Mauswiesel – Mustela nivalis

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Deutscher Name: Mauswiesel
Wissensch. Name: Mustela nivalis
(Linnaeus, 1766)
Weitere deutsche Namen: Zwergwiesel, Kleinwiesel, Hermännchen
Großgruppe: Säugetiere
Taxonomie: Ordnung Carnivora / Familie Mustelidae
Deutsche Wikipedia-Seite

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • marderartig, brauner Schwanz ohne schwarze Spitze
Das Mauswiesel ist klein und schlank mit kurzen Beinen. Die Oberseite ist rotbraun und die Bauchseite weiß. Die kurzen Beine und der Schwanz sind braun. Seine Spuren haben einen länglichen Sohlenballen. Die fünf Zehenballen sind meist gut erkennbar. Das Weibchen ist deutlich schlanker und leichter als das Männchen.

Bilder

Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Hermelin Das Hermelin hat eine schwarze Schwanzspitze. Außerdem trägt es im Winter oft ein reinweißes Winterfell. Die Spuren sind größer. Hermelin:  James Lindsey, CC BY-SA 3.0
Steinmarder Der Steinmarder ist größer. Er trägt einen weißen Kehlfleck. Beim Mauswiesel ist der ganze Bauch weiß. Steinmarder:  M.zlinko, CC BY-SA 3.0


Mensch und Stadt

Mauswiesel besiedeln vor allem Streuobstwiesen, Weiden und Waldrandgebiete, die genügend Unterschlupf bieten. Schutz bieten ihnen Erd- und Baumlöcher oder Steinhaufen.

Mauswiesel wurden schon früh zur Schädlingsbekämpfung in Haus und Hof eingesetzt. Sie werden weniger stark wegen ihres Felles gejagt oder gezüchtet als andere Marderarten. Man geht in Berlin von einer Gefährdung aus.

Wissenswertes

  • Kulturgeschichte: Das Mauswiesel galt früher als Unglücksbote. Auch wurde es mit Hexerei in Verbindung gebracht.
  • Ihre Hauptnahrung sind verschiedene Kleinsäugerarten, insbesondere Mäuse. Auf Grund ihres kleinen schmalen Körpers können sie mühelos in unterirdische Mäusegänge eindringen.
  • In Deutschland kommt vor allem die Unterart Mustela nivalis vulgaris vor. Diese zeichnet sich durch eine ungerade Grenzlinie zwischen Bauch- und Rückenfell aus. Auch zeigt sie keinen Wechsel zwischen Sommer- und Winterfell.
  • Das Mauswiesel erlegt häufig mehr Beutetiere als es fressen kann. Aus den Resten wird ein Nahrungsvorrat angelegt.

Quellen, Literatur, Weblinks