Gemeines Zittergras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung

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Stichwort Teil der Pflanze Quellenangaben, Anmerkungen, Weiterführendes
Futterpflanze für Weidevieh; Gras für nährstoffarme Bödengesamte PflanzeSinclair (1826), Seite 207 in Hortus Gramineus Woburnensis »The results of the experiments on the three different soils now mentioned shew this grass to be best fitted for poor soils, and afford one instance, that manure is even hurtful to some grasses. Its nutritive powers are considerable, when compared to other grasses affecting a similar soil. It is eaten by horses, cows, and sheep. These merits, therefore, demand attention, and though it is unfit, comparatively, for rich permanent pasture, yet, for poor sandy, and also for poor tenacious soils, where improvement in other respects cannot be sufficiently effected to fit them for the production of the superior grasses, the common quaking-grass will be found of value.«
(Übersetzt: Die Ergebnisse der Experimente auf den drei verschiedenen Böden, die jetzt erwähnt werden, zeigen, dass dieses Gras am besten für schlechte Böden geeignet ist und dass Gülle sogar für einige Gräser schädlich ist. Seine Nährkraft ist im Vergleich zu anderen Gräsern, die einen ähnlichen Boden befallen, beträchtlich. Es wird von Pferden, Kühen und Schafen gegessen. Diese Verdienste erfordern daher Aufmerksamkeit, und obwohl sie im Vergleich dazu für reiche Dauergrünland, aber auch für schlechte Sandböden und auch für schlechte zähe Böden ungeeignet sind, wo Verbesserungen in anderer Hinsicht nicht ausreichend bewirkt werden können, um sie für die Produktion der besseren Gräser geeignet zu machen, wird das Gemeines Zittergras von Wert sein. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com)

Anm.: Das Zittergras hat keinen gesetzlichen Schutzstatus, doch gibt es einige Bundeslandereinstufungen als „gefährdet“ (www.floraweb.de (Gefährdung))

Futterpflanze für Weideviehgesamte PflanzeHegi u.a. (1906), Seite 294 in Illustrierte Flora von Mitteleuropa: »Das Zittergras gehört zu den bessern Futtergräsern.«

Anm.: Das Zittergras hat keinen gesetzlichen Schutzstatus, doch gibt es einige Bundeslandereinstufungen als „gefährdet“ (www.floraweb.de (Gefährdung))

dekorative Graspflanzegesamte PflanzeBoswell u.a. (1872), Seite 131 in English Botany »A beautiful grass, often gathered to form winter bouquets.«
(Übersetzt: Ein schönes Gras, das oft für Wintersträuße gepflückt wird.)
dekorative Graspflanze; Trockenblumenstraußgesamte PflanzeMasclef (1891), Seite 309 in Atlas des Plantes de France »On la fait ordinairement entrer dans la composition des bouquets d'herbes et de fleurs sèches.«
(Übersetzt: Es wird normalerweise in der Zusammensetzung von Sträußen aus Kräutern und Trockenblumen verwendet. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com)
dekorative Graspflanze; Trockenblumenstraußgesamte PflanzeBaxter (Bd.2, 1835), Beschreibung (104) in British Phaenogamous Botany »It is justly observed by Mr. Knapp, that “we have no indigenous plant more universally known than Briza Media; the Quakinggrass,” says this elegant writer, “ is in the hands of every child, and the peculiar simplicity of its habit, and elegant manner in which the spiculee are disposed, ‘trembling at Zephyr’s whisp’ring breath,’ render it not unfrequently an associated ornament in the bouquet.”«
(Übersetzt: Herr Knapp bemerkt zu Recht, dass „wir keine einheimische Pflanze haben, die allgemein bekannter ist als Briza Media“, sagt dieser elegante Schriftsteller, „die in den Händen jedes Kindes liegt, und die besondere Einfachheit seiner Wuchsform und elegante Manier, wie die Ährchen angeordnet sind, ‚zitternd bei [des Windgottes] Zephyrs säuselndem Atemhauch‘, machen sie nicht selten zu einem dazugehörigen Schmuckstück im Strauß“. Übersetzt mit Hilfe www.deepl.com)
dekorative Graspflanze; Wildpflanzengärtengesamte PflanzeDüll & Kutzelnigg 1994, Seite 105 in Botanisch-ökologisches Exkursionstaschenbuch »Verwendung: Sehr dekoratives Gras für Wildpflanzengärten«

Weiterführende Literatur

Baxter, W. 1835: British Phænogamous Botany, or Figures and Descriptions of the Genera of British Flowering Plants. Bd. 2, Oxford (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​192174, abgerufen am 21. August 2019).
Boswell, J. T., Sowerby, J., Sowerby, J. d. C., Salter, J. W. & Sowerby, J. E. 1872: English Botany; or Coloured Figures Of British Plants. 3. Auflage. Bd. 11, Robert Hardwicke, London, S. 1-218; MDCLXXXVI-MDCCCXXIV (=1686-1824) (Graminahttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​186196, abgerufen am 28. Mai 2019).
Düll, R. & Kutzelnigg, H. 1994: Botanisch-ökologisches Exkursionstaschenbuch. Das Wichtigste zur Biologie ausgewählter und kultivierter Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. 5. Auflage. Quelle & Meyer Verlag, Heidelberg, S. 590.
Hegi, G. & Dunzinger, G. 1906: Illustrierte Flora von Mitteleuropa : mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland, Österreich und der Schweiz : zum Gebrauche in den Schulen und zum Selbstunterricht. Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones. Bd. 1, J. F. Lehmanns Verlag, München, S. CLVIII, 402 S. : Ill. (http:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:hbz:061:2-21294, abgerufen am 31. Oktober 2018).
Knapp, J. L. 1804: Gramina Britannica. Or, Representations of the British grasses: with remarks and occasional descriptions. T. Bensley, London (https:/​/​archive.​org/​details/​b21904650, abgerufen am 27. Mai 2019). (Übersetzung: Gramineen Britanniens. Oder Darstellung Britischer Gräser: mit Anmerkungen und vereinzelten Beschreibungen)
Masclef, A.; P. Klincksieck (Hrsg.) 1891: Atlas des plantes de France utiles, nuisibles et ornementales, 400 planches coloriées représentant 450 plantes communes Avec de nombreuses figures de détail et un texte explicatif des propriétés des plantes, de leurs usages et applications en médecine, agriculture, horticulture, dans l'industrie, l'économie domestique, etc. Complément de la Nouvelle flore de MM. Gaston Bonnier et Georges de Layens. Bd. 1, Librairie des sciences naturelles, Paris, S. [1]-8, [1]-367 (mit 400 farbigen Pflanzentafelnhttp:/​/​bibdigital.​rjb.​csic.​es/​ing/​Libro.​php?Libro=​5517&Pagina=​1, abgerufen am 6. Februar 2019). (Übersetzung: Atlas der Nutz-, Schad- und Zierpflanzen Frankreichs, 400 farbige Tafeln, die 450 gewöhnliche Pflanzen darstellen Mit zahlreichen detaillierten Abbildungen und einem erklärenden Text über die Eigenschaften von Pflanzen, ihre Verwendung und Anwendungen in der Medizin, Landwirtschaft, im Gartenbau, in der Industrie, in der Hauswirtschaft usw. ─ Ergänzend zu Die Neue Flora von Herrn Gaston Bonnier und Herrn Georges de Layens. Naturwissenschaftliche Bibliothek)
Sinclair, G.; J. Ridgway (Hrsg.) 1826: Hortus Gramineus Woburnensis or, An account of the results of experiments on the produce and nutritive qualities of different grasses and other plants used as the food of the more valuable domestic animals. 3. Auflage. London, S. I-XX, 1-438 (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​64393, abgerufen am 10. März 2019).