Nasalborste

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Nasalborste, Borstenfeder (Setae): Federschäfte, mit wenigen oder gar keinen Federästen. Durch diesen einfachen Aufbau wirken diese Federn wie Haare oder grobe Borsten von Säugetieren. Man findet sie am Kopf, dort vorallem an der Schnabelbasis, teilweise die Nasenlöcher bedeckend, und im Augenbereich.

Die Borstenfedern um die Augen herum, teilweise auf dem Rand der Augenlider sitzend, haben eine wimpern-ähnliche Funktion und schützen die Augen vor Fremdkörpern.

Nasalborsten sitzen in der Wachshaut an der Schnabelbasis und teilweise auch in den Nasenlöchern selber und schützen einen Vogel vor Staub, Schmutz, Futterreste und Wasser. — Hans Schildmacher (1982), Einführung in die Ornithologie; König, Kobel, Liebich (2009), Anatomie der Vögel - Klinische Aspekte und Propädeutik