Heracleum – Bärenklau (Deutschland)

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Heracleum (Bärenklau; Apiaceae)
By: A. Chodura
Geographic Scope: Deutschland — Source: Rothmaler, Schmeil-Fitschen, Garcke — Collaboration: openContributors: Alice Chodura, Andreas Plank
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15 bis 100 Doldenstrahlen. Stängeldurchmesser größer als 4 mm. Pflanzen 0,5 bis 4 m hoch.   ► 2
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Zwölf- bis fünfzehn Doldenstrahlen. Keine oder vereinzelte Hüllblätter. Stängeldurchmesser bis 4 mm. Stängel nur gestreift oder schwach kantig, kahl oder oben rauhhaarig. Blätter einfach gefiedert, drei- bis siebenzählig, Blattabschnitte eiförmig bis lanzettlich. 
 Österreichischer Bärenklau  –  Heracleum austriacum
Pflanze 10–60 cm hoch.
Blatt des Österreichischen Bärenklaus (Foto: G. Nitter)
Blatt des Österreichischen Bärenklaus (Foto: G. Nitter)
Dolde des Österreichischen Bärenklaus (12 bis 15 Doldenstrahlen; Foto: G. Nitter)
12 bis 15 Doldenstrahlen beim Österreichischen Bärenklau (Foto: J. Kruse)
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15 bis 30 Doldenstrahlen, bis 20 cm Durchmesser. Stängeldurchmesser bis 20 mm. Stängel kantig gefurcht. Blätter bis 50 cm lang, drei- bis vierfach fiederschnittig. 
  Wiesen-Bärenklau – Heracleum sphondylium
Pflanze 0,8–1,5 m hoch.
Dryades TS113213.jpg
Merkmale des Wiesen-Bärenklau (Fotos: A. Moro)
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30 bis 100 Doldenstrahlen, Blütendolden bis 50 cm Durchmesser. Stängeldurchmesser bis 10 cm (am Grund). Stängel schwach gefurcht, oft rot gefleckt. Blätter bis 1 m lang, drei- bis fünffach tief fiederschnittig. 
 Riesen-Bärenklau  –  Heracleum mantegazzianum
Pflanze 2–4 m hoch.
Vorsicht bei Berührung unter Sonne: starke Hautverbrennungen können entstehen durch der Pflanzenhaare Inhaltsstoffe (Furano-Cumarine) verstärkt durch UV-Strahlung (s. a. Riesenbärenklau, JKI-Pflanzenportraits)
Dryades TS109018.jpg
Merkmale des Riesen-Bärenklau – Vorsicht bei Berührung! (Fotos: A. Moro)