Rötelmaus – Myodes glareolus

From Offene Naturführer
Jump to: navigation, search
Mit Formular bearbeiten
Deutscher Name: Rötelmaus
Wissensch. Name: Myodes glareolus
(Schreber, 1780)
Großgruppe: Säugetiere
Taxonomie: Ordnung Rodentia / Familie Cricetidae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • rötliches Fell
  • langer Schwanz mit Haarpinsel
Die Rötelmaus verdankt ihren Namen ihrer charakteristischen rötlichen Färbung. Ihre Flanken sind heller und die Bauchunterseite manchmal gelblich. Ihre Augen sind vergleichsweise groß. Die Ohren ragen aus dem Fell heraus. Der verhältnismäßig lange Schwanz hat einen Haarpinsel am Ende und ist oben dunkler als unten.

Bilder

Beschreibung


Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland

Mensch und Stadt

Die Rötelmaus bevorzugt Buchen- und Mischwälder, Hecken, Gebüsche und Feuchtgebiete. Sie siedelt sich zudem häufig in der Nähe von Fließgewässern an. Auch waldnahe Gärten werden gerne bewohnt. Dort baut sie zum Beispiel in wenig genutzten Scheunen und Schuppen ihre Nester. Hinweise darauf geben unter anderem Laub, trockenes Moos und Zweige, die von der Rötelmaus abgelegt wurden.

Wissenswertes

  • Anhand von Duftmarkierungen können Rötelmäuse Nachbarn von Fremden unterscheiden und ihre eigene Verwandtschaft erkennen.
  • Sie ernähren sich je nach Angebot vielseitig und gelten als anpassungsfähig.
  • Auch die Paarungszeit variiert in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot und den Umweltbedingungen.
  • Sie sind geschickte Kletterer und sind auch in bis zu fünf Metern Höhe zu finden.

Quellen, Literatur, Weblinks

  • Jenrich, J., Löhr, P.-W., & Müller, F. (2010): Kleinsäuger: Körper- und Schädelmerkmale, Ökologie. Beiträge zur Naturkunde in Osthessen (Hrsg. Verein für Naturkunde in Osthessen e.V.). Michael Imhof Verlag, Fulda
  • Quéré, J. P., & Le Louarn, H. (2011): Les rongeurs de France: Faunistique et biologie. Editions Quae, Versailles.
  • Seite „Rötelmaus“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Oktober 2017, 11:55 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=R%C3%B6telmaus&oldid=169922287 (Abgerufen: 13. November 2017, 14:04 UTC)
  • Klawitter, J. et al (2005): Rote Liste und Gesamtartenliste der Säugetiere (Mammalia) von Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Stand: Dezember 2003)
  • Shore, R. F., & Hare, E. J. (2008): Bank vole Myodes glareolus. In: Mammals of the British Isles (4. Ausgabe) (Hrsg.: S. Harris & D. W. Yalden). 88-99. The Mammal Society, London.
  • Stehr, H. (1982): Rötelmaus. Das moderne Tierlexikon Band 9 (Hrsg. H. Stehr). Verlagsgruppe Bertelsmann, Gütersloh.
  • Burkhardt, J., & Schlund, W. (2005): Rötelmaus Clethrionomys glareolus (Schreber, 1780). In: Die Säugetiere Baden-Württembergs (Hrsg.: M. Braun & F. Dieterlen). Band 2, 289-296. Ulmer, Stuttgart.