Zwergfledermaus – Pipistrellus pipistrellus

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Deutscher Name: Zwergfledermaus
Wissensch. Name: Pipistrellus pipistrellus
(Schreber, 1774)
Großgruppe: Säugetiere
Taxonomie: Ordnung Chiroptera / Familie Vespertilionidae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • sehr klein
Die Zwergfledermaus gehört zu den kleinsten heimischen Fledermausarten. Auf der Oberseite hat sie rot-, fahl- bis tiefbraunes Fell. Die Unterseite ist etwas heller. Die Haut ist schwarzbraun.

Bilder

Beschreibung


Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland

Mensch und Stadt

Die Zwergfledermaus ist ein ausgesprochener Kulturfolger. Als Sommerquartier nutzt sie meistens Spaltenräume an Gebäuden, z.B. hinter Fassadenverkleidungen. Die Winterquartiere können sich auch in Höhlen, Felsspalten, Tunneln und Kellern befinden. Sie jagt bevorzugt in der Umgebung von Gebäuden, z.B. entlang von Straßen, in Innenhöfen, Gärten und Parks.

Wissenswertes

  • Die Zwergfledermaus wiegt kaum mehr als ein Stück Würfelzucker.
  • Mit zusammengefalteten Flügeln passt sie problemlos in eine Streichholzschachtel.
  • Die Jungen werden von den Weibchen ab Mai in sogenannten Wochenstubenquartieren aufgezogen, die ca. vier Wochen lang bestehen und meist 50-100 Tiere umfassen.
  • Männchen schlafen eher in Einzelquartieren.
  • Die Paarung findet im Herbst statt. Die Samen werden vom Weibchen sieben bis acht Monate gespeichert, bevor die eigentliche Befruchtung beginnt.

Quellen, Literatur, Weblinks