Lindenwanze – Oxycarenus lavaterae

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Deutscher Name: Lindenwanze
Wissensch. Name: Oxycarenus lavaterae
(FABRICIUS, 1787)
Weitere deutsche Namen: Malvenwanze
Großgruppe: Insekten
Taxonomie: Ordnung Wanzen (Heteroptera) / Familie Oxycarenidae
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Merkmale

Besondere Merkmale: der Kopf, das Halsschild und das Schildchen sind schwarz, die Flügelhalbdecken sindrot bis rotbraun, die Flügelmembran ist hell
Der Kopf, das Halsschild und das Schildchen der Lindenwanze sind schwarz gefärbt. Die Flügelhalbdecken sind rot bis rotbraun und die Flügelmembran ist hell. Die Nymphen der Lindenwanze haben einen schwarzen Kopf und einen roten Hinterleib. Die Flügelscheiden sind schwarz.

Bilder

Beschreibung

Ausführliche Beschreibung: Der Kopf, das Halsschild (Pronotum) und das Schildchen (Scutellum) der Lindenwanze sind schwarz gefärbt. Die Flügelhalbdecken (Hemielytren) sind rot bis rotbraun und die Flügelmembran ist hell. Die Weibchen der Lindenwanze haben eine Körperlänge von 5,5 bis 6mm. Die Männchen hingegen sind etwas kleiner und weisen eine Körperlänge von 4,7 bis 5,1mm auf.

Verhalten: Im Herbst sammeln sich die Lindenwanzen an Stämmen und Ästen, wo sie Kolonien bilden. Das Massenauftreten dieser Tiere wird häufig beobachtet.

Lebensweise und Fortpflanzung: Die Lindenwanzen leben an Malvengewächsen wie Strauchpappeln, Eibisch, Hibiskus und Malven. Sie überwintern an Stämmen und Ästen von Linden, an denen sie Kolonien bilden.

Lebensraum: Die Lidenwanzen kommt in mediterranen Gebieten vor.

Verbreitung: Die nördliche Verbreitungsgrenze der Lindenwanze liegt in Österreich, der Schweiz und Süddeutschland. In Norddeutschland ist die Art noch nicht etabliert.

Wissenswertes

  • Herkunft: Zu den ursprünglichen Verbreitungsgebieten der Lindenwanzen zählt der westliche Mittelmeerraum, einschließlich des westlichen Nordafrikas und die Kanaren. Seit etwa Mitte der 1990er Jahre breitete sich die Lindenwanze in Europa aus. Es gibt bereits Einzelbefunde bis in die Mitte Deutschlands, in Norddeutschland ist die Art allerdings noch nicht etabliert.
  • Giftigkeit: ungiftig

Quellen, Literatur, Weblinks

Wanzen beobachten – kennenlernen, E.Wachmann, Melsungen 1989

Wanzen. Band 3, E.Wachmann, A.Melber, J.Deckert, Keltern 2007

An diesem Artikel sind folgende Autoren beteiligt: Nicole und Philipp