Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)

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Pflanzentafel von Natura Miriquidica e.V. (kammbegegnungen.de) aus Offene Naturführer (offene-naturfuehrer.de) erarbeitet von Plank, A. u.a. (6/2020)
Pflanzenfamilie: Süßgräser
Blütenrispe mit Details der Blüten. 1 (typisches 5–blütiges) Ährchen; 4 Einzelblüte mit  Vorspelze und Deckspelze, 5 wolligen Fädenstrukturen, 6 Stäubbeutel und 7 Griffel; 10 Frucht vergrößert—​Abbildung aus Curtis u.a. (Bd.2, 1777, Tafel 5)
Blüte JFMAMJJASOND

Wiesen-Rispengras and Wiesen-Viehgras (Po­a pra­ten­sis L., Familie Süßgräser = Poaceae) Wortherkunft: Poa (πόα) war im Griechischen ein Sammelbegriff für Kräuter und Gräser (Kanngiesser 1908), eigentl. saftig, strotzend (Schmeil & Heubach 1911) und pratensis bedeutet auf der Wiese wachsend.

Merkmale

Das Wiesen-Rispengras erscheint sehr formenreich und wird als Sammelart erachtet. Größe: (13) 20 bis 90 (120) cm Stengel: glatt, aufrecht, stielrund oder etwas zusammengedrückt zweischneidig, im obern Teil blattlos Blütenähre: Rispe vor der Blüte zusammengezogen, während der Blüte ausgebreitet, blaugrün, sehr oft violett oder bräunlich überlaufen (in den Alpen oft ganz schwärzlich), im allgemeinen kleiner und dichter zusammengezogen als beim Gewöhnlichen Rispengras (Poa trivialis). Rispenäste rauh, die unteren meist mit 4 grundständigen Zweigen (seltener nur 2). Ährchen: 3– bis 5– (13)–blütig, meist eiförmig, 4 bis 6 mm lang, grün, häufig violett überlaufen. Hüllspelzen fast gleich (ca. 3 bis 4 mm) lang. Deckspelzen derbhäutig, stumpfer, 212 bis 3 mm lang, am Grunde mit ziemlich langen Zotten, auf dem Rücken und an den Randnerven meist bis zur Mitte dicht kurzhaarig. Blüten durch die Zotten zusammenhängend (dies ist bei dem etwas ähnlichen Einjährigen Rispengras (Poa annua) nicht der Fall; ein losgelöstes Spelzenpaar fällt zu Boden!). Früchte: spindelförmig, 1,3 bis 2 mm lang, mit Klebzotten: Klebhafter Blätter: die Stengel umhüllenden Blattscheiden kahl oder behaart, glatt, an den Seitentrieben vollständig geschlossen, auf der vordern, dem Mittelnerven gegenüberliegenden Seite eine tiefe Einfaltung zeigend. Die Blattfläche oder Blattspreite ist kurz zugespitzt, steif, glatt, oft etwas graugrün, meist nicht über 4 mm breit, oberseits am Rande und öfter unterseits am Mittelnerven rauh. Spreite des obersten Halmblattes meist mehrmals kürzer als seine Scheide. Blatthäutchen kurz, gestutzt oder abgerundet, meist ca. 1 mm (höchstens 2 mm) lang. Wurzel: unterirdisch kriechend, mit umscheideten Trieben und durchbrechenden, unterirdischen, weiten Kriechtrieben (Hegi u.a. 1906; Düll & Kutzelnigg 1994)

Verwechslung und
ähnliche Arten

Gewöhnliches Rispengras (Poa trivialis L.): 50 bis 90 cm hoch (selten noch höher), oberirdische, niederliegende Triebe bildend, die sich bewurzeln und verzweigen; Ährchen (2) 3 bis 4–blütig, ca. 4 mm lang, meist etwas genähert, meist grün, oft bräunlich oder violett überlaufen, Deckspelzen 2 bis 212 mm lang; Blattscheiden gekielt, meist rückwärts rauh; Blattfläche (Spreite) etwas schmal, flach, meist nicht über 4 mm breit, zugespitzt, meist stark rauh, schlaff, grasgrün; Blatthäutchen (wenigstens der obern Blätter) stark verlängert, gewöhnlich spitz, bis 5 mm lang; Frucht ellipsoidisch, am Rücken schwach furchig, 1,5 mm lang; Blüte V bis VII (Hegi) Bläuliches Rispengras (Poa humilis Ehrh. ex Hoffm.): (10) 20 bis 30 cm, hell blaugrün, oft bereift; Ährchen bereift, ± violett, 4–7 mm lang, Deckspelzen 3–5 mm lang; Blatthäutchen 1 mm lang, ± behaart, auf der Außenfläche behaart, am Rand der Blattscheide kurz herablaufend (Eggert 2012) Einjähriges Rispengras (Poa annua L.): 2 bis 35 cm hoch, ein- bis zweijährig, sich oft dem Boden anschmiegend, Triebe an den Knoten oft wurzelnd und umscheidete Knospen bildend. Wurzelstock faserig. Ährchen meist 4 bis 5 (7)–blütig, bis 3 mm lang, meist grün, seltener violett, Staubbeutel weißlich, 0,6 bis 0,8 mm lang; Hüllspelzen klein, untere 1–, obere 3–nervig; Deckspelzen breit hautrandig, 212 bis 3 mm lang; Frucht von der Seite her zusammengedrückt, mit schmaler Rückenfurche, 2 mm lang; Blüte I bis XII (Hegi)

Vorkommen, Verbreitung

Wegränder (Ruderalstandort), Wiesen und Weiden — Sehr verbreitet auf trockenen, gedüngten und ungedüngten Wiesen mit lockerem Boden, an sonnigen Rainen, an Waldrändern, auf Mauern, Felsblöcken, an Hecken, auf Brachäckern, an Straßenrändern, seltener auf kultivierten Moorböden, auf der Alpenweide (besonders auf Lägern – Lagerstellen für Weidevieh – und Geilstellen – lokal üppiger wachsende Stellen vormals meist mit Dung gewesen), überall von der Ebene bis in die alpine Region bis ca. 2300 m (Hegi). — Verbreitung: ganze nördliche Halbkugel, im Süden von Australien, Südamerika und Afrika (gbif.org) — Zum Schutz: keiner, nach Bundesartenschutzverordnung (Floraweb 2019)

Wissenswertes
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Zum Namen schreiben Hegi u.a.: diese Art heißt (ebenso wie Poa trivialis) in Ostfriesland Merrel, Merrelgras. Diese Bezeichnung dürfte sich wohl aus dem Slawischen ableiten. Den Namen Schätzligras (Schweiz: Aargau) verdankt die Pflanze der Anwendung als Liebesorakel. Spielende Kinder ziehen nämlich den obersten Stengelteil des Rispengrases vorsichtig aus der Blattscheide, kehren ihn dann um, sodass die Rispe nach abwärts steht und drücken den Saft des Halmes von unten herauf. Der hierauf ausquellende Tropfen zeigt die Richtung an, in der der zukünftige Schatz wohnt. Zum Unterschied zum Platthalm-Rispengras (Poa compressa), welche Art 3–blütig ist, wurde es auch als „5–blütiges Rispengras“ bezeichnet (ungenau: das Ährchen ist 3– bis 5–blütig). Außerdem heißt es auch Spaltgras, feiner Dieckkopf (Hamburg), in Nordamerika „Blaugras“ (Bluegrass) oder Kentuky-Blaugras. — Sturm & Lutz (1900) schreiben, dass es am frühesten stäubt, schon zwischen 4 und 5 Uhr morgens, und dass der Blattkäfer Chrysomela cerealis L. nicht selten auf ihm zu finden sei. … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Verwendung
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Stichworte: Futterpflanze für Weidevieh — Das Wiesen-Rispengras wird von vielen Autoren (Curtis u.a. (1777); Krafft (1826); Schmeil & Fitschen (1913)) als wertvolles Futtergras angesehen. Von seinen detaillierten Gras-Feld-Versuchen schreibt Sinclair (1826) es gäbe andere Gräser für Dauergrünweiden, die vorzüglicher seien; gut sei, dass es frühzeitig im Jahr frisches Grün liefert, doch die stark kriechenden Wurzeln „erschöpfen den Boden sehr“ und im Nachsommer, wenn das Kraut geschnitten wurde, wächst es nur langsam nach, so dass die Erträge als Nachgras geringer ausfallen. Düll & Kutzelnigg bewerten es als eines der besten Futtergräser, da es trockenheits- und schneeverträglich ist. — Graebner & Meyer (1909) schreiben über interessante Beobachtungen von Weber über die Wiesen-Zusammensetzung im Holsteinischen Marschland bei verschiedenen Grundwasserständen: so fand man, dass es auf der „Hohen Geest“ dominierte (Grundwasserspiegel bei etwa 2–3 m), an feuchteren Orten (Grundwasserspiegel etwa 1–1,5 m tief) wurde die Art durch das Gemeine Rispengras (Poa trivialis) ersetzt, war es dagegen noch trockener und der Grundwasserspiegel selbst in den trockenen Monaten Juni und Juli nur 0,4–0,7 m unter der Oberfläche zu finden, so dominierte die Drahtschmiele (Avenella flexuosa). … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Umseitige Bildtafel: 1 unterer Teil (Grasbüschel durch unterirdische Ausläufer verbunden) 2 oberer Teil; 3 Blattscheide mit Blatthäutchen (Ligula); 4 Ährchen (5/1) — Abbildung aus Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff.), Tafel 452

 

1 unterer Teil (Grasbüschel durch unterirdische Ausläufer verbunden) 2 oberer Teil; 3 Blattscheide mit Blatthäutchen (Ligula); 4 Ährchen (5/1) — Abbildung aus Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff.), Tafel 452; Wiesen-Rispengras and Wiesen-Viehgras
1 unterer Teil (Grasbüschel durch unterirdische Ausläufer verbunden) 2 oberer Teil; 3 Blattscheide mit Blatthäutchen (Ligula); 4 Ährchen (5/1) — Abbildung aus Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff.), Tafel 452
Standort: Fettwiesen, Weiden
Standort: Wegraine
Zeigerwert Lichtzahl
Lichtzahl (4 bis 6)Lichtzahl (4 bis 6)
Zeigerwert Feuchtezahl
Feuchtezahl (4-6)Feuchtezahl (4-6)
Zeigerwert Nährstoffzahl
Nährstoffzahl (4 bis 6)Nährstoffzahl (4 bis 6)

Zeichnung zum Ausmalen

28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Wiesen-Rispengras

Die Menschen nennen mich auch Wiesen-Viehgras oder Po­a pra­ten­sis L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: grün, häufig violett überlaufen und meine Blütezeit ist (Mai…) Juni bis Juli (…September)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (13) 20 bis 90 (120) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Wegränder (Ruderalstandort), Wiesen und Weiden
28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Wiesen-Rispengras

Die Menschen nennen mich auch Wiesen-Viehgras oder Po­a pra­ten­sis L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: grün, häufig violett überlaufen und meine Blütezeit ist (Mai…) Juni bis Juli (…September)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (13) 20 bis 90 (120) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Wegränder (Ruderalstandort), Wiesen und Weiden
Leaves4 Ornament Black Right.svg

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Wenn Du mich gefunden hast, helfen Dir vielleicht die Fragen, um mich näher kennenzulernen:
Piktogramm/Logo
    • Wo hast Du mich gefunden? Bin ich alleine? Bin ich größer oder kleiner als die anderen Pflanzen?
    • Was fällt Dir an mir auf? Habe ich auffallende Haare?
    • Kannst Du an mir riechen, ohne mich rauszureißen? Komm gerne auf meine Augenhöhe und rieche an meinen Blüten und Blättern. Dufte ich vielleicht?
    • Wie fühlt sich Dir mein Körper an?
Piktogramm/Logo
Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo
    • Habe ich überhaupt Blüten?
    • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blüten oder Früchten?
    • Was machen sie?
    • Kann man meine Blüten essen?
    • Wie schmecken sie Dir?
Piktogramm/Logo
Piktogramm/Logo
    • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blättern? Was machen sie?
    • Wie fühlen sich Dir meine Blätter an?
    • Zerreibe eines meiner Blätter. Wonach riecht es?
    • Kann man es essen? Wonach schmeckt es?
    • Fällt Dir auf, dass ich mich mit meinen Blättern umhülle?
    • Da wo meine Blattfläche am Stengel anfängt: vielleicht fällt Dir an der Stelle etwas auf. Vielleicht habe ich – die Menschen sagen – Blattöhrchen oder eine extra hellere Blattzunge?
    • Welche Form haben meine Blätter?

    • Was ist Deine Lieblingspflanze?
    • Wie würdest Du meine Lebensgeschichte erzählen?
      Wer weiß: es kommt ein Gedicht
      daher und Dir in den Sinn …
      Hm, sooo schwer ist’s eigentlich nicht
      und schon fließen die Worte dahin …
Anregungen zur Weiterbeschäftigung, Mitempfindung (Synästhesie), zum kreativen Umgang usw.

Da Du ein Mensch bist und die Natur
Dir einen kreativen Geist geschenkt hat,
vermagst Du ja sogar noch mehr …

  • Fällt Dir an mir sonst noch etwas auf? Oder kann ich Dir vielleicht gar von Nutzen sein? Kommen Dir Ideen?
1 (typisches 5–blütiges) Ährchen; 2 (untypisches 2–blütiges) Ährchen; 3 (untypisches 2–blütiges) Ährchen; 4 Einzelblüte mit  Vorspelze und Deckspelze, 5 wolligen Fädenstrukturen, 6 Stäubbeutel und 7 Griffel; 8 Nektarblätter; 9 Same; 10 Same vergrößert; 11 Blatthäutchen am Übergang Blattscheide/Blattspreite—​Abbildung Nr.5 aus Curtis u.a. 1777 (Bd1, Faszikel 2); Wiesen-Rispengras and Wiesen-Viehgras
1 (typisches 5–blütiges) Ährchen; 2 (untypisches 2–blütiges) Ährchen; 3 (untypisches 2–blütiges) Ährchen; 4 Einzelblüte mit  Vorspelze und Deckspelze, 5 wolligen Fädenstrukturen, 6 Stäubbeutel und 7 Griffel; 8 Nektarblätter; 9 Same; 10 Same vergrößert; 11 Blatthäutchen am Übergang Blattscheide/Blattspreite—​Abbildung Nr.5 aus Curtis u.a. 1777 (Bd1, Faszikel 2)

Wie kann ich die Pflanzentafel verwenden?

Mögliche Verwendung und Aufgaben-Anregungen zur Pflanzentafel
Anwendung oder Aufgabe Welche Seiten und welches Material?
Klassische Informationstafel 2-seitig ausgedruckt
Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 1 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
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+
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Seite 3 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt

Komplexe Aufgabe, Selbststudium und Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Wahrnehmungsfragen auch reduzierbar: „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
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+
Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Komplexe Aufgabe + Selbststudium & Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Tipp: die Wahrnehmungsfragen können auch reduziert Anwendung finden, z.B. „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
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+
Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt
+ eventuell Blatt für Antworten

Verwendete und weiterführende Literatur

(Zur intensiven Recherche siehe auch die Virtuelle Fachbibliothek Biologie www.vifabio.de)

Curtis, W., Darton, W., Edwards, S., Kilburn, W., Sansom, F., Sowerby, J., White, B. & White, B. 1777: Flora Londinensis. or, Plates and descriptions of such plants as grow wild in the environs of London: with their places of growth, and times of flowering, their several names according to Linnæus and other authors: with a particular description of each plant in Latin and English: to which are added, their several uses in medicine, agriculture, rural œconomy and other arts. Bd. 1, fascicle 2, Printed for and sold by the author, London (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​210158). (Übersetzung: Flora Londons, oder, Tafeln und Beschreibungen von solchen Pflanzen, die wild im Umland Londons wachsen: mit ihren Wachstumsstandorten, und Blühzeiten, ihren verschiedenen Namen gemäß Linnæus und anderen Autoren: mit einer genauen Beschreibung jeder Pflanze in Latein und Englisch: dazu sind beigefügt, ihr verschiedenen Verwendungen in Medizin, Landwirtschaft, bäuerlicher Wirtschaft und anderen Kunstfertigkeiten)
Curtis, W., Darton, W., Edwards, S., Kilburn, W., Sansom, F., Sowerby, J., White, B. & White, B. 1777: Flora Londinensis. or, Plates and descriptions of such plants as grow wild in the environs of London: with their places of growth, and times of flowering, their several names according to Linnæus and other authors: with a particular description of each plant in Latin and English: to which are added, their several uses in medicine, agriculture, rural œconomy and other arts. Bd. 2, Printed for and sold by the author, London (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​127331). (Übersetzung: Flora Londons, oder, Tafeln und Beschreibungen von solchen Pflanzen, die wild im Umland Londons wachsen: mit ihren Wachstumsstandorten, und Blühzeiten, ihren verschiedenen Namen gemäß Linnæus und anderen Autoren: mit einer genauen Beschreibung jeder Pflanze in Latein und Englisch: dazu sind beigefügt, ihr verschiedenen Verwendungen in Medizin, Landwirtschaft, bäuerlicher Wirtschaft und anderen Kunstfertigkeiten)
Düll, R. & Kutzelnigg, H. 1994: Botanisch-ökologisches Exkursionstaschenbuch. Das Wichtigste zur Biologie ausgewählter und kultivierter Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands. 5. Auflage. Quelle & Meyer Verlag, Heidelberg, S. 590.
Eggert, H.; Offene Naturführer (Hrsg.) 2012: Synopse der Artengruppe des Wiesen-Rispengrases, Poa pratensis agg. (https:/​/​offene-naturfuehrer.​de/​web/​Synopse_​der_​Artengruppe_​des_​Wiesen-Rispengrases,_​Poa_​pratensis_​agg.​_​(Eggert_​Horst)).
Floraweb Bundesamt für Naturschutz o.J.: floraweb.de. (http:/​/​www.​floraweb.​de).
Graebner, P. & Meyer, F. G. 1909: Die Pflanzenwelt Deutschlands. Lehrbuch der Formationsbiologie. Eine Darstellung der Lebensgeschichte der wildwachsenden Pflanzenvereine und der Kulturflächen. Quelle & Meyer, Leipzig (Mit 129 Abbildungenhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​44852).
Hegi, G. & Dunzinger, G. 1906: Illustrierte Flora von Mitteleuropa : mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland, Österreich und der Schweiz : zum Gebrauche in den Schulen und zum Selbstunterricht. Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones. Bd. 1, J. F. Lehmanns Verlag, München, S. CLVIII, 402 S. : Ill. (http:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:hbz:061:2-21294, abgerufen am 31. Oktober 2018).
Kanngiesser, F. 1908: Die Etymologie der Phanerogamennomenclatur. Eine Erklärung der wissenschaftlichen, der deutschen, französischen, englischen und holländischen Pflanzennamen. F. von Zezschwitz, Gera, S. I-XII, 1-191, doi:10.5962/bhl.title.127499.
Krafft, G. 1876: Lehrbuch der Landwirthschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Grundlage. 1. Auflage. Bd. 2, Wiegandt, Hempel & Parey, Berlin, S. I-VIII, [1-3], 4-252 (http:/​/​www.​deutschestextarchiv.​de/​krafft_​landwirthschaft02_​1876, abgerufen am 20. August 2019).
Mentz, A. & Ostenfeld, C. H. 1917-1923: Billeder af nordens flora. Bd. 2, G. E. C. Gads Forlag, København (Tafeln 269-519https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​39935, abgerufen am 22. März 2019).
Schmeil, O. & Fitschen, J. 1913: Pflanzen der Heimat. Eine Auswahl der verbreitetsten Pflanzen unserer Fluren in Wort und Bild. 2. Auflage. Quelle und Meyer, Leipzig (2. Aufl. des gleichnamigen Werkes v. O. Schmeilhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​44791).
Schmeil, O. & Heubach, W. 1911: Lehrbuch der Botanik für höhere Lehranstalten und die Hand des Lehrers, sowie für alle Freunde der Natur. Unter besonderer Berücksichtigung biologischer Verhältnisse. In: Schmeils Naturwissenschaftliches Unterrichtswerk. 28. Auflage. Quelle & Meyer, Leipzig, S. I-XVI, 1-534 (Mit 40 farbigen Tafeln und zahlreichen Textbildernhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​73087, abgerufen am 15. August 2017).
Sinclair, G. & Schmidt, F.; J. G. C. Buchhandlung (Hrsg.) 1826: Hortus gramineus Woburnensis oder Versuche über den Ertrag und die Nahrungskräfte verschiedener Gräser und Pflanzen, welche zum Unterhalt der nützlichern Hausthiere dienen, veranstaltet durch Johann, Herzog von Bedford. mit vielen Abbildungen der Pflanzen und Samen erläutert, womit diese Versuche gemacht wurden, nebst praktischen Bemerkungen über ihre natürlichen Eigenschaften, und die Erdarten, welche am besten für sie taugen; sammt Angaben über die besten Gräser für dauernde Weiden, bewässerte Wiesen, hochliegendes Weideland, und zur Wechselwirthschaft, begleitet mit den unterscheidenden Merkmalen der Arten und Abarten. Stuttgart und Tübingen, S. I-XIX,[XX], 1-418 (Ist eine Übersetzung George Sinclairs Englischen Originalshttps:/​/​books.​google.​de/​books?id=​3EZXAAAAcAAJ&hl=​de, abgerufen am 29. Juli 2019).
Sturm, J.; Lutz, K. G. (Hrsg.) 1900: J. Sturms Flora von Deutschland in Abbildungen nach der Natur. Echte Gräser, Gramineae. 2. Auflage. Bd. 3, Verlag von K. G. Lutz, Stuttgart (Mit 56 lithogr. Tafeln und 9 Abbildungen im Texthttps:/​/​biodiversitylibrary.​org/​page/​55370102, abgerufen am 24. September 2018).
Weber, C. 1892: Über die Zusammensetzung des natürlichen Graslandes in Westholstein, Dithmarschen und Eiderstedt. In: Schriften des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schleswig-Holstein. Bd. 9, S. 179-217 (https:/​/​www.​zobodat.​at/​pdf/​Schr-Naturwiss-Ver-Schleswig-Holstein_​9_​0179-0217.​pdf, abgerufen am 5. September 2019).