Lepidoptera

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Lepidoptera (Schmetterlinge) sind eine Ordnung der Insekten, die weltweit in rund 150.000 bekannten Arten verbreitet ist. Kennzeichnend sind die Schuppen, die Flügel und Körper dicht bedecken.


Der folgende Schlüssel führt zu den Familien der mitteleuropäischen Vertreter.

Lepidoptera, Mitteleuropa (Familien) (Insecta)
Von: Michael Kurz
Lepidoptera (Insecta)
Geographischer Geltungsbereich: Mitteleuropa — Zusammenarbeit: offen — Stand: Diese Seite ist noch im Aufbau (20% bearbeitet)Bisherige Koautoren: Michael Kurz
10
Alle 4 Flügel voll entwickelt.   ► 20
10*
Entweder nur die Hinterflügel oder alle 4 Flügel reduziert, Falter daher flugunfähig.   ► 820
20
Flügel, zumindest die Hinterflügel, in 2-6 Federn gespalten oder Falter sehr schlank, mit sehr langen Beinen und sehr schmalen Vorderflügeln.   ► 30
20*
Flügel nicht gespalten und Falter auch nicht sehr schlank, mit langen Beinen und schmalen Vorderflügeln.   ► 40
30
Vorderflügel wenig bis tief in 2 Federn, Hinterflügel in 3 Federn gespalten, nur bei Agdistis ungeteilt. 
 Federgeistchen  –  Pterophoridae
30*
Jeder Flügel in 6 Federn gespalten. 
  Alucitidae
40
Große Teile der Flügel unbeschuppt, glasklar und durchsichtig; Falter erinnern im Aussehen an Wespen, Hummeln oder Schwebfliegen.   ► 50
40*
Flügel ohne größere unbeschuppte Stellen, höchstens mit größeren hyalinen Flecken oder einem kleinen, runden, unbeschuppten Fleckchen in der Vorderflügelmitte.   ► 60
50
Ocellen vorhanden, groß. 
 Glasflügler  –  Sesiidae
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50*
Ocellen fehlen (Sphingidae). 
  Hemaris
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60
Fühler am Ende keulenartig verdickt.   ► 70
60*
Fühler fadenförmig, gesägt oder gekämmt, nicht keulenartig verdickt.   ► 140
70
Ocellen, Haftborste und Mittelsporne der Hintertibien sind vorhanden; Flügel werden in Ruhe dachförmig gehalten (Zygaenidae). 
 Blutströpfchen  –  Zygaeninae
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70*
Ocellen und Haftborsten fehlen; Flügel werden in Ruhe über dem Körper zusammen geschlagen ("Tagfalter").   ► 80
80
Fühler an der Basis zumindest um Augenbreite voneinander getrennt; Fühlerbasis außerdem mit abstehendem Haarpinsel; Hintertibien meist mit 2 Spornpaaren. 
 Dickkopffalter  –  Hesperiidae
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80*
Fühler an der Basis um weniger als Augenbreite voneinander getrennt; Fühlerbasis ohne Haarpinsel; Hintertibien nur mit einem Endspornpaar.   ► 90
90
Vorderbeine zu krallenlosen Putzpfoten umgebildet (nur bei den Männchen deutlich ausgebildet).   ► 100
90*
Vorderbeine mit Krallen (Männchen der Lycaenidae mit nur 1 Kralle).   ► 120
100
An der Vorderflügelbasis sind 1 oder 2 Adern blasig aufgetrieben. 
 Augenfalter  –  Satyridae
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100*
Adern an der Vorderflügelbasis nicht blasig aufgetrieben.   ► 110
110
Zelle der Vorderflügel meist, jene der Hinterflügel fast immer offen. 
 Edelfalter  –  Nymphalidae
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110*
Zelle in beiden Flügeln geschlossen (Riodinidae). 
  Nemeobius lucina
120
Krallen an den Füßen aller Beine gespalten. 
 Weißlinge  –  Pieridae
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120*
Krallen an den Füßen stets ungespalten.   ► 130
130
Augenrand fein mit weißen, anliegenden Schuppen besetzt; Gesicht in der Mitte meist mit Haarbürste. 
 Bläulinge  –  Lycaenidae
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130*
Gesicht auch am Augenrand abstehend behaart. 
 Ritterfalter  –  Papilionidae
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140
Hinterflügel schmal, oft lanzettlich, die Fransen deutlich länger als der Hinterflügel breit ist.   ► 150
140*
Hinterflügel breit; Fransen meist wesentlich kürzer oder höchstens so lang wie der Hinterflügel breit ist (im Zweifel hier weiter).   ► 410
150
Kopf anliegend beschuppt.   ► 160
150*
Kopf ganz oder teilweise abstehend beschuppt ("behaart").   ► 330
160
Hintertibien mit langen Stachelschuppen.   ► 170
160*
Hintertibien anliegend beschuppt, mit langer Haarfahne oder Stachelschuppen, die höchstens so lang sind, wie die Tibie breit ist.   ► 180
170
Hintertibie nur oberseits mit einer Reihe langer Stachelschuppen; sehr kleine, weiße Falter (Gracillariidae). 
  Phyllocnistis
170*
Hintertibie auch unterseits mit Stachelschuppen; Falter nicht weiß. 
  Epermeniidae
180
Flügelspannweite < 10 mm; Vorderflügel überwiegend weiß, Rüssel nackt, Palpen verkümmert (Lyonetiidae). 
  Cemiostominae
180*
Flügelspannweite meist > 10 mm; Vorderflügel nicht überwiegend weiß; Rüssel nackt oder beschuppt, Palpen vorhanden.   ► 190
190
Rüssel beschuppt (Gelechioidea).   ► 200
190*
Rüssel unbeschuppt.   ► 290
200
Hinterleib auf der Oberseite mit schuppenfreien, fein bedornten Zonen.   ► 210
200*
Hinterleib durchgehend beschuppt, ohne bedornte Zonen.   ► 220
210
Hinterleibssegmente mit je einem Paar schuppenfreier, fein bedornter Flecke; Fühlerbasis häufig mit Schuppenzahn. 
  Coleophoridae
210*
Hinterleibssegmente am Hinterrand mit einem schmalen Band feiner Dornen; Fühlerbasis mit Schuppenkamm. 
  Blastobasidae
220
Hinterfügel breit, mit parallelem Vorder- und Hinterrand.   ► 230
220*
Hinterflügel schmal, gegen den Apex gleichmäßig zugespitzt.   ► 250
230
Fühlerbais mit Schuppenkamm; Ader CuP im Vorderflügel vorhanden; Hinterflügel niemals in eine Spitze am Apex ausgezogen: Oecophoridae s.l.   ► 240
230*
Fühlerbasis ohne Schuppenkamm; Ader CuP im Vorderflügel fehlt; Hinterflügel am Apex meist in eine Spitze ausgezogen. 
  Gelechiidae
240
Vorderflügel rund 6 mal so lang wie breit; Hinterflügel linear-lanzettlich. 
  Stathmopodidae
240*
Vorderflügel höchstens 4 mal so lang wie breit; Hinterflügel lanzettlich-eiförmig bis eiförmig.   ► 242
242
Haustellum rudimentär; Weibchen kurzflügelig. 
  Chimabachidae
242*
Haustellum voll entwickelt; Weibchen normalflügelig.   ► 244
244
Ocellen vorjhanden oder, wenn fehlend, Vorderflügel mit deutlichen Arealen von Duftschuppen. 
  Depressariidae
244*
Ocellen fehlen; Vorderflügel ohne besondere Areale von Duftschuppen. 
  Oecophoridae
250
Kopf überwiegend mit breiten Schuppen bedeckt.   ► 260
250*
Kopf überwiegend mit schmalen Schuppen bedeckt.   ► 270
260
Fühlerbasis meist mit einzelner Schuppe. 
  Cosmopterigidae
260*
Fühlerbasis immer mit Schuppenkamm. 
  Momphidae
270
Mittelsporne der Hintertibien proximal der Tibienmitte eingelenkt.   ► 280
270*
Mittelsporne der Hintertbien distal der Tibienmitte eingelenkt. 
  Scythrididae
280
Sehr kleine Falter (Spannweite 6-12 mm); die Imagines vieler Arten können sehr schnell laufen. 
  Elachistidae
280*
Größere Falter (Spannweite selten unter 12 mm). 
  Oecophoridae
290
Sporne der Hintertibien inne aud außen gleich lang. 
  Schreckensteiniidae
290*
Sporne der Hintertibien innen immer länger als außen.   ► 300
300
Ocellen groß, vom Augenrand entfernt, manchmal aber unter Schuppen verborgen.   ► 310
300*
Ocellen fehlen.   ► 320
310
Vorderflügel orange mit Silberflecken; Hintertibien oberseits unbehaart (Heliodinidae). 
  Heliodines roesella
310*
Vorderflügel ohne Silberflecken; Hintertibien oberseits lang behaart; sitzende Falter machen Wippbewegungen. 
  Douglasiidae
320
Fühler fast so lang oder länger als die Vorderflügellänge; Fühlerbasis manchmal mit Schuppenkamm; Maxillarpalpen meist deutlich vorhanden. 
  Gracillariidae
320*
Fühler deutlich kürzer als die Vorderflügellänge; Fühlerbasis ohne Schuppenkamm; Maxillarpalpen verkümmert. 
  Heliozelidae
330
Fühler an der Basis zu Augendeckeln verbreitert; sehr kleine Falter.   ► 340
330*
Fühler an der Basis mit Schuppenzahn oder -kamm oder einfach, nicht zu Augendecklen verbreitert.   ► 380
340
Hintertibien mit abstehenden Stachelschuppen.   ► 350
340*
Hintertibien nur mit Haarschuppen.   ► 360
350
Grundfarbe der Vorderflügel weiß; Hintertibien rundum lang bestachelt. 
  Opostegidae
350*
Grundfarbe der Vorderflügel nicht rein weiß, meist dunkel, auch metallisch glänzend oder mit heller Querbinde; Hintertibien nur schwach bestachelt. 
  Nepticulidae
360
Kopf zur Gänze abstehend beschuppt. 
  Nepticulidae
360*
Kopf nur am Scheitel abstehend beschuppt, im Gesicht anliegend beschuppt.   ► 370
370
Mittelsporne der Hintertibien nahe der Tibienbasis inseriert; Vorderflügel meist dunkel, nie rein weiß in der Grundfarbe. 
  Bucculatricidae
370*
Mittelsporne der Hintertibien bei ca. 1/3 der Tibienlänge inseriert; Vorderflügel in der Grundfarbe oft weiß. 
  Lyonetiidae
380
Kopf mit zwei Zonen abstehender Schuppenhaare; Fühlerbasis einfach (Tineidae). 
  Oinophila
380*
Kopf mit nur einer Zone abstehender Schuppenhaare; Fühler an der Basis mit Schuppenzahn oder -kamm.   ► 390
390
Rüssel an der Basis beschuppt; Fühler oft lang bewimpert und an der Basis mit Schuppenzahn; Vorderflügel weitgehend zeichnungslos, gelblich mit dunklem Rand bis bräunlich. 
  Tischeriidae
390*
Rüssel an der Basis unbeschuppt; Fühler nicht lang bewimpert und an der Basis manchmal mit Schuppenkamm; Vorderflügel meist mit Zeichnungselementen.   ► 400
400
Hintertibien anliegend beschuppt, ohne Haarkamm; Vorderflügel oft mit gegen die Costa gebogen nach außen verlaufender Mittelbinde (Argyresthiinae, Yponomeutinae part.). 
 Gespinstmotten  –  Yponomeutidae
400*
Hintertibien besonders unterseits mit langen Haarschuppen; Vorderflügelzeichnung meist mit mehreren Häkchen entlang des Costal- und Innenrandes (Gracillariidae). 
  Lithocolletinae
410
Haftborsten an der Hinterflügelbasis fehlen.   ► 420
410*
Haftborsten an der Hinterflügelbasis vorhanden.   ► 480
420
Vorderflügelbasis mit Jugum; beide Flügelpaare mit vollständigem Geäder.   ► 430
420*
Vorderflügelbasis ohne Jugum; Hinterflügel mit weniger Adern als Vorderflügel.   ► 450
430
Fühler kürzer als 1/3 der Vorderflügellänge; Ocellen fehlen; Spannweite der Falter von 25 bis über 50 mm. 
  Hepialidae
430*
Fühler mindestens halb so lang wie der Vorderflügel; Ocellen fehlen; Spannweite der Falter < 16 mm.   ► 440
440
Hintertibien oberseits lang behaart; Mitteltibien mit Spornen (Eriocraniidae). 
  Eriocrania
440*
Hintertibien anliegend beschuppt, ohne Haarkamm; Mitteltibien ohne Sporne (Micropterigidae). 
  Micropterix
450
Flügel mit großem Augenfleck; sehr große Falter. 
  Saturniidae
450*
Flügel ohne auffallende Augenflecke.   ► 460
460
Augen behaart (manchmal nur fein); Basalglied der Labialpalpen spärlicher behaart als die übrigen Glieder. 
  Lasiocampidae
460*
Augen unbehaart; Basalglied der Labialpalpen gleich behaart wie die übrigen Glieder.   ► 470
470
Vorderflügel oberseits am Zellende mit dunkler Winkelzeichnung (Endromiidae). 
  Endromis versicolora
470*
Vorderflügel oberseits am Zellende ohne Winkelzeichnung. 
  Lemoniidae
480
Rüssel beschuppt.   ► 490
480*
Rüssel unbeschuppt oder verkümmert.   ► 530
490
Fühler gleich lang oder länger als der Vorderflügel. 
  Adelidae
490*
Fühler deutlich kürzer als der Vorderflügel.   ► 500
500
Mittel- und Hintertibien auf der Oberseite sowohl in der Mitte, als auch am Endem mit Haarschuppen; Ocellen groß; Fühler hell- und dunkel geringelt. 
  Choreutidae
500*
Mittel- und Hintertibien auf der Oberseite anliegend beschuppt oder durchgehend mit langen Haarschuppen.   ► 510
510
Hintertibien auf der Oberseite meist anliegend beschuppt; Kopf oft mit Chaetosoma; Maxillarpalpen meist groß und gerade; Fühlerbasis ohne Schuppenkamm (Pyraloidea).   ► 520
510*
Hintertibien auf der Oberseite mit mehr oder weniger langen Haarschuppen; Kopf ohne Chaetosoma; Maxillarpalpen fehlend oder klein und über der Rüsselbasis gefaltet; Fühlerbasis manchmal mit Schupenkamm (Gelechioidea).   ► 200
520
Tympanalorgan nur nach vorne geöffnet, ohne Präcinctorium. 
  Pyralidae
520*
Tympanalorgan nach vorne und median geöffnet, mit Präcinctorium. 
  Crambidae
530
Chaetosoma sehr groß; Hintertibien ohne Mittelspore (Zygaenidae). 
  Procridinae
530*
Chaetosoma sehr klein oder fehlend; Hintertibien meist mit Mittel- und Endspornen.   ► 540
540
Kopf mit Ocellen.   ► 550
540*
Kopf ohne Ocellen.   ► 640
550
Abdomen mit auffallenden roten oder gelben Zeichnungen, oben mit dunkler Fleckenreihe oder Mittelbinde; Spannweite der Falter > 20 mm. 
  Arctiidae
550*
Abdomen einfarbig grau oder braun; Spannweite der Falter < 20 mm.   ► 560
560
Chaetosoma klein und direkt hinter den Ocellen; Schuppen in der unteren Gesichtshälfte aufwärts gerichtet (von der Rüsselbasis weg). 
  Tortricidae
560*
Chaetosoma fehlt; Schuppen auch in der unteren Gesichtshälfte abwärts gerichtet.   ► 570
570
Hintertibien anliegend beschuppt oder mit ganz kurzen Haarschuppen.   ► 580
570*
Hintertibien mit langen Haarschuppen.   ► 610
580
Scheitel und Palpen abstehend beschuppt und daher auffallend struppig; Stirn breiter als der 3-fache Augendurchmesser (Ypsolophidae). 
  Ochsenheimeriinae
580*
Scheitel und Palpen mehr oder weniger anliegend beschuppt; Stirn weniger als der 2-fache Augendurchmesser breit.   ► 590
590
Vorderflügelzeichnung mit silbernen Häkchen; Fühlerbasis ohne Schuppenkamm. 
  Glyphipterigidae
590*
Vorderflügel anders gezeichnet; Fühlerbasis meist mit Schuppenkamm.   ► 600
600
Labialpalpen am Mittelglied mit abstehender Schuppenbürste (Plutellidae und Ypsolophidae). 
600*
Labialpalpen am Mittelglied ohne Sonderbildungen. 
  Acrolepiidae
610
Ocellen vom Augenrand etwa eine Fühlerbreite entfernt.   ► 620
610*
Ocellen direkt am Augenrand.   ► 630
620
Hinterflügel schwarz mit weißem Mittelfleck und ebensolchen Fransen. 
  Brachodidae
620*
Alle Flügel einfarbig, meist zeichnungslos, lediglich die Vorderflügel manchmal mit schwacher Gitterzeichnung. 
  Psychidae
630
Ader Sc im Hinterflügel etwa am Zellende stark an Rs angenähert. 
  Notodontidae
630*
Adern Sc und Rs im Hinterflügel manchmal ein Stück verschmolzen, vom Trennungspunkt oder direkt von der Basis aber divergierend. 
  Noctuidae
640
1. Tarsenglied der Hinterbeine etwa so lang wie die Tibie.   ► 650
640*
1. Tarsenglied der Hinterbeine höchstens 2/3 so lang wie die Tibie.   ► 660
650
Spannweite der Falter nur rund 15 mm (Thyrididae). 
  Thyris fenestrella
650*
Spannweite der Falter > 40 mm. 
  Sphingidae
660
Labialpalpen mit einzelnen, abstehenden, borstenartigen Schuppen.   ► 670
660*
Labialpalpen meist anliegend, manchmal abstehend beschuppt, aber nicht mit einzelnen, borstenartigen Schuppen.   ► 690
670
Mittelsporne der Hintertibien jenseits der Tibienmitte; Kopf oft gelb beschuppt. 
  Incurvariidae
670*
Mittelsporne der Hintertibien basal der Tibienmitte (Tineidae und Lypusa). 
690
Fühlerbasis mit Schuppenkamm.   ► 700
690*
Fühlerbasis ohne Schuppenkamm.   ► 710
700
Vorderflügel metallisch, grünlich, bronzefarbig oder kupfrig. 
  Roeslerstammiidae
700*
Vorderflügel anders gefärbt, oft weißlich oder grau (Yponomeutinae part.). 
 Gespinstmotten  –  Yponomeutidae
710
Rüssel fehlend oder stark verkümmert und daher nicht sichtbar.   ► 720
710*
Rüssel gut entwickelt und immer deutlich sichtbar.   ► 760
720
Falter einfarbig, schwärzlich oder grau; Flügel mit haarfeinen Schuppen schütter beschuppt; Kopf und Körper mit langen, haarförmigen Schuppen zottig beschuppt. 
  Psychidae
720*
Vorderflügel meist mit deutlicher Zeichnung; Flügel meist dicht beschuppt, wenn schütter beschuppt, dann mit breiten Schuppen zwischen haarförmigen Schuppen.   ► 730
730
Hinterflügel mit Anhangszelle. 
  Cossidae
730*
Hinterflügel ohne Anhangszelle.   ► 740
740
Fühler fadenförmig; Spannweite der Falter ca. 14 - 30 mm. 
  Limacodidae
740*
Fühler mit langen (Männchen) oder kürzeren (Weibchen) Kammzähnen; Spannweite der Falter meist über 30 mm.   ► 750
750
Im Vorderflügel verlaufen M2 und M3 parallel. 
  Notodontidae
750*
Im Vorderflügel sind M2 und M3 basal einander stark angenähert. 
  Lymantriidae
760
Spannweite der Falter < 15 mm; Vorderflügel mit Fleckchen aufgerichteter Schuppen. 
  Carposinidae
760*
Spannweite der Falter < 20 mm.   ► 770
770
Kopf mit Chaetosoma und meist anliegend beschuppt. 
  Geometridae
770*
Kopf ohne Chaetosoma und oft abstehend beschuppt.   ► 780
780
Im Hinterflügel verlaufen Sc und Rs von der Basis leicht divergierend gegen den Rand (Glyphipterigidae). 
  Orthotaelia sparganella
780*
Im Hinterflügel sind Sc und Rs in ihrem Verlauf einander genähert oder miteinander verschmolzen.   ► 790
790
Im Hinterflügel sind Sc und Rs von der Basis an miteinander verschmolzen; M2 manchmal fehlend; Hinterflügel oft gelb (Arctiidae). 
  Lithosiinae
790*
Im Hinterflügel sind Sc und Rs zumindest basal voneinander getrennt; M2 ist immer vorhanden.   ► 800
800
Tibien dicht behaart (Drepanidae). 
  Thyatirinae
800*
Zumindest die Mittel- und Hintertibien sind anliegend beschuppt.   ► 810
810
Im Hinterflügel verlaufen alle Adern von Rs bis Cu getrennt zum Saum (Drepanidae). 
  Drepaninae
810*
Im Hinterflügel sind entweder Rs und M oder M und Cu gestielt oder entspringen aus einem Punkt. 
  Noctuidae
820
Beine, Fühler und Mundteile verkümmert; das madenartige Tier verbleibt in der Puppenhülle und legt auch die Eier in diese ab. Puppe verbleibt in festem, mit verschiedenen Materialien bekleideten Sack. 
  Psychidae
820*
Beine normal entwickelt. Tier verlässt die Puppenhülle.   ► 830
830
Flügel fehlen vollständig.   ► 840
830*
Wenigstens Reste des Vorderflügels sind vorhanden.   ► 850
840
Fühler erreichen höchstens 1/4 der Körperlänge; Körperlänge unter 5 mm; das Tier sitzt auf der Puppenhülle oder auf dem Sack und erwartet dort das Männchen. 
  Psychidae
840*
Fühler länger als 1/2 Körperlänge; Körper etwa 10 mm lang; Tier ist frei beweglich.   ► 850
850
Alle Beine ohne Sporne (Crambidae); Tier lebt z. T. auch im Wasser. 
  Acentria ephemerella
850*
Die Mittel- und Hintertibien tragen zumindest Endsporne.   ► 860
860
An den Hintertibien fehlen die Mittelsporne.   ► 870
860*
Mittelsporne an den Hintertibien vorhanden.   ► 890
870*
Flügel und Körper nur mit haarförmigen Schuppen; Fühler mit kurzen Kammzähnen; Beine sehr kurz.   ► 880
870
Flügel und Körper mit haarförmigen und breiten Schuppen; Fühler lang, fadenförmig; Beine länger als die halbe Körperlänge (Geometridae) -> Lycia, Apocheima
  Geometridae
880
Flügel nur als ganz kurze Lappen ausgebildet (Lymantriidae). 
  Orgyia
880*
Flügel erreichen etwa die halbe Körperlänge (Lymantriidae). 
  Pentophera
890
Ocellen vorhanden.   ► 900
890*
Ocellen fehlen.   ► 910
900
Fühler kürzer als Flügel; Falter im Herbst (Tortricidae). 
  Exapate duratella
900*
Fühler länger als Flügel; Falter im Frühjahr (Chimabachidae). 
  Cheimophila salicella
910
Labialpalpen überragen den Kopf nach vorne (Chimabachidae). 
  Diurnea fagella
910*
Labialpalpen kurz und unter dem Kopf verborgen; Flügel kurz, manchmal fehlend; Falter treten in kalter Jahreszeit auf (Geometridae) -> Operophthera, Alsophila, Erannis
  Geometridae
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Lepidoptera (Zuletzt geändert:
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12 Februar 2013 11:18:41). Abgerufen am 20. Mai 2017, 01:24 von http://offene-naturfuehrer.de/web/Lepidoptera