Montia – Quellkraut (Deutschland und Österreich)

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Montia (Quellkraut; Portulacaceae)
Von: Jürgen Klotz
Geographischer Geltungsbereich: Deutschland und Österreich — Quelle: Abgeleitet vom Schlüssel zu den Portulacaceae (inkl. Montiaceae) – Portulakgewächsen in Deutschland und Österreich (Jürgen Klotz); die hier vorliegende Fassung darf verändert und illustriert werden. Verwendete Literatur: Jäger et al. (2011), Fischer et al. (2008), Oberdorfer (1983). — Zusammenarbeit: offenBisherige Koautoren: Jürgen Klotz
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Einzige Art im Gebiet: 
  ▼▼ a  –   Bach-Quellkraut  –  Montia fontana L. s. l.
(= Montia fontana agg.)
Pflanze kaum fleischig, … (@Ergänzung nötig@) Höhe (Länge) 2–50 cm, Blüte Juni–August(–September).
Quellfluren, Bäche und Gräben, sickernasse Wiesen, überrieselte Felsen, vernässte Äcker, kalkmeidend.
a
Samen matt, kaum glänzend, körnig-rau, mit großen, stumpfen Warzen auf der ganzen Fläche (mindestens starke Lupe nötig), Stängel meist aufsteigend, etwas starr (aber an nassen Standorten auch schlaff, flutend), Blätter mehr oder weniger blass gelbgrün, Pflanze höchstens 2-jährig, auch in Äckern. 
 Acker-Quellkraut  –  Montia fontana subsp. chondrosperma (Fenzl) Walters
(= Montia arvensis Wallr., Montia minor auct., Montia verna auct.)
Nasse Stellen in (sandigen) Äckern, feuchte Trittstellen in Viehweiden, nasse Fahrrinnen, Gräbern, Bachufer.
a*
Samen ganz glatt oder nur am Kiel rau, glänzend, Stängel schlaff, meist flutend (aber an trockengefallenen Standorten auch aufsteigend), Blätter dunkelgrün, Pflanze auch ausdauernd, nie in Äckern   ► b
b
Samen auch am Kiel glatt, stark glänzend, 1,1–1,35 mm lang, Samenhaut dünn. 
 Gemeines Quellkraut  –  Montia fontana L. subsp. fontana
(= Montia fontana L. s. str.)
Quellfluren, Bäche, Gräben, überrieselte Felsen, sickernasse Wiesen.
b*
Samen am Kiel mehr oder weniger körnig-rau, 0,85–1,1 mm lang, Samenhaut dick   ► c
c
Samen am Kiel nur mikroskopisch erkennbar gekörnelt, mit entfernt bis sehr vereinzelt stehenden, niedrigen, stumpfen bis zugespitzten Warzen. 
 Veränderliches Quellkraut  –  Montia fontana subsp. variabilis Walters
(= Montia rivularis C. C. Gmel. p. p.)
Quellfluren, Bäche und Gräben.
c*
Samen am Kiel mit Lupe erkennbar gekörnelt, dicht mit spitzen Warzen in 3–4 Reihen besetzt. 
 Spitzwarziges Quellkraut  –  Montia fontana subsp. amporitana Sennen
(= Montia rivularis auct. p. p., Montia lusitanica Samp.)
Quellfluren, Bäche und Gräben.
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Montia – Quellkraut (Deutschland und Österreich) (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
16 Januar 2017 16:29:50). Abgerufen am 23. September 2017, 07:20 von http://offene-naturfuehrer.de/web/Montia_–_Quellkraut_(Deutschland_und_Österreich)