Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)

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Pflanzentafel von Natura Miriquidica e.V. (kammbegegnungen.de) aus Offene Naturführer (offene-naturfuehrer.de) erarbeitet von Plank, A. u.a. (11/2020)
Pflanzenfamilie: Doldengewächse
Wiesen-Bärenklau, oberer Teil der Pflanze; 1 Blüte, 2 Frucht — Abbildung nach Kerner (Bd.4, 1791) Tafel 324 verändert
Blüte JFMAMJJASOND

Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze and Gemeines Heilkraut (He­ra­cle­um sphon­dy­li­um L., Familie Doldengewächse = Apiaceae) Wortherkunft: Der Gattungsname „He­ra­cle­um“, den Plinius gebraucht, ist von unsicherer Bedeutung, er soll von dem Heros Herakles oder Herkules, der die Heilkraft der Pflanze entdeckt haben soll, abgeleitet sein (Madus); sphon­dy­li­um ist ein altgriechischer Pflanzenname von unsicherer Bedeutung bei Dioskurides (σφον­δύ­λι­ον [sphon­dý­li­on]), bei Nikandros (σφονδύλειον [sphondýleion]), vermutlich die Verkleinerungsform von griech. σφόνδυλος [sphóndylos] = Wirbel, Knochen, Gelenk, Knauf, wegen der kropfartig angeschwollenen Stengelblattscheiden. Anderseits ist σφονδύλη [sphondýle] oder σπονδύλη [spondýle] der Name eines unter der Erde von Wurzeln lebenden, beim Angreifen stinkenden Insektes (Wanze?), mit dessen Geruch derjenige unserer Pflanze möglicherweise verglichen wurde (Hegi) Anmerkungen: er wird als Sammelart betrachtet, d.h. Beschreibung (feiner) unterscheidbarer Unterarten ist möglich

Merkmale
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Ein großes Doldengewächs mit gefurchtem steifhaarigem Stengel und großen fiederteiligen Blättern nebst aufgeblasenen Scheiden, die großen vielstrahligen Dolden haben weiße Blüten (falls starke Sonne Vorsicht nach Berührung: hautreizende Wirkung). Größe: (30) 50-150 (180) cm Blume, Blütenstand: Dolden groß, flach, 15-30 strahlig, Strahlen und Blütenstielchen inwendig mit etwas klebrigen Drüsenhärchen besetzt. Die Hülle fehlend oder aus 1–2, zuweilen doch auch aus 5–6 lanzettpfriemlichen Blättchen bestehend, die Hüllchen vielblättrig, die Blättchen pfriemlich Blätter: Laubblätter in Zerteilung und Behaarung äußerst veränderlich: bald alle ungeteilt und nur gelappt, bald die Grundblätter ungeteilt und die Stengelblätter (wenigstens teilweise) fiederschnittig, bald alle Laubblätter fiederschnittig mit 3 bis 5 (selten 7) Abschnitten; diese in verschiedener Weise gelappt Früchte: elliptisch, breiter oder schmäler verkehrt-eiförmig oder fast kreisrund, beiderends oder nur oben ausgerandet (in den genannten Merkmalen äußerst veränderlich und zur Einteilung der Art nicht verwertbar), etwa (5) 6 bis 10 (11) mm lang, bei der Reife öfter kahl, seltener bleibend steif- oder weichhaarig; Flügelrand (außerhalb des Nervs) (13) 12 bis 1 mm breit Stängel: aufrecht, gefurcht, steifhaarig, röhrig, nach oben ästig Wurzel: dick, spindelig, ästig, auswendig gelblich, inwendig weiß (Hoffmann; Hegi; Röhling)

Verwechslung und
ähnliche Arten

Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum Sommier & Levier): Pflanze bis 312 m hoch, Durchmesser des Blütenstengels am Grunde bis 10 cm, Laubblattfläche bis 1 m lang, Durchmesser der Enddolde bis 50 cm; Laubblätter fast stets nur 3-zählig-zerschnitten, der Endabschnitt oft tief 3-teilig; Vorsicht, nach Berührung hautreizende Wirkung, v. a. unter Sonne/UV!!

Vorkommen, Verbreitung

Wiesen und Weiden — Überall verbreitet und häufig von der Ebene bis über die Baumgrenze in Wiesen (besonders Fettwiesen), Gebüschen, an Deichen, Weg- und Waldrändern, in feuchten Waldlichtungen, im Gebirge in Karfluren, an steinigen Felshängen, im Legföhrengebüsch, gelegentlich auch in Getreide- und Kartoffelfeldern (Hegi). — Verbreitung: Steigt in den Bayerischen Alpen bis 2100 m, im Schweizer Jura bis 1600 m (Hegi); auf der gesamten nördlichen Erdhalbkugel (GBIF) — Zum Schutz: kein besonderer Schutzstatus für Deutschland nach Bundesartenschutzverordnung (Floraweb 2020)

Wissenswertes
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Zum Namen schreiben Hegi u.a., dass Bärenklau (mittelhochdeutsch berenkläwe) sich auf die Gestalt der rauhhaarigen Blätter bezieht, auch werden um die 50 Namen genannt: Bärepot [= -pfote], Bärnklawe (Gotha), Bärlappe (Untefranken; von <ahd. lappo = Ruder, dann auch Tatze; Latsche eigentl. Pantoffel, Schlappschuh; Tappe = [weicher] Tierfuss), Säulapp’n (Mittelfranken); Kuhlatsch (sächsisch); auf die rauhe Behaarung der Pflanze gehen ferner Ochsenzunge (Eifel, Sachsen), Ruchmül [= Rauhmaul] (Gotha), Kaumüle (Göttingen); auf die hohlen (pfeifenrohrähnlichen) Stengel, die angeschwollenen (tütenähnlichen) Blattscheiden beziehen sich Ruhpiepe, Sprützenholt (Westfalen), Schallpiepen (Elberfeld), Tuten, Wissetäüt (Eifel), Kröpel [zu „Kropf“?] (Göttingen) uvam.. Schmeil & Fitschen schreiben: die großen ansehnlichen, mehrlappigen Blätter sind am Grunde derart zu bauchigen Scheiben verbreitert, dass sie anfänglich die jungen Blütenstände schützend umhüllen; später sammelt sich in ihnen das von den Blättern abfließende Regenwasser an. Sind die ›Becken‹ gefüllt, so rinnt das überfließende Wasser an dem gefurchten Stengel herab und wird der Wurzel zugeführt, die senkrecht in die Erde hinabsteigt, und deren Verzweigungen sich nur wenig nach den Seiten ausbreiten. Da die Pflanze den süßen Blütensaft gleichsam in einer flachen Schüssel darbietet, ist er kurzrüsseligen Tieren gut zugänglich. Der vielfältige Insektenbesuch erfolgt zahlreich durch Käfer, Fliegen und Bienenverwandte, Schmetterlinge dagegen, die mit ihrem langen Rüssel die dünne Honigschicht schwer aufsaugen können, bleiben den Blüten meist fern. Die 5 Staubblätter sind bereits verschrumpft und abgefallen, wenn die beiden Narben zur Aufnahme des Blütenstaubes bereit sind. Da nun die Insekten in kurzer Zeit viele Dolden besuchen und über die ebenenmäßigen ausgebreiteten Blüten rasch dahinschreiten, beladen sie sich in jüngeren Blüten mit Staub, den sie auf älteren wieder an den Narben abstreifen. Die mit häutigen Saum umgeben Teilfrüchte stellen großflächige Scheiben dar, die vom Winde leicht erfaßt und verbreitet werden können. … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Verwendung
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Stichworte: Futterpflanze für Weidetiere; Volksheilkunde; Landwirtschaftliche Nutzung; Naturspielzeug; Süßspeise; Vergärung; Wespenfänger; Wildgemüse- und Gewürzpflanze — Er ist eine selleriearomatische Wildgemüse- und Gewürzpflanze und man kann junge Triebe, Früchte, (Wurzel-)Blätter und z.T. Stiele (geschält/gekocht) essen (als Kohl: Schkuhr; Jungtriebe wie Spargel: Baxter, Spach). Die getrockneten, abgeschälten Stengel oder der daraus ausgeklopfte „Zucker“ wurde als Süßspeise in Russland und Persien verwendet (Braune, Schkuhr) auch diente die Pflanze der Bier-Vergärung („Bartsch“, z.T. gewürzt mit Heidelbeere) oder Likörherstellung (Braune; Boswell; Hegi). Madus berichtet sogar, dass die Wespen – rein durch Blütenhohnig berauscht – kaum fliegen können oder zur Erde fallen. Die aromatischen Blütenknospen verwendet man von Mai bis August als zarte Gemüsedelikatesse (Fleischhauer). Früher wurden Samen, Kraut und Wurzel auch in der Volksheilkunde verwendet bei: Verdauungsstörungen, nervösen Leiden, Epilepsie, Geschwüre auflösend, Hauterkrankungen (Madus; Hiller; Machatschek). Sehr verbreitet findet er als Weidefutter Erwähnung v. a. früh im Jahr, wenn die Stengel noch nicht stark ausgehärtet sind: Kühe, Schafe, Pferde, Schweine, Ziegen und Kaninchen (Braune; Baxter; Sinclair & Friedrich) oder (gehäckselt) für Hühner (Hegi); in England nannte man ihn auch Schweinskraut (Boswell). Die hohlen Stengel als Naturspielzeug zu nutzen (Spritzen, Pfeifen u. dgl.), war früher verbreitet, schreiben Hegi u.a. 1926. … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Umseitige Bildtafel: A Teil der Pflanze, 1 Stempel; 2 halbreife Frucht; 3 Fruchtträger mit den Früchtchen; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in Thomé & Müller u. a. (1905) verändert

 

A Teil der Pflanze, 1 Stempel; 2 halbreife Frucht; 3 Fruchtträger mit den Früchtchen; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in Thomé & Müller u. a. (1905) verändert; Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze and Gemeines Heilkraut
A Teil der Pflanze, 1 Stempel; 2 halbreife Frucht; 3 Fruchtträger mit den Früchtchen; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in Thomé & Müller u. a. (1905) verändert
Gemüsepflanze
Standort: Fettwiesen, Weiden
Standort: Wälder, Waldränder und Gebüsche
Zeigerwert Lichtzahl
Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)
Zeigerwert Feuchtezahl
Feuchtezahl (4-6)Feuchtezahl (4-6)
Zeigerwert Nährstoffzahl
Nährstoffzahl (7 bis 9)Nährstoffzahl (7 bis 9)Nährstoffzahl (7 bis 9)

Zeichnung zum Ausmalen

28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Wiesen-Bärenklau

Die Menschen nennen mich auch Gemeiner Bärenklau, Bärentatze and Gemeines Heilkraut oder He­ra­cle­um sphon­dy­li­um L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: weiß und meine Blütezeit ist (Mai…) Juni bis September (…Oktober)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (30) 50-150 (180) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Wiesen und Weiden
28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Wiesen-Bärenklau

Die Menschen nennen mich auch Gemeiner Bärenklau, Bärentatze and Gemeines Heilkraut oder He­ra­cle­um sphon­dy­li­um L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: weiß und meine Blütezeit ist (Mai…) Juni bis September (…Oktober)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (30) 50-150 (180) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Wiesen und Weiden

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Wenn Du mich gefunden hast, helfen Dir vielleicht die Fragen, um mich näher kennenzulernen (doch Vorsicht bei starker Sonne und nach Berührung Vorsicht walten lassen: hautreizende Wirkung möglich):
Piktogramm/Logo
  • Wo hast Du mich gefunden? Bin ich alleine? Bin ich größer oder kleiner als die anderen Pflanzen?
  • Was fällt Dir an mir auf? Habe ich auffallende Haare?
  • Kannst Du an mir riechen, ohne mich rauszureißen? Komm gerne auf meine Augenhöhe und rieche an meinen Blüten und Blättern. Vielleicht dufte ich sogar – wonach denn?
  • Wie fühlt sich Dir mein Körper an?
Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blüten oder Früchten? Was machen sie?
  • Kann man meine Blüten essen? Koste behutsam, wie schmeckt sie Dir?
  • Habe ich schon Früchte? Falls ja, koste behutsam davon, wie schmecken sie Dir?
Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blättern? Was machen sie?
  • Wie fühlen sich Dir meine Blätter an?
  • Zerreibe eines meiner Blätter. Wonach riecht es?
  • Kann man sie essen? Koste behutsam davon, wonach schmeckt es?
  • Stehen sich meine Blätter genau gegenüber oder abwechselnd gegenüber?
  • Sehen sie alle gleich aus oder verschieden? Wie sieht der Rand meiner Blätter aus?
  • Welche Form haben meine Blätter?



    • Was ist Deine Lieblingspflanze?
    • Wie würdest Du meine Lebensgeschichte erzählen?
      Wer weiß: es kommt ein Gedicht
      daher und Dir in den Sinn …
      Hm, sooo schwer ist’s eigentlich nicht
      und schon fließen die Worte dahin …
Anregungen zur Weiterbeschäftigung, Mitempfindung (Synästhesie), zum kreativen Umgang usw.
Da Du ein Mensch bist und die Natur
Dir einen kreativen Geist geschenkt hat,
vermagst Du ja sogar noch mehr …
  • Fällt Dir an mir sonst noch etwas auf? Oder kann ich Dir vielleicht gar von Nutzen sein? Kommen Dir Ideen?
Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium L.) — Abbildung modifiziert nach Potonié u. a. (1889), Fig. 364; Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze and Gemeines Heilkraut
Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondylium L.) — Abbildung modifiziert nach Potonié u. a. (1889), Fig. 364

Wie kann ich die Pflanzentafel verwenden?

Mögliche Verwendung und Aufgaben-Anregungen zur Pflanzentafel
Anwendung oder Aufgabe Welche Seiten und welches Material?
Klassische Informationstafel 2-seitig ausgedruckt
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 1 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt

Komplexe Aufgabe, Selbststudium und Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Wahrnehmungsfragen auch reduzierbar: „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Komplexe Aufgabe + Selbststudium & Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Tipp: die Wahrnehmungsfragen können auch reduziert Anwendung finden, z.B. „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
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+
Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt
+ eventuell Blatt für Antworten

Verwendete und weiterführende Literatur

(Zur intensiven Recherche siehe auch die Virtuelle Fachbibliothek Biologie www.vifabio.de)

Baxter, W. 1835: British Phænogamous Botany, or Figures and Descriptions of the Genera of British Flowering Plants. Bd. 2, Oxford (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​192174, abgerufen am 21. August 2019).
Boswell, J. T., Lankester, M., Sowerby, J., Sowerby, J. D. C., Salter, J. & Sowerby, J. E. 1877: English Botany; or Coloured Figures Of British Plants. 3. Auflage. Bd. 4, George Bell & Sons, York Street, Covent Garden, London, S. 1-265; CCCCXCI-DCLXXIX (Lythraceae to Dipsaceaehttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​101416, abgerufen am 30. Januar 2019).
Braune, F. A. v. 1797: Salzburgische Flora, oder Beschreibung der in dem Erzstifte Salzburg wildwachsenden Pflanzen, nebst Angabe ihrer Wohnorte, Blühezeiten, Dauer, Gestalt u. ihrer Anwendbarkeit in der Heilkunde und Haushaltungswissenschaft, und ihrem Nutzen für Mahler, Färber, Gärber, Bienenzieher, Förster und Landwirthe. Bd. 1., Verlag Mayersche Buchhandlung, Salzburg (mit Kupfernhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​217296, abgerufen am 30. Januar 2019).
Fleischhauer, S. G., Spiegelberger, R. & Guthmann, J. 2019: Enzyklopädie essbare Wildpflanzen: 2000 Pflanzen Mitteleuropas ; Bestimmung, Sammeltipps, Inhaltsstoffe, Heilwirkung, Verwendung in der Küche. AT-Verlag, Aarau München, ISBN 978-3-03800-752-4, S. 688.
Floraweb Bundesamt für Naturschutz o.J.: floraweb.de. (http:/​/​www.​floraweb.​de).
Hegi, G., Berger, H. & Marzell, H. 1926: Illustrierte Flora von Mitteleuropa: mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland, Österreich und der Schweiz: zum Gebrauche in den Schulen und zum Selbstunterricht. Dicotyledones (III. Teil). Bd. 5. 2. Teil, J. F. Lehmanns Verlag, München, S. 679-1562: Ill. (http:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:hbz:061:2-170692, abgerufen am 30. Oktober 2018).
Hiller, K., Melzig, M. F., Bader, G., Bauer, R., Buchbauer, G., Diettrich, B., Franz, C., Harnischfeger, G., Lindquist, U., Wiesenauer, M. & Wolters, B. 1999: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg (https:/​/​www.​spektrum.​de/​lexikon/​arzneipflanzen-drogen/​).
Hoffmann, C. & Dennert, E. 1911: Hoffmann-Dennert botanischer Bilderatlas, nach dem natürlichen Pflanzensystem. Nach dem Natürlichen Pflanzen System zugleich eine Flora zur Bestimmung sämtlicher in Deutschland vorkommenden Pflanzen. 3. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuch-Handlung Nägele & Dr. Sproesser, Suttgart („Mit etwa 500 Farbigen Abbildungen auf 86 Tafeln sowie 959 Textfiguren“https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​16343).
Kerner, J. S. 1791: Abbildung aller ökonomischen Pflanzen. Bd. 4, Drukerei der Herzoglichen Karls-Schule, Stuttgart (https:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:bvb:12-bsb11220601-9).
Machatschek, M. 31. Dezember 2010: Wildkräuter als Nahrung: eine allgemeine Übersicht europäischer Wildkräuter für Nahrungszwecke. In: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Wie viele Arten braucht der Mensch? Eine Spurensuche. Böhlau Verlag, Wien, ISBN 978-3-205-78516-3, S. 65–124, doi:10.7767/boehlau.9783205790709.65 (https:/​/​www.​vr-elibrary.​de/​doi/​10.​7767/​boehlau.​9783205790709.​65, abgerufen am 17. September 2020).
Madaus, G. 1938: Lehrbuch der biologischen Heilmittel. Abt. 1: Heilpflanzen. Bd. 1, Thieme, Leipzig, S. 1–902 (https:/​/​nbn-resolving.​org/​urn:nbn:de:gbv:084-10102910383, abgerufen am 28. August 2020).
Potonié, H., Ascherson, P., Managetta, G. B. R. v., Beyer, R., Christ, H., Focke, W., Freyn, J., Hackel, E., Hausknecht, C., Marilaun, A. K. R. v., Kronfeld, M., Loew, E., Leimbach, G., Magnus, P., Müller, P., Pax, F., Peter, A., Schulz, A., Taubert, P., Wittrock, V., Wittmack, L., Zimmeter, A. & Lenz, W. 1889: Illustrierte Flora von Nord- und Mittel-Deutschland, mit einer Einführung in die Botanik. 4. Auflage. Julius Springer, Berlin (Vierte wesentlich vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 598 Abbildungenhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​44754).
Röhling, J. C., Mertens, F. C. & Koch, W. D. J.; Wilmans, F. (Hrsg.) 1826: J. C. Röhlings Deutschlands Flora. Nach einem veränderten und erweiterten Plane bearbeitet. Bd. 2, Frankfurt am Main (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​29561, abgerufen am 11. April 2019).
Schkuhr, C.; Schkuhr, C. (Hrsg.) 1808: Botanisches Handbuch der mehresten theils in Deutschland wildwachsenden, theils ausländischen in Deutschland unter freyem Himmel ausdauernden Gewächse. 2. Auflage. Bd. 1, Gerhard Fleischer d.J., Leipzig („Zweyte mit dem Nachtrag der Riedgräſer vermehrte Auflage“http:/​/​mdz-nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:bvb:12-bsb10927595-3, abgerufen am 13. August 2020).
Schmeil, O. & Fitschen, J. 1913: Pflanzen der Heimat. Eine Auswahl der verbreitetsten Pflanzen unserer Fluren in Wort und Bild. 2. Auflage. Quelle und Meyer, Leipzig (2. Aufl. des gleichnamigen Werkes v. O. Schmeilhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​44791).
Sinclair, G. & Schmidt, F.; J. G. C. Buchhandlung (Hrsg.) 1826: Hortus gramineus Woburnensis oder Versuche über den Ertrag und die Nahrungskräfte verschiedener Gräser und Pflanzen, welche zum Unterhalt der nützlichern Hausthiere dienen, veranstaltet durch Johann, Herzog von Bedford. mit vielen Abbildungen der Pflanzen und Samen erläutert, womit diese Versuche gemacht wurden, nebst praktischen Bemerkungen über ihre natürlichen Eigenschaften, und die Erdarten, welche am besten für sie taugen; sammt Angaben über die besten Gräser für dauernde Weiden, bewässerte Wiesen, hochliegendes Weideland, und zur Wechselwirthschaft, begleitet mit den unterscheidenden Merkmalen der Arten und Abarten. Stuttgart und Tübingen, S. I-XIX,[XX], 1-418 (Ist eine Übersetzung George Sinclairs Englischen Originalshttps:/​/​books.​google.​de/​books?id=​3EZXAAAAcAAJ&hl=​de, abgerufen am 29. Juli 2019).
Spach, É.; Librairie Encyclopédique de Reret (Hrsg.) 1839: Histoire Naturelle des Végétaux. Phanérogames. Bd. 10, Paris (https:/​/​biodiversitylibrary.​org/​page/​100967, abgerufen am 30. August 2020).
Thomé, O. W. & Müller, W. 1905: Flora von Deutschland Österreich und der Schweiz. In Wort und Bild für Schule und Haus. 2. Auflage. Bd. 3, Reuss j. L. Friedrich von Zezsehwitz. Verlag „Flora von Deutschland“, Gera, S. 1-397 (Mit 143 Tafeln in Farbendruckhttp:/​/​biodiversitylibrary.​org/​item/​81509, abgerufen am 18. April 2019).