Wiesen-Grashüpfer – Chorthippus dorsatus

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Deutscher Name: Wiesen-Grashüpfer
Wissensch. Name: Chorthippus dorsatus
(Zetterstedt, 1821)
Großgruppe: Insekten
Taxonomie: Ordnung Caelifera / Familie Acrididae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • charakteristischer Gesang
  • vorwiegend in Feuchtgebieten
Der Wiesengrashüpfer ist einheitlich braun bis olivgrün mit wenigen Zeichnungen. Oft ist er am Rücken grasgrün und glänzt oft metallisch. Die Hinterschienen sind dunkelgelb. Die Fühler sind eher kurz. Der Gesang besteht aus einer Reihe von kurzen kratzenden "rärärärär-tsch"-Lauten. Diese verschmelzen im zweiten Teil mit einem rasselnden Zischlaut. Beim Männchen ist die Oberseite des Hinterkörpers oft rot. Die Flügel der Männchen überragen häufig die Hinterknie. Das Weibchen ist etwas größer. Ihre Flügel sind etwas kürzer und erreichen die Hinterknie.

Bilder

Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Weißrandiger Grashüpfer Der Weißrandige Grashüpfer ist insgesamt kontrastarmer gezeichnet. Er kann im Feld am besten anhand seines Gesangs erkannt werden. Er besiedelt auch nährstoffreiche Wiesen, die von anderen Arten der Gattung gemieden werden. Weißrandiger Grashüpfer:  Quartl, CC BY-SA 3.0
Gemeiner Grashüpfer Der Gesang dieser beiden Arten ähnelt sich im ersten Teil. Beim Gemeinen Grashüpfer fehlt jedoch der Zischlaut zum Ende der Strophe. Der gemeine Grashüpfer ist insgesamt stärker grün gefärbt. Das Weibchen hat meist kürzere Flügel. Es kommen aber auch langflügelige Variationen vor. Gemeiner Grashüpfer:  Atlasroutier, CC BY-SA 3.0


Mensch und Stadt

Der Wiesengrashüpfer bevorzugt feuchte Lebensräume mit hohen Gräsern. Er besiedelt neben Streuobstwiesen und landwirtschaftliche Flächen auch Graben, Brachen und Uferbereiche von Seen und Bächen.

Wissenswertes

  • Die Eier werden bodennahe an Graswurzeln oder Stängeln abgelegt.
  • Die Eier sind wenig trockenresistent. Grund dafür ist wahrscheinlich eine Anpassung an hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Der Wiesengrashüpfer meidet stark gedüngte oder nährstoffreiche Standorte.

Quellen, Literatur, Weblinks