Difference between revisions of "Leitfaden zur Erstellung von Schlüsseln (Bob Press)"

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Schlüssel kommen in vielen verschiedenen Formen vor, jede davon mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen - es gibt nicht den einen, besten  Typen. Aber es ist essenziell, dass der Schlüssel lückenlos funktioniert, da es bedeutet, dass er seinen Hauptzweck verfehlt hat wenn er zu Fehlbestimmungen führt.
 
Schlüssel kommen in vielen verschiedenen Formen vor, jede davon mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen - es gibt nicht den einen, besten  Typen. Aber es ist essenziell, dass der Schlüssel lückenlos funktioniert, da es bedeutet, dass er seinen Hauptzweck verfehlt hat wenn er zu Fehlbestimmungen führt.
  
Für Neulinge sind die Schlüssel am einfachsten zu erstellen, die den Nutzer durch eine Reihe Auswahlschritten, bis zum Ziel führen. Bei jedem Schritt kann es entweder nur zwei Auswahlmöglichkeiten (dichotom) geben oder mehrere (polytom). Die Beispiele, die im Folgenden gegeben werden, sind immer dichotom, aber beiden Schlüsseltypen (dichotom und polytom) wohnen die selben Prinzipien inne.
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Für Neulinge sind die Schlüssel am einfachsten zu erstellen, die den Nutzer durch eine Reihe von Auswahlschritten zum Bestimmungs-Ziel führen. Bei jedem Schritt kann es entweder nur zwei Auswahlmöglichkeiten (dichotom) geben oder mehrere (polytom). Die Beispiele, die im [[Leitfaden zur Erstellung von Bestimmungsschlüsseln|Folgenden]] gegeben werden, sind immer dichotom. Aber beiden Schlüsseltypen (dichotom und polytom) wohnen die selben Prinzipien inne.
  
 
'''Dichotome Schlüssel'''
 
'''Dichotome Schlüssel'''

Revision as of 10:49, 20 August 2010

Bestimmungsschlüssel erstellen

(Dies ist die Übersetzung eines Artikel von Bob Press der für das Projekt Keytonature erstellt wurde.)


Artbestimmung und Bestimmungsschlüssel

Dinge zu Benennen gilt als Teil der menschlichen Veranlagung - sie wohnt uns allen inne und spiegelt das Grundbedürfnis von uns allen wieder, die Objekte um uns herum zu identifizieren und sie zu klassifizieren.

Identifikation ist eine Methode Objekten ein Etikett - einen Namen - in einer konsistenten und akkuraten Art und Weise aufzudrücken. Ein Name ist ein Zugang zu weiterführender Information über ein Objekt. Bestimmungsschlüssel sind analytische Werkzeuge, die dazu dienen dieses Objekt möglichst einfach und möglichst umfassend zu erfassen.

Ihren eigenen Schlüssel herzustellen ist nicht schwer, aber um das Beste aus Ihrem Schlüssel herauszuholen, sollten sie zuvor einen Teil der Faktoren vor und während des Prozesses betrachten. Es scheint offensichtlich, dass Akkuranz und Konsistenz - für den Schlüssel selbst und bezogen auf die Ergebnisse die er erzielt - notwendig sind. Das wird jedoch oft übersehen.

Die Hinweise, die Sie im Folgenden erhalten, werden Ihnen helfen ein benutzerfreundliches und effektives Bestimmungswerkzeug zu erstellen, es handelt sich hierbei jedoch lediglich um Empfehlungen. Die übergeordnete - und einzige - Richtlinie ist, dass der Schlüssel funktionieren soll!

Schlüssel kommen in vielen verschiedenen Formen vor, jede davon mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen - es gibt nicht den einen, besten Typen. Aber es ist essenziell, dass der Schlüssel lückenlos funktioniert, da es bedeutet, dass er seinen Hauptzweck verfehlt hat wenn er zu Fehlbestimmungen führt.

Für Neulinge sind die Schlüssel am einfachsten zu erstellen, die den Nutzer durch eine Reihe von Auswahlschritten zum Bestimmungs-Ziel führen. Bei jedem Schritt kann es entweder nur zwei Auswahlmöglichkeiten (dichotom) geben oder mehrere (polytom). Die Beispiele, die im Folgenden gegeben werden, sind immer dichotom. Aber beiden Schlüsseltypen (dichotom und polytom) wohnen die selben Prinzipien inne.

Dichotome Schlüssel

Diese Schlüssel bestehen aus einer Reihe von Schritten, von denen jeder den Nutzer vor die Auswahl zwischen zwei Aussagen stellt. Die Aussagen sind Beschreibungen von Eigenschaften (Merkmalen), die die Arten die im Schlüssel enthalten sind besitzen. Die Auswahl der für das zu bestimmende Objekt (Pflanze/Tier) am besten zutreffenden Aussage, , führt den Nutzer zum nächsten, dazugehörigen Schritt im Schlüssel oder zum Ende (gewöhnlich dem Namen einer Art)



Schritt_1Schritt_1
Auswahl/Aussage a   ► Schritt_2
Schritt_1
Auswahl/Aussage b   ► Schritt_4
Schritt_2Schritt_2
Auswahl/Aussage a 
  Species X
Schritt_2
Auswahl/Aussage b   ► Schritt_3
Schritt_3Schritt_3
Auswahl/Aussage a 
  Species Y
Schritt_3
Auswahl/Aussage b 
  Species Z

Die Regeln zur Erstellung von Bestimmungsschlüsseln sind grundsätzlich allgemein anerkannt. Eine Zusammenfassung folgt hier. Detaillierte Hinweise und Beispiele finden sie unter Leitfaden zur Erstellung von Bestimmungsschlüsseln.