrispe Früchte: Schließfrucht (=Achäne) länglich, silbergrau (am Rande weiß), zuweilen etwas gelblich, 1,8 bis 2 mm breit, am Rande seitlich kurz geflügelt; Haarkelch (=Pappus) fehlt; die Samen enthalten ca. 20 % Öl; Verbreitung als Tierstreuer: durch Vorbeistreifen werden Einzelfrüchte wegen der festsitzenden, elastischen Spreublätter katapultartig fortgeschleudert; Windstreuer; Zufallsverbreitung über Viehfutter, wobei die Samen unverdaut wieder ausgeschieden werden Blätter: in der Jugend etwas wollig, später meist zerstreut behaart, ohne eingestochene Punkte, doppelt- bis 3-fach-fiederspaltig mit kurz lanzettlichen, 0,5 bis 1 mm breiten, zugespitzten Abschnitten; Blattspindel – also die mittlere Hauptachse des Blattes – ist ungeflügelt, meist ungezähnt Stengel: aufrecht, meist einfach, reich beblättert, ± zerstreut lang wollig behaart Wurzel: kriechend, Blattsprosse und blühende Stengel treibend

Vorkommen, Verbreitung

Wegränder (Ruderalstandort), Trocken- und Halbtrockenrasen, Wiesen und Weiden, Hochgebirge (auch in der Ebene) — Allgemein verbreitet und häufig auf Wiesen, Weiden, Lägern, Buschweiden, an Bahndämmen, Wegrändern, Rainen, auf lichtem Waldboden, überschwemmten Böden, Geröll- und Felsfluren, zuweilen auch ruderal auf Äckern, Feldern, Schutthaufen, Kohlenmeilern, in Gärten; von der Ebene bis in die alpine Stufe (2400 bis 3100 ; Hegi; Ennet u.a. 1991) — Verbreitung: Ganz Europa (nördlich vom Polarkreis jedoch nur als Begleiter des Menschen und seiner Herden); Sibirien, westlicher Himalaya, Kaukasien, Nordpersien; eingeschleppt in Nordamerika, in Neuseeland und in Südaustralien (Hegi). — Zum Schutz: kein besonderer Schutzstatus nach Bundesartenschutzverordnung (Floraweb 2019)

Wissenswertes
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Schafe fressen zwar die Blätter, lassen aber die Blütenstände stehen, weshalb diese als auffällige Gebilde stehenbleiben (Name! Düll). Köhler & Müller (1887) schreiben: Der Name Garbe ist nach Grassmann ein uralter Name und wird von ihm auf das Altnordische zurückgeführt (althochdeutsch garawa, garvaharwe, angelsächsisch gearve, mittelhochdeutsch Gärwel, Gahel, Garb, Garwe, Gertel, Gabl, Barbune, Grausinc, Schofgarb, bei Tabernaemontanus Wilder Bienenpfeffer, Schapfgerwe, bei Cordus Garbe, Feldgarbe, Grünsingkraut, Relicken, bei Hildegard Garwa, bei Fuchs Gerbel, Schafgarbe, bei Bock und Gessner Schafrippe, Gerwel, Jungfrauaugbroen). Nach dem Angelsächsischen heißt gearve (weibl.) unsere Schafgarbe, gearva (männl.) das Kleid, der Umwurf, gearva (Adverb) fertig, vollendet, schön, altnordisch gerva, gjörva fertig, gervi, gjörvi die Bekleidung, überhaupt alles was zur vollständigen Ausrüstung von Zugtieren, Schiffen, Reisenden gehört. Der Name würde demnach auf den Eindruck des Schönen, Fertigen, vollständig Ausgerüsteten zurückzuführen sein, den die Pflanze bezüglich der Zierlichkeit und Form ihrer Blätter macht. Kanngiesser schreibt, die althochdeutschen und angelsächsischen Namen haben die Bedeutung: Gesundmacher, Heiler, ahd. garwä, die Heilende, Herstellerin – Garbe daher eine „Heilpflanze“, vergl. die deutsche Bez. Heil aller Welt! Siehe auch in Hegi, der über 70 Volksnamen beschreibt. … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Verwendung
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Stichworte: Heil- und Teepflanze; Magentee; Appetitlosigkeit; Gallentee; Lebertee; Magen-Darm-Beschwerden; Durchfallerkrankungen; Wildpflanzengärten; Wildgemüse- und Gewürzpflanze; Rezepte Kreiter uffn Taller; gelb färben; braun färben; Färberpflanze; Wundheilung; entzündungshemmend; Verletzung; blutstillend; Kosmetik und Hautanwendung; krampflösend; Krampfadern; entspannend; beruhigend; antispasmodisch; Hämorrhoiden; Haarausfall; Menstruationsschmerzen; Frauenkrankheiten — Zur Dosierung und Aufbereitung siehe z.B. Ennet, Treben (2017) oder Losch (1903). Zu den zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten schreibt Dietrich (2000): für aromatisierte Getränke getrocknete Blätter und Blütenstände verwendbar: Herstellung von Branntwein, Likör, Kwaß, Limo usw.; als Gewürz für Speisezwecke frische, junge, schwach bitter aromatisch schmeckende Blätter, Blütenstände und Triebe zu Fleisch- und Fischgerichten, zu Salaten, Gemüse und Würzsoßen geben (Rezepte-Ideen siehe auch Kreiter uffn Taller 2012, S.64ff.); als Heilpflanze ist sie eine Droge mit entzündungshemmender, zusammenziehender und Spasmen auflösender Wirkung; verwendet bei Appetitlosigkeit, krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich (Teebestandteil auch für Magen, Leber oder Galle; Ennet), bei Durchfällen, Blähungen, als blutstillendes Mittel, bei Krampfadern, zur verstärkten Harnausscheidung und bei Menstruationsbeschwerden; äußerlich zur Behandlung eitriger Wunden, bei Hautausschlägen und Ekzemen, zum Waschen rissiger Hände, als Gurgelmittel und in der Zahnmedizin, auch bei Altersbeschwerden mit krankhaft verhärtetem Gewebe oder Organen, sowie als Badezusatz in der Frauenheilkunde; Nebenwirkungen: Photosensibilisierung (Düll), eventuelle Überempfindlichkeit gegen Schafgarbe oder generell Korbblütler; in der Volksheilkunde auch gegen Hämorrhoiden-Blutungen, bei Menstruationsbeschwerden und Badezusatz gegen übermäßige Schweißproduktion; alte Färberpflanze: Wolle, Leinen oder Stoffe werden gelb bzw. braun gefärbt; Bepflanzung: beliebte Zierpflanze, Dachbegrünung, Wildpflanzengärten. Sinclair (1826) gibt sogar eine Samenmischung für ausdauernde Weiden an, in der auch Schafgarbe empfohlen wird, denn diese Pflanze ist ein „wesentlicher Bestandteil der reichsten und gesündesten Weiden“. Boswell u.a. (1878) berichtet, dass man sie im Englischen landläufig „Nasenblut“ nannte, so wurde ein gerolltes Blatt in das übermäßig blutende Nasenloch gepfropft; „alter Manns Pfeffer“ hieß sie aufgrund des Schärfearomas der Blätter; von den Schottischen Orkney Inseln weiß er zu berichten, dass ein Tee den Trübsinn oder die Melancholie vertreibt. Früher wurde sie als Hopfenersatz beim Bierbrauen verwendet (Skandinavien Mentz & Ostenfeld 1923; Köhler & Müller), und Linné soll berichtet haben, dass sie in schwedischen Bergbauregionen angewandt wurde, um den Rauscheffekt zu verstärken (Deakin 1847). … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Inhaltsstoffe

Das Wirkstoff-Spektrum ist ähnlich der Kamille, so dass auch die Wirkungen der Zubereitungen aus beiden Drogen vergleichbar sind (Ennet), 0,2–1 % ätherisches Öl, Polyine, Pflanzensäuren, Flavonoide, Bitterstoffe, Triterpene, Kumarine und Gerbstoffe (u.v.a.m, s.a. Hiller u.a. 1999).

Umseitige Bildtafel: A blühende Pflanze, natürl. Größe (1-15 vergrößert); 1 Blattabschnitt; 2 ungeöffnetes, 3 geöffnetes Blütenkörbchen; 4 Längsschnitt desselben; 5 Zungenblüte; 6 ungeöffnete Röhrenblüte mit Spreublättchen, 7 geöffnete Röhrenblüte; 8 dieselbe im Längsschnitt; 9 einzelnes Staubgefäß; 10 Pollen; 11 oberer Teil des Griffels mit Narben; 12 Frucht; 13 dieselbe im Querschnitt; 14, 15 dieselbe im Längsschnitt von verschiedenen Seiten—Tafel 70 aus Köhler & Müller (1887)

 

A blühende Pflanze, natürl. Größe (1-15 vergrößert); 1 Blattabschnitt; 2 ungeöffnetes, 3 geöffnetes Blütenkörbchen; 4 Längsschnitt desselben; 5 Zungenblüte; 6 ungeöffnete Röhrenblüte mit Spreublättchen, 7 geöffnete Röhrenblüte; 8 dieselbe im Längsschnitt; 9 einzelnes Staubgefäß; 10 Pollen; 11 oberer Teil des Griffels mit Narben; 12 Frucht; 13 dieselbe im Querschnitt; 14, 15 dieselbe im Längsschnitt von verschiedenen Seiten—Tafel 70 aus Köhler & Müller (1887); Gemeine Schafgarbe, Tausendblatt, Achillenkraut, Garbenkraut, Grillenkraut, Heil allen Schaden, Gerbel, Kelken and Schabab
A blühende Pflanze, natürl. Größe (1-15 vergrößert); 1 Blattabschnitt; 2 ungeöffnetes, 3 geöffnetes Blütenkörbchen; 4 Längsschnitt desselben; 5 Zungenblüte; 6 ungeöffnete Röhrenblüte mit Spreublättchen, 7 geöffnete Röhrenblüte; 8 dieselbe im Längsschnitt; 9 einzelnes Staubgefäß; 10 Pollen; 11 oberer Teil des Griffels mit Narben; 12 Frucht; 13 dieselbe im Querschnitt; 14, 15 dieselbe im Längsschnitt von verschiedenen Seiten—Tafel 70 aus Köhler & Müller (1887)
Gemüsepflanze
Heilpflanze
Pflanze zum Färben geeignet
Standort: Fettwiesen, Weiden
Standort: Magerrasen
Zeigerwert Lichtzahl
Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)
Zeigerwert Feuchtezahl
Feuchtezahl (4-6)Feuchtezahl (4-6)
Zeigerwert Nährstoffzahl
Nährstoffzahl (4 bis 6)Nährstoffzahl (4 bis 6)

Zeichnung zum Ausmalen

28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Gemeine Schafgarbe

Die Menschen nennen mich auch Tausendblatt, Achillenkraut, Garbenkraut, Grillenkraut, Heil allen Schaden, Gerbel, Kelken and Schabab oder Achillea millefolium L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: schmutzigweiß, selten lila- bis dunkelkarminrot (z.B. an trockenen, sonnigen Stellen und in hohen Lagen) und meine Blütezeit ist (Mai…) Juni bis September (…November)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (10) 20 bis 80 (120) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Wegränder (Ruderalstandort), Trocken- und Halbtrockenrasen, Wiesen und Weiden, Hochgebirge (auch in der Ebene)
28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Gemeine Schafgarbe

Die Menschen nennen mich auch Tausendblatt, Achillenkraut, Garbenkraut, Grillenkraut, Heil allen Schaden, Gerbel, Kelken and Schabab oder Achillea millefolium L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: schmutzigweiß, selten lila- bis dunkelkarminrot (z.B. an trockenen, sonnigen Stellen und in hohen Lagen) und meine Blütezeit ist (Mai…) Juni bis September (…November)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (10) 20 bis 80 (120) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Wegränder (Ruderalstandort), Trocken- und Halbtrockenrasen, Wiesen und Weiden, Hochgebirge (auch in der Ebene)

FlowerC Ornament Black.svg

Wenn Du mich gefunden hast, helfen Dir vielleicht die Fragen, um mich näher kennenzulernen:
Piktogramm/Logo
  • Wo hast Du mich gefunden? Bin ich alleine? Bin ich größer oder kleiner als die anderen Pflanzen?
  • Was fällt Dir an mir auf? Habe ich auffallende Haare?
  • Kannst Du an mir riechen, ohne mich rauszureißen? Komm gerne auf meine Augenhöhe und rieche an meinen Blüten und Blättern. Vielleicht dufte ich sogar – wonach denn?
  • Wie fühlt sich Dir mein Körper an?
Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blüten oder Früchten? Was machen sie?
  • Kann man meine Blüten essen? Koste behutsam, wie schmeckt sie Dir?
  • Habe ich schon Früchte? Falls ja, koste behutsam davon, wie schmecken sie Dir?
Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blättern? Was machen sie?
  • Wie fühlen sich Dir meine Blätter an?
  • Zerreibe eines meiner Blätter. Wonach riecht es?
  • Kann man sie essen? Koste behutsam davon, wonach schmeckt es?
  • Stehen sich meine Blätter genau gegenüber oder abwechselnd gegenüber?
  • Sehen sie alle gleich aus oder verschieden? Wie sieht der Rand meiner Blätter aus?
  • Welche Form haben meine Blätter?



    • Was ist Deine Lieblingspflanze?
    • Wie würdest Du meine Lebensgeschichte erzählen?
      Wer weiß: es kommt ein Gedicht
      daher und Dir in den Sinn …
      Hm, sooo schwer ist’s eigentlich nicht
      und schon fließen die Worte dahin …
Anregungen zur Weiterbeschäftigung, Mitempfindung (Synästhesie), zum kreativen Umgang usw.

Da Du ein Mensch bist und die Natur
Dir einen kreativen Geist geschenkt hat,
vermagst Du ja sogar noch mehr …

  • Fällt Dir an mir sonst noch etwas auf? Oder kann ich Dir vielleicht gar von Nutzen sein? Kommen Dir Ideen?
  • Wusstest Du, dass mich die Menschen als Heilpflanze verwenden?
Abbildung nach Tafel 70 aus Köhler & Müller (1887); Gemeine Schafgarbe, Tausendblatt, Achillenkraut, Garbenkraut, Grillenkraut, Heil allen Schaden, Gerbel, Kelken and Schabab
Abbildung nach Tafel 70 aus Köhler & Müller (1887)

Wie kann ich die Pflanzentafel verwenden?

Mögliche Verwendung und Aufgaben-Anregungen zur Pflanzentafel
Anwendung oder Aufgabe Welche Seiten und welches Material?
Klassische Informationstafel 2-seitig ausgedruckt
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 1 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt

Komplexe Aufgabe, Selbststudium und Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Wahrnehmungsfragen auch reduzierbar: „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Komplexe Aufgabe + Selbststudium & Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Tipp: die Wahrnehmungsfragen können auch reduziert Anwendung finden, z.B. „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
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+
Gemeine Schafgarbe (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt
+ eventuell Blatt für Antworten

Verwendete und weiterführende Literatur

(Zur intensiven Recherche siehe auch die Virtuelle Fachbibliothek Biologie www.vifabio.de)

Albert, M., Bauer, B., Fritzsch, E., Gerstner, M., Göpel, C., Keil, A., Lehmann, K., Müller, B., Nestler, B., Schmidt, C., Schreiter, B., Siegel, G., Stolle, C., Völker, G. & Schmidt, A.; Förderverein Natura Miriquidica e.V., Schreiter, B. & Schreiter, M. (Hrsg.) 2012: Kreiter uffn Taller. Wildkräuterrezepte gesammelt von erzgebirgischen Kräuterfrauen. Druck und Verlagsgesellschaft Marienberg, Pobershau, S. 1–95[96].
Boswell, J. T., Sowerby, J., Sowerby, J. D. C., Salter, J. & Sowerby, J. E. 1878: English Botany; or Coloured Figures Of British Plants. 3. Auflage. Bd. 5, George Bell & Sons, York Street, Covent Garden, London, S. 1-231; DCLXXX-DCCCLX (=680-860) (Compositaehttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​101468, abgerufen am 30. Januar 2019).
Daffner, F. 1893: Die Voralpenpflanzen. Bäume, Sträuche [sic], Kräuter, Arzneipflanzen, Pilze, Kulturpflanzen, ihre Beschreibung, Verwertung und Sagen. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig, doi:10.5962/bhl.title.9644.
Deakin, R. 1841: Florigraphia Britannica; or, Engravings and descriptions of the flowering plants & ferns of Britain. 2. Auflage. Bd. 1, R. Groombridge, Panyer-Alley, Pater-Noster-Row, London (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​98010).
Dietrich, H. 2000: Vorlesung: Heil- und Gewürzpflanzen. Mitschrift und Vorlesungs-Skript-Kopien. Jena.
Düll, R. & Kutzelnigg, H. 1994: Botanisch-ökologisches Exkursionstaschenbuch. Das Wichtigste zur Biologie ausgewählter und kultivierter Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. 5. Auflage. Quelle & Meyer Verlag, Heidelberg, S. 590.
Ennet, D., Hiller, K., Krausch, H., Filtzer, S., Starke, R., Mahler, A., Wigger, G., Fleischer, K. & Kunze, R. 1990: Heipflanzen und Drogen. In: BI-Lexikon. 2. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig, ISBN 3-323-00191-5, S. 1-368, 1-128 (512 Farbillustrationen).
Floraweb Bundesamt für Naturschutz o.J.: floraweb.de. (http:/​/​www.​floraweb.​de).
Hegi, G., Gams, H., Haynek, A. v., Zahn, H. & Marzell, H. 1929: Illustrierte Flora von Mitteleuropa: mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland, Österreich und der Schweiz: zum Gebrauche in den Schulen und zum Selbstunterricht. Dicotyledones (V. Teil). Sympetalae (Schluss der Compositae). Bd. 6. 2. Hälfte, J. F. Lehmanns Verlag, München, S. VI, 561 S. : III (http:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:hbz:061:2-170729, abgerufen am 30. Oktober 2018).
Hiller, K., Melzig, M. F., Bader, G., Bauer, R., Buchbauer, G., Diettrich, B., Franz, C., Harnischfeger, G., Lindquist, U., Wiesenauer, M. & Wolters, B. 1999: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg (https:/​/​www.​spektrum.​de/​lexikon/​arzneipflanzen-drogen/​).
Kanngiesser, F. 1908: Die Etymologie der Phanerogamennomenclatur. Eine Erklärung der wissenschaftlichen, der deutschen, französischen, englischen und holländischen Pflanzennamen. F. von Zezschwitz, Gera, S. I-XII, 1-191, doi:10.5962/bhl.title.127499.
Köhler, F. E. & Müller, W.; Pabst, G. (Hrsg.) 1887: Köhler’s Medizinal-Pflanzen in naturgetreuen Abbildungen mit kurz erläuterndem Texte. Atlas zur Pharmacopoea germanica, austriaca, belgica, danica, helvetica, hungaria, rossia, suecica, Neederlandica, British pharmacopoeia, zum Codex medicamentarius, sowie zur Pharmacopoeia of the United States of America. Bd. 1, Gera-Untermhaus, Verlag von Franz Eugen Köhler, Gera (Mit 88 Tafeln in Farbendruck nach Originalzeichnungen von Walther Müller in Gera. Druck des Textes von Herrn J. Ramm, Leipzig. Die Pflanzen und Bildtafeln sind nach Erscheinungsnummern sortiert (1-84)http:/​/​biodiversitylibrary.​org/​page/​303332, abgerufen am 7. August 2017).
Losch, F. (Hrsg.) 1903: Kräuterbuch. Unsere Heilpflanzen in Wort und Bild. 2. Auflage. Verlag von J.F. Schreiber, Eßlingen, München, S. I-XVI, 1-209, I-XVII, doi:10.5962/bhl.title.39396 (86 Farbdrucktafeln enthaltend 460 genau nach der Natur gezeichnete Abbildungen und 246 Seiten Text mit 49 Illustrationen; mit Blüten- und Sammelkalender, Krankheitsregister).
Mentz, A. & Ostenfeld, C. H. 1923: Billeder af nordens flora. 2. Auflage. Bd. 3, G. E. C. Gads Forlag, København (Text mit 34 Abbildungen und Registerhttps:/​/​biodiversitylibrary.​org/​item/​39947, abgerufen am 10. Mai 2019).
Millspaugh, C. F. 1887: American medical plants. An illustrated and descriptive guide to the American plants used as homopathic remedies: their history, preparation, chemistry and physiological effects. Boericke & Tafel, New York, doi:10.5962/bhl.title.37663. (Übersetzung: Amerikanische Heilpflanzen. Ein illustrierter und beschreibender Leitfaden zu den amerikanischen Pflanzen, die als homöopathische Heilmittel verwendet werden: ihre Geschichte, Zubereitung, Chemie und physiologische Wirkung.)
Sinclair, G.; J. Ridgway (Hrsg.) 1826: Hortus Gramineus Woburnensis or, An account of the results of experiments on the produce and nutritive qualities of different grasses and other plants used as the food of the more valuable domestic animals. 3. Auflage. London, S. I-XX, 1-438 (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​64393, abgerufen am 10. März 2019).
Treben, M. 2017: Gesundheit aus der Apotheke Gottes. Narayana Verlag, ISBN 978-3-85068-090-5, S. 1-156.