Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)

From Offene Naturführer
Jump to: navigation, search
Pflanzentafel von Natura Miriquidica e.V. (kammbegegnungen.de) aus Offene Naturführer (offene-naturfuehrer.de) erarbeitet von Plank, A. u.a. (6/2020)
Pflanzenfamilie: Schmetterlingsblütengewächse
a. Vergrößerter Fruchtknoten mit Stempel. – b. Die inneren Teile der Blume ohne Blütenblätter. – c. und e. untere Blütenblätter. – das obere Blütenblatt. – f. Geöffnete Schoten mit den Wickenerbsen — Abbildung nach Palmstruch u.a. - (Svensk Botanik, Bd.3, 1804) verändert
Blüte JFMAMJJASOND

Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu and Kracka (Vi­ci­a crac­ca L., Familie Schmetterlingsblütengewächse = Fabaceae) Wortherkunft: Vi­ci­a Name einer Hülsenfrucht (wohl Vicia sativa) bei Varro, jedenfalls mit dem gleichfalls Hülsenfrüchte bezeichnenden griech. βικἱον (sprich bikíon) und βἱκος (sprich bíkos) verwandt. Ob vicia mit vincire = binden zusammenhängt (ähnlich wie Wicke mit wickeln), ist zweifelhaft; Crac­ca ist bei Plinius eine unter Getreide auftretende Wickenart, der Name hängt wohl zusammen mit altgr. κάχληξ (sprich káchlex) und κόχλαξ (sprich kóchlax) = Steinchen, neugr. γράχος (sprich, gráchos), slovenisch grah, grahor, polnisch groch, russisch goroch, die Linse bezeichnend (Hegi u.a. 1924) Anmerkungen: sie wird als Sammelart betrachtet, d.h. Beschreibung (feiner) unterscheidbarer Unterarten ist möglich

Merkmale
Green Book U-1F4D7 - black.svg
Green Book U-1F4D7 - white, bold.svg

Mehrjährige Pflanze, vielblütig blau- bis rot-violett, Blatt etwa 10-12 paarig und rankend, Nebenblätter ganzrandig Größe: (20) 50 bis 130 (200) cm Blume, Blütenstand (  1-6): Blüten blauviolett bis rotviolett oder lila, selten weiß, 8 bis 12 (bis 16) mm lang, an ± 1 mm langen Stielen nickend; (Kron­blät­ter aus: „Fahne“ oben mittig, „Flügel“ links/rechts, diese umschließen: „Schiffchen“ in­nen), Blütenkrone 3 bis 4 mal so lang wie der Kelch, Platte der Fahne verkehrt-eiförmig bis verkehrt-herzförmig, wenig länger als die Flügel beide Abschnitte der Fahne gleich lang; Schiffchen viel kürzer; Blütenstand in langen Trauben ± so lang bis doppelt so lang wie die Laubblätter, einseitig, dicht und reichblütig (± 20 bis 50-blütig) Blätter: Laubblätter ± 5 bis 15 cm lang, mit kräftigen, ästigen Ranken und ± 10 bis 12 (6 bis 20) Paar fast sitzender Blättchen; Blättchen ± eiförmig-lanzettlich bis lineal, ± 1 bis 3 cm lang und 3 bis 5 mm breit, an beiden Enden ± abgerundet bis zugespitzt Früchte (  7, 8): Hülsen sind sehr glatt, braun, adrig, herabhängend, und enthalten schwarze oder bräunliche Samen, als Austrocknungsstreuer 1-2 m weit fliegend Stängel: 30 bis 125 cm lang, liegend oder kletternd, fast geflügelt kantig, angedrückt-weichhaarig Wurzel: aus einem fadenförmigen Wurzelstock, der sehr lang unterirdisch fortkriecht, sich verästelt und hin und wieder einzelne oder mehrere Stengel austreibt (Hegi; Dietrich; Düll; Sturm)

Verwechslung und
ähnliche Arten

Heide-Wicke (Vicia orobus DC.): Blüten weiß, Fahne violett geadert, 10–15-blütig; Blätter am Ende mit Grannenspitze aber ohne Ranke, mit 6-12 Fiederpaaren, 3-7 mm breit, untere Nebenblätter oft gezähnt. Mehrjährig. Pflanze 20-50 cm hoch, Blüte Juli-August. Magerrasen, Heiden, Hochgrasfluren, Laubwälder. Zottel-Wicke (Vicia villosa Roth): Blüten blau-violett, 3–30-blütig; Stängel 3-5 mm dick, mit 1-2 mm langen Haaren; längere Kelchzähne 3-4 mm lang; Blätter mit 5-10 Fiederpaaren diese 3-7 mm breit. Meist Einjährig. Pflanze 30-120 cm hoch, Blüte Juni-August. Kulturpflanze; auch Äcker und Ruderalstandorte. Feinblättrige Wicke (Vicia tenuifolia Roth): Blüten hellblau, 10–25-blütig; Flügel oft weißlich; Fahne doppelt so lang wie ihr Nagel. Fiederblätter 2-6 mm breit. Mehrjährig. Pflanze 30-150 cm hoch, Blüte Juni-August. Gebüsche, Laubwälder, Bergwiesen, Weg- und Straßenränder.

Vorkommen, Verbreitung

Äcker und Gärten, Ruderalstandorte, Wiesen und Weiden — In feuchten bis trockenen, mageren bis fetten Wiesen, in Getreideäckern, Hecken, Busch Wäldern, lichten Laub- und Nadelwäldern sehr verbreitet und in den meisten Gegenden häufig, vereinzelt bis zur Waldgrenze steigend (Hegi) — Verbreitung: Ganz Europa, als Begleiter der menschlichen Wohnstätten bis ins nördlichste Schweden und Norwegen, auch auf den Faer-Öern (schlecht fruchtend), Island und Grönland (zeigt daselbst die früheren Wohnstätten der norwegischen Kolonisten an); ferner in West- und Nordasien bis Sachalin und Japan; in Nordamerika wohl nur eingebürgert (Hegi) — Zum Schutz: kein besonderer Schutzstatus für Deutschland nach Bundesartenschutzverordnung (Floraweb 2020)

Wissenswertes
Green Book U-1F4D7 - black.svg
Green Book U-1F4D7 - white, bold.svg

Zum Namen schreiben Hegi u.a. die Vogelwicke (hie und da auch volkstümlich) wird als für den menschlichen Gebrauch nicht in Betracht kommende Art den Vögeln überlassen; daher auch Vogelzok (Nordthüringen), Vogelheu (Schweiz). Der gleichen Anschauung liegt die Bezeichnung Rossarbeis [Rosserbse, für den menschlichen Genuss nicht geeignete Erbse] (Böhmerwald) zugrunde. Gehören Krokk (Mecklenburg), sowie Krakerlizen, Kracherlitzen [aus kroat. grasica, serb. grachoriza] (Kärnten) zusammen und bestehen Beziehungen zu dem lat. cracca? — Interessant beschreiben Schmeil & Fitschen (1913), dass sich unterseits der kleinen Nebenblätter „Honigsaft“ absondernde Drüsen befinden, die Ameisen anlocken, und diese scheinen als Fresser von Raupen und Pflanzenschädlingen der Vogelwicke einen vorteilhaften Hilfsdienst zu erweisen. An den Wurzeln der Vogelwicke bilden sich zahlreiche Knöllchen die von Spaltpilzen (Bakterien) verursacht werden und die imstande sind, den Stickstoff der atmosphärischen Luft aufzunehmen und in Eiweiß überzuführen. Nach einiger Zeit sterben die Spaltpilze ab, und die in ihnen aufgespeicherten Stoffe werden von der Pflanze aufgesogen, später durch Unterpflügen kann die Landwirtschaft sich dies zur Bodenverbesserung zu nutze machen. — Die Blüten werden von Bienen und Schmetterlingen besucht, wobei der Vogelwicken-Bläuling (Plebicula amanda) als Schmetterling ein auswählender Gast ist, der selbst bevorzugt Hülsenfrüchtler besucht (Jennersten 1984). … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Verwendung
Green Book U-1F4D7 - black.svg
Green Book U-1F4D7 - white, bold.svg

Stichworte: Futterpflanze für Weidetiere; Bie­nen­wei­de; Bo­den­ver­bes­se­rung und Nähr­stoff­an­rei­che­rung; Anreicherung von Bod­en­stick­stoff; Wildgemüse- und Gewürzpflanze — Man kann die Blütenknospen u. Blüten so als Gewürz, Brotzutat, für Bratlinge usw. direkt verwenden, doch empfehlen Fleischhauer u.a. (2019) bei der Zubereitung achtzugeben: erst nach leichter Verarbeitung kann sie zu mehr als nur Gewürz dienen (garen junge Frühjahstriebe u. -Blätter möglich oder über Nacht einweichen & abkochen, ähnlich auch bei zarten Sommer-Hülsenschoten), sie berichten auch davon, dass Wickensamen allgemein zu Kaffee geröstet wurden. In Schweden hatte man früher aus 3 Teilen Roggen, 2 Teilen Gerste und 1 Teil Mehl Wickensamen, Brot zubereitet, das allerdings herb und scharf im Geschmack wird (Palmstruch u.a. 1804). — Als Futterpflanze für Weidetiere wird sie auch hervorgehoben (Spach), die angeblich schwachen Weidetieren recht gut wieder zur Stärkung verhelfen soll (Sinclair & Friedrich 1826) und Vögel – z.B. Tauben – fressen die Samen gerne oder man berichtet von früher, dass sie die von Pferden bei der Mahd zerdrückten Samen aufpickten (Palmstruch; Braune 1797). Wie viele Schmetterlingsblütler ist sie auch geeignet zur Anreicherung von Bodenstickstoff (Schmeil). — Als farbigen Heckenschmuck wurde sie vormals auch empfohlen, da sie sie durch ihr Ranken aber leichtes Eigengewicht nicht gänzlich erstickt oder niederdrückt im Gegensatz zu Waldzaunwinde oder Gewöhnlicher Waldrebe beispielsweise (Curtis u.a. 1777). … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Umseitige Bildtafel: Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert

 

Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu and Kracka
Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert
Pflanze in Teilen genießbar
Standort: Fettwiesen, Weiden
Standort: Wälder, Waldränder und Gebüsche
Zeigerwert Lichtzahl
Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)
Zeigerwert Feuchtezahl
Feuchtezahl (4-6)Feuchtezahl (4-6)
Zeigerwert Nährstoffzahl
Nährstoffzahl indifferent, keine Angabe möglich

Zeichnung zum Ausmalen

28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Vogel-Wicke

Die Menschen nennen mich auch Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu and Kracka oder Vi­ci­a crac­ca L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: rötlich-violett, inwendig lichtblau und meine Blütezeit ist (Januar…) Juni bis August (…September)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (20) 50 bis 130 (200) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Äcker und Gärten, Ruderalstandorte, Wiesen und Weiden
28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Vogel-Wicke

Die Menschen nennen mich auch Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu and Kracka oder Vi­ci­a crac­ca L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: rötlich-violett, inwendig lichtblau und meine Blütezeit ist (Januar…) Juni bis August (…September)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (20) 50 bis 130 (200) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Äcker und Gärten, Ruderalstandorte, Wiesen und Weiden

FlowerC Ornament Black.svg

Wenn Du mich gefunden hast, helfen Dir vielleicht die Fragen, um mich näher kennenzulernen:
Piktogramm/Logo
  • Wo hast Du mich gefunden? Bin ich alleine? Bin ich größer oder kleiner als die anderen Pflanzen?
  • Was fällt Dir an mir auf? Habe ich auffallende Haare?
  • Kannst Du an mir riechen, ohne mich rauszureißen? Komm gerne auf meine Augenhöhe und rieche an meinen Blüten und Blättern. Vielleicht dufte ich sogar – wonach denn?
  • Wie fühlt sich Dir mein Körper an?
Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blüten oder Früchten? Was machen sie?
  • Kann man meine Blüten essen? Koste behutsam, wie schmeckt sie Dir?
  • Habe ich schon Früchte? Falls ja, koste behutsam davon, wie schmecken sie Dir?
Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blättern? Was machen sie?
  • Wie fühlen sich Dir meine Blätter an?
  • Zerreibe eines meiner Blätter. Wonach riecht es?
  • Kann man sie essen? Koste behutsam davon, wonach schmeckt es?
  • Stehen sich meine Blätter genau gegenüber oder abwechselnd gegenüber?
  • Sehen sie alle gleich aus oder verschieden? Wie sieht der Rand meiner Blätter aus?
  • Welche Form haben meine Blätter?



    • Was ist Deine Lieblingspflanze?
    • Wie würdest Du meine Lebensgeschichte erzählen?
      Wer weiß: es kommt ein Gedicht
      daher und Dir in den Sinn …
      Hm, sooo schwer ist’s eigentlich nicht
      und schon fließen die Worte dahin …
Anregungen zur Weiterbeschäftigung, Mitempfindung (Synästhesie), zum kreativen Umgang usw.

Da Du ein Mensch bist und die Natur
Dir einen kreativen Geist geschenkt hat,
vermagst Du ja sogar noch mehr …

  • Fällt Dir an mir sonst noch etwas auf? Oder kann ich Dir vielleicht gar von Nutzen sein? Kommen Dir Ideen?
Kelch (Abb. 2): aus einem Blatt, röhrenförmig, gefärbt, mit fünf Zähnen, von denen die drei untersten länger als die oberen sind, der mittlere am weitesten ausgedehnt, die beiden oberen sehr klein. Blütenkrone (Abb. 1): normaler Rand, zurückgebogen. Staubbeutel (Abb. 3): zehn Fäden, neun vereinigt, ein einziger weiß. Samenkapsel (Abb. 4): eine Hülse von etwa einem halben Zoll Länge [1,3 cm], auf jeder Seite abgeflacht. Samen (Abb. 5): vier oder fünf in jeder Hülse, fast rund und schwärzlich — Abbildung modifiziert nach Curtis u.a. (Flora Londinensis, Bd. 2, Faszikel 5, 1777); Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu and Kracka
Kelch (Abb. 2): aus einem Blatt, röhrenförmig, gefärbt, mit fünf Zähnen, von denen die drei untersten länger als die oberen sind, der mittlere am weitesten ausgedehnt, die beiden oberen sehr klein. Blütenkrone (Abb. 1): normaler Rand, zurückgebogen. Staubbeutel (Abb. 3): zehn Fäden, neun vereinigt, ein einziger weiß. Samenkapsel (Abb. 4): eine Hülse von etwa einem halben Zoll Länge [1,3 cm], auf jeder Seite abgeflacht. Samen (Abb. 5): vier oder fünf in jeder Hülse, fast rund und schwärzlich — Abbildung modifiziert nach Curtis u.a. (Flora Londinensis, Bd. 2, Faszikel 5, 1777)

Wie kann ich die Pflanzentafel verwenden?

Mögliche Verwendung und Aufgaben-Anregungen zur Pflanzentafel
Anwendung oder Aufgabe Welche Seiten und welches Material?
Klassische Informationstafel 2-seitig ausgedruckt
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 1 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt

Komplexe Aufgabe, Selbststudium und Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Wahrnehmungsfragen auch reduzierbar: „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Komplexe Aufgabe + Selbststudium & Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Tipp: die Wahrnehmungsfragen können auch reduziert Anwendung finden, z.B. „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt
+ eventuell Blatt für Antworten

Verwendete und weiterführende Literatur

(Zur intensiven Recherche siehe auch die Virtuelle Fachbibliothek Biologie www.vifabio.de)

Braune, F. A. v. 1797: Salzburgische Flora, oder Beschreibung der in dem Erzstifte Salzburg wildwachsenden Pflanzen, nebst Angabe ihrer Wohnorte, Blühezeiten, Dauer, Gestalt u. ihrer Anwendbarkeit in der Heilkunde und Haushaltungswissenschaft, und ihrem Nutzen für Mahler, Färber, Gärber, Bienenzieher, Förster und Landwirthe. Bd. 2., Verlag Mayersche Buchhandlung, Salzburg (mit Kupfernhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​218041, abgerufen am 30. Januar 2019).
Curtis, W., Darton, W., Edwards, S., Kilburn, W., Sansom, F., Sowerby, J., White, B. & White, B. 1777: Flora Londinensis. or, Plates and descriptions of such plants as grow wild in the environs of London: with their places of growth, and times of flowering, their several names according to Linnæus and other authors: with a particular description of each plant in Latin and English: to which are added, their several uses in medicine, agriculture, rural œconomy and other arts. Bd. 5, Printed for and sold by the author, London (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​127335). (Übersetzung: Flora Londons, oder, Tafeln und Beschreibungen von solchen Pflanzen, die wild im Umland Londons wachsen: mit ihren Wachstumsstandorten, und Blühzeiten, ihren verschiedenen Namen gemäß Linnæus und anderen Autoren: mit einer genauen Beschreibung jeder Pflanze in Latein und Englisch: dazu sind beigefügt, ihr verschiedenen Verwendungen in Medizin, Landwirtschaft, bäuerlicher Wirtschaft und anderen Kunstfertigkeiten)
Curtis, W., Darton, W., Edwards, S., Kilburn, W., Sansom, F., Sowerby, J. & White, B. 1777: Flora Londinensis. or, Plates and descriptions of such plants as grow wild in the environs of London: with their places of growth, and times of flowering, their several names according to Linnæus and other authors: with a particular description of each plant in Latin and English: to which are added, their several uses in medicine, agriculture, rural œconomy and other arts. Bd. 2-fasc05, Printed for and sold by the author, London (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​210654).
Dietrich, A. 1841: Flora Regni Borussici. Flora des Königreichs Preussen oder Abbildung und Beschreibung der in Preussen wildwachsenden Pflanzen. Bd. 9, Verlag von Ludwig Oehmigke, Berlin (Mit 72 colorirten Abbildungenhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​103910, abgerufen am 7. Juni 2020).
Düll, R. & Kutzelnigg, H. 1994: Botanisch-ökologisches Exkursionstaschenbuch. Das Wichtigste zur Biologie ausgewählter und kultivierter Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. 5. Auflage. Quelle & Meyer Verlag, Heidelberg, S. 590.
Fleischhauer, S. G., Spiegelberger, R. & Guthmann, J. 2019: Enzyklopädie essbare Wildpflanzen: 2000 Pflanzen Mitteleuropas ; Bestimmung, Sammeltipps, Inhaltsstoffe, Heilwirkung, Verwendung in der Küche. AT-Verlag, Aarau München, ISBN 978-3-03800-752-4, S. 688.
Floraweb Bundesamt für Naturschutz o.J.: floraweb.de. (http:/​/​www.​floraweb.​de).
Hegi, G., Gams, H. & Marzell, H. 1924: Illustrierte Flora von Mitteleuropa: mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz: zum Gebrauche in den Schulen und zum Selbstunterricht. Dicotyledones (II. Teil). Bd. 4., 3. Teil, J. F. Lehmanns Verlag, München, S. 1114-1748, Ill. (Volkstümliche Pflanzennamen gesammelt und bearbeitet von Dr. Heinrich Marzell in Günzenhausen (Bayern)http:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:hbz:061:2-170678, abgerufen am 14. Juni 2020).
Jennersten, O. Juli 1984: Flower visitation and pollination efficiency of some North European butterflies. In: Oecologia. Bd. 63, S. 80–89, doi:10.1007/BF00379789. (Übersetzung: Blütenbesuch und Bestäubungseffizienz einiger Nordeuropäischer Schmetterlinge)
Palmstruch, J. W. & Quensel, C. 1804: Svensk Botanik. Bd. 3, Henrik A. Nordström, Stockholm (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​52344, abgerufen am 9. April 2019).
Reichenbach, H. G. L., Reichenbach, H. G. & Beck de Mannagetta, G. E. 1903: Icones Florae Germanicae et Helveticae. simul Terrarum Adjacentium ergo Mediae Europae. Leguminosae. Bd. 22, Sumptibus Friederici de Zezschwitz (auf Kosten Friedrich von Zezschwitz’), Leipzig, Gera (Tabulae aeneae CCLXXXIV (284 Bronzetafeln)https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​29430, abgerufen am 3. Juni 2020).
Schmeil, O. & Fitschen, J. 1913: Pflanzen der Heimat. Eine Auswahl der verbreitetsten Pflanzen unserer Fluren in Wort und Bild. 2. Auflage. Quelle und Meyer, Leipzig (2. Aufl. des gleichnamigen Werkes v. O. Schmeilhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​44791).
Sinclair, G. & Schmidt, F.; J. G. C. Buchhandlung (Hrsg.) 1826: Hortus gramineus Woburnensis oder Versuche über den Ertrag und die Nahrungskräfte verschiedener Gräser und Pflanzen, welche zum Unterhalt der nützlichern Hausthiere dienen, veranstaltet durch Johann, Herzog von Bedford. mit vielen Abbildungen der Pflanzen und Samen erläutert, womit diese Versuche gemacht wurden, nebst praktischen Bemerkungen über ihre natürlichen Eigenschaften, und die Erdarten, welche am besten für sie taugen; sammt Angaben über die besten Gräser für dauernde Weiden, bewässerte Wiesen, hochliegendes Weideland, und zur Wechselwirthschaft, begleitet mit den unterscheidenden Merkmalen der Arten und Abarten. Stuttgart und Tübingen, S. I-XIX,[XX], 1-418 (Ist eine Übersetzung George Sinclairs Englischen Originalshttps:/​/​books.​google.​de/​books?id=​3EZXAAAAcAAJ&hl=​de, abgerufen am 29. Juli 2019).
Spach, É.; Librairie Encyclopédique de Reret (Hrsg.) 1834: Histoire Naturelle des Végétaux. Phanérogames. Bd. 9, Paris (https:/​/​biodiversitylibrary.​org/​page/​100969, abgerufen am 7. Juni 2020).
Sturm, J. 1811: Deutschlands Flora in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen. Bd. 7-8, Nr. Abt. 1, Heft 8., Nürnberg (Mit 16 Kupfertafelnhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​page/​6129440, abgerufen am 12. Juni 2020).
Weitere Literatur
Vicia (Deutschland). Nimis, P. L., von Mering, S., Böhme, C., Hagedorn, G., Plank, A.; Offene Naturführer. Abgerufen am 20. Juni 2020, https://offene-naturfuehrer.de/web/Vicia_(Deutschland)