Abfrage: Verwendung von Pflanzen nachschlagen

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Verwendung 
enthält „gemiedene Futterpflanze für Weidevieh“
dazu fand sich 1 Stichwort: gemiedene Futterpflanze für Weidevieh
  1. Verwendung: gemiedene Futterpflanze für Weidevieh (… auf Seite Wolliges Honiggras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; 1 Pflanze vom obereren Halm abgeschnitten und nach unten versetzt gezeichnet. 2 Ährchen (5/1). 3 zwei blühende Ährchen, jedoch ohne Hüllspelze (5/1) A. Blüten mit markierter Granne​—Abb. 1 bis 3 aus Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff., Tafel 464), A aus Reichenbach & Reichenbach (Bd. 1., 1850, Tafel XCVII/97, Nr. 90); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Holcus lanatus L.; Umgangssprachlich: Wolliges Honiggras, Honiggras, Wolliges Rossgras; Quellenangaben: Sinclair & Friedrich (1826), Seite 176 in Hortus Gramineus Woburnensis (Übersetzung): »Die Menge zarter Haare, welche die Oberfläche der ganzen Pflanze bedecken, machen das Heu weich und schwammig, in welchem Zustande es weder Hornvieh noch Pferde gerne fressen. Sir Humphry Davy hat gezeigt, daß seine nährenden Bestandtheile ganz aus Schleim und Zucker bestehen; und daß die nährenden Bestandtheile der Gräser, welche das Vieh am liebsten frißt, entweder einen fast säuerlichen oder salzigen Geschmack haben. Zugleich bemerkt er, daß der Geschmack des Nahrungsstoffes, welcher in dem wollichten Honiggrase enthalten ist, arabischem Gummi gleicht, und für das Vieh angenehmer gemacht werden kann, wenn man es mit Salz überstreut. Dieß kann mit so wenig Kosten und Aufenthalt zur Zeit der Heuernte geschehen, daß man es nicht zu ernstlich denjenigen Landwirthen empfehlen kann, welche viel davon auf Wiesen oder Weiden haben. Der Verstorbene Herzog von Bedford machte Versuche im Großen mit diesem Grase, deren Ergebniss bewiesen haben, daß es sowohl zum Heumachen als zur Weide wenig Werth besizt. Seine Vorzüge bestehen darin, daß es einen reichlichen Ertrag liefert, und leicht gezogen werden kann. Allein das Vieh liebt es nicht, und es ist nicht frühzeitig; und hat es einmal Besitz vom Boden genommen, so kann man es kaum wieder ausrotten. Da man so viele, in jeder Beziehung bessere Gräser besizt, so kann es keinen Anspruch auf eine Stelle bei der Anlage der besten dauernden Weiden machen; und zum Anbau für sich allein ist es ganz verwerflich. Die Menge Nahrungsstoff, welche es enthält, und weil es einen Bestandtheil der reichsten Weiden in Devonshire ausmacht, sind jedoch Umstände, welche ihm einen geringen Platz auf dauernden Weiden anweisen, wo der Boden nicht leicht und kieshaltig ist; ist er aber so beschaffen, so vermehrt es sich in einem den bessern Weidegräsern höchst nachtheiligen Grade. In diesem Falle muß man daher den Samen dieses Grases nie ohne viel Vorsicht anwenden. Es trägt viel Samen, und weil er leicht ist, wird er vom Winde nach allen Richtungen hingetragen; auch kommt er gewöhnlich vor der Heuernte zur Reife, obgleich es ein spät blühendes Gras ist. Wenn man daher davon los werden will, muß man es nie in Samen schießen, und stark abhüten lassen. Das beste Mittel aber ist, wenn man die Weide aufreißt, und einen fünfjährigen Fruchtwechsel darauf zieht, worauf man das Land mit andern Gräsern bepflanzen kann. Es blüht und reift den Samen im Monat Juli.«)
  2. Verwendung: gemiedene Futterpflanze für Weidevieh (… auf Seite Wolliges Honiggras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; 1 Pflanze vom obereren Halm abgeschnitten und nach unten versetzt gezeichnet. 2 Ährchen (5/1). 3 zwei blühende Ährchen, jedoch ohne Hüllspelze (5/1) A. Blüten mit markierter Granne​—Abb. 1 bis 3 aus Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff., Tafel 464), A aus Reichenbach & Reichenbach (Bd. 1., 1850, Tafel XCVII/97, Nr. 90); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Holcus lanatus L.; Umgangssprachlich: Wolliges Honiggras, Honiggras, Wolliges Rossgras; Quellenangaben: Hegi u.a. (1906), Seite 239 in Illustrierte Flora von Mitteleuropa: »Das wollige Honiggras liefert ein leichtes, schwammiges, filziges, jedenfalls schlecht verdauliches Gras, das vom Vieh nicht gern gefressen wird. Zu seinem Gedeihen verlangt es einen frischen bis feuchten Boden, weshalb es in trockenen Jahren ausbleibt oder gänzlich abstirbt. Auf gutem Boden verdrängt es zuweilen andere, bessere Gräser (z.B. [Wiesen-Goldhafer] Trisetum flavescens). Das Heu von dieser Grasart ist ungemein leicht.«)

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Artname:
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