Heckenbraunelle – Prunella modularis

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Deutscher Name: Heckenbraunelle
Wissensch. Name: Prunella modularis
(Linnaeus, 1758)
Großgruppe: Vögel
Taxonomie: Ordnung Passeriformes / Familie Prunellidae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet
Status: Teilzieher, Jahresvogel

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • Kopf und Brust sind grau gefärbt
Die Heckenbraunelle ist auf den ersten Blick eher unauffällig. Der graue Kopf- und Brustbereich setzt sich farblich von den dunkelbraun und schwarz gestreiften Rücken- und Flügelpartien ab. Der Schnabel ist dünn und schwarz.

Bilder

Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Haussperling Der Haussperling hat einen deutlich kräftigeren Schnabel und kürzeren Schwanz. Haussperling:  Adamo, CC BY  2.0
Zaunkönig Der Zaunkönig ist deutlich kleiner und einheitlich braun. Zaunkönig:  Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5

Laute: Der Lockton ist nur selten zu hören und beschreibt ein zweisilibiges leises zi-zi. Der Gesang der Heckenbraunelle ist ein gleichmäßiges lautes und klirrendes Zwitschern mit großen Tonumfang. Der Gesang wird meist von einem erhöhten Sitzplatz vorgetragen.

Datei „Prunella_modularis_TSA-medium.mp3“ herunterladen (?/i) Kurz: Datei „Prunella_modularis_TSA-short.mp3“ herunterladen (?/i)
Lebensweise und Fortpflanzung: Zur Brutzeit Anfang April wird ein gedrungenes napfförmiges Nest von beiden Elterntieren aus Halmen, Blättern und Moosen gebaut. Das Weibchen legt 3-6 hellblaue Eier, die teilweise rötliche Punkte haben, und bebrütet diese 14 Tage lang. Die nesthockenden dunigen Jungtiere werden 14 Tage lang von beiden Elterntieren betreut und gefüttert.

Mensch und Stadt

Die Heckenbraunelle kommt mittlerweile relativ häufig im Siedlungsbereich vor. Gärten und Parks zählen zu ihrem Lebensraum.

Hauskatzen zählen als Jäger zu den Hauptfressfeinden der Heckenbraunellen.

Wissenswertes

  • Bei Heckenbraunellen haben sowohl Männchen als auch Weibchen ein eigenes Revier. Wenn sich die Reviere von zwei Männchen überlappen, hat ein Weibchen gelegentlich beide Männchen als Partner.
  • Man kann sie von März bis Oktober beobachten. Bei Nahrungsknappheit zieht sie im Winter in den Süden. Allerdings überwintern immer mehr Vögel in Deutschland.
  • Sie ernährt sich hauptsächlich von Insekten und kleinen Samen. Mit ihrem dünnen schwarzen Schnabel ist sie für die Nahrungssuche bestens ausgestattet.

Quellen, Literatur, Weblinks