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''(Dies ist die Übersetzung eines Artikels von [http://www.youtube.com/watch?v=RtrXP_dV8lw Bob Press] der für das Projekt [http://www.keytonature.eu/wiki/Main_Page KeyToNature] erstellt wurde. Teil 2)''
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''(Dies ist Teil 2 der Übersetzung eines Artikels von [http://www.youtube.com/watch?v=RtrXP_dV8lw Bob Press], dem stellvertreten Abteilungsleiter Botanik am [http://www.nhm.ac.uk/ Naturhistorischen Museum] in London, den er für das Projekt [http://www.keytonature.eu/wiki/Main_Page KeyToNature] geschrieben hat. [[Leitfaden zur Erstellung von Schlüsseln (Bob Press) | Teil 1]])''
  
 
=== Die Zielgruppe ===
 
=== Die Zielgruppe ===

Revision as of 14:31, 9 September 2010

(Dies ist Teil 2 der Übersetzung eines Artikels von Bob Press, dem stellvertreten Abteilungsleiter Botanik am Naturhistorischen Museum in London, den er für das Projekt KeyToNature geschrieben hat. Teil 1)

Die Zielgruppe

Der erste und wichtigste Faktor, den man berücksichtigen sollte ist: "Wer wird den Bestimmungsschlüssel nutzen". Die Erfordernisse und Fähigkeiten dieser Nutzer sind vorrangig.

Ein Schlüssel, der komplexe Fachausdrücke enthält, ist beispielsweise für Schulkinder, die nur einfache Ausdrücke verstehen, äußerst ungeeignet. Für Experten hingegen, die im selben Fachbereich arbeiten, sind diese Fachausdrücke bestens geeignet.

Der Bestimmungsschlüssel muss auch für die vorliegenden Aufgabe angepasst sein. Die Zielgruppe könnte z. B. nur die Artengruppe (z. B. die Gattung oder Familie) und nicht bis auf Artebene bestimmen wollen.

Bevor Sie mit dem Entwurf eines Bestimmungsschlüssels beginnen, sollten sie die Zielgruppe festlegen und sich über deren Fähigkeiten und Anforderungen klar werden.

Die Schrittabfolge beim Bestimmungsschlüssel

Schrittabfolge

Die Schrittabfolge des Bestimmungsschlüssels hat einen ausschlaggebenden Effekt auf dessen Gesamtstruktur und darauf, wie gut er zu benutzen ist. Wie wählen sie also die Reihenfolge aus, in der die einzelnen Schritte angeordnet werden müssen?

Für jeden Bestimmungsschlüssel gibt es mehrere funktionierende Alternativen in Bezug auf die Anordnung der einzelnen Schritte. Das Ergebnis hängt letztlich von den Vorlieben des Schlüsselerstellers ab, trotzdem gibt es einige Punkte, die man beachten sollte:

Ein Bestimmungsschlüssel, der bei jedem Schritt die verbleibenden Arten in - in etwa gleichgroße - Gruppen aufspaltet, wird als leichter benutzbar empfunden als einer, der immer eine einzelne Art abspaltet. Er erlaubt es dem Nutzer bei jedem Schritt die maximal mögliche Anzahl an Arten auszusondern.

Nicht alle Merkmale sind gleich nützlich oder verlässlich. Es ist eine gute Idee, die klar abgegrenzten Merkmale im Bestimmungsschlüssel früh unterzubringen und die weniger klar abgegrenzten Merkmale eher gegen Ende des Schlüssels. Diese Methode reduziert die Wahrscheinlichkeit von Fehlbestimmungen.

Es gibt sicher Situationen, in denen Sie aus praktischen Gründen die Schrittreihenfolge festlegen wollen. Zum Beispiel wird durch die Untersuchung der Merkmale das Objekt beschädigt. Eine Frucht muss geöffnet werden, um ihre Samen freizulegen. Die Eigenschaft Frucht-Größe sollte daher im Bestimmungsschlüssel früher auftauchen als die Anzahl der Samen.

Schwierig zu unterscheidende Arten sollten eventuell gesondert behandelt werden (siehe Schwierige Arten weiter unter).

In der Praxis ergeben sich Blöcke eines Bestimmungsschlüssels von selbst. Gruppen sehr ähnlicher Arten neigen dazu, sich als Block auszuschlüsseln, da sie in vielen Merkmalen übereinstimmen.
Versuchen Sie die Blöcke durch Ändern der Schrittfolge so zu verschieben, dass sie die bestmögliche Anordnung innerhalb des Schlüssels erreichen.

Kontrast

Es ist entscheidend, dass die Aussagen dem Nutzer bei jedem Schritt eine klar verständliche und eindeutige Auswahlmöglichkeit bieten. Das kann am Besten dadurch erreicht werden, dass sichergestellt wird, dass die Aussagen sich stark unterscheiden. Am Besten ist es, wenn die zweite Aussage das genaue Gegenteil der ersten Aussage ist. Mehr darüber können sie unter Auswahl und Ausdrücken von Merkmalen weiter unten lesen.

Für jeden Schritt gilt, dass die erste der Alternativen den Schlüsselendpunkt (z. B. den Artnamen) enthalten sollte, während der Schlüssel über die zweite Alternative weitergeführt wird.

Beispiel
1 Blätter immergrün, dornig.......................................................................Quercus ilex
1' Blätter sommergrün, nicht dornig..................................................weiter mit nächstem Schritt

Schwierige Arten

Einige Arten können zu Problemen in Schlüsseln führen.
Sehr variable Arten können bei jedem Schritt zu beiden Aussagen passen oder lange, komplexe Aussagen benötigen, die ihre Merkmale beschreiben.

  • Oft ist es das Beste, diese so früh wie möglich auszuschlüsseln, um den restlichen Bestimmungsschlüssel zu vereinfachen.
  • Einige Autoren lassen bewusst schwere oder verwirrende Arten bis zum Schluss im Entscheidungsbaum. Dadurch erhöhen sich die Chancen der Nutzer, ihre Arten zu identifizieren, bevor sie mit einer schweren Entscheidung konfrontiert werden.
  • Häufig anzutreffende oder leicht kenntliche Arten können ganz zu Beginn ausgeschlüsselt werden. Das spart dem Nutzer Zeit und strapaziert ihn weniger.

Mehrere Endpunkte für dieselbe Art

Erzwingen Sie nicht, dass Arten nur an einer Stelle im Bestimmungsschlüssel auftauchen. Arten, die nur durch Kombinationen von Merkmalen bestimmbar sind, können und sollten mehrere Male im Schlüssel Erwähnung finden. Das selbe gilt für sehr variable Arten.

Auswahl und Beschreibung der Merkmale

Merkmalstypen

Es gibt keinen Unterschied beim Bestimmungswert zwischen qualitativen Merkmalen (z. B. der Blütenfarbe) und quantitativen Merkmalen (z. B. Durchmesser, Länge, Breite von Blättern, Blüten).

Für jedes Merkmal sollte jedoch eine klare Einstufung gegeben werden, ohne dass Überschneidungen bestehen.

Beispiel

Gut
Früchte 5-10 cm, kugelförmig, rot wenn reif
Früchte 2-3 cm, eiförmig, gelb wenn reif

Schlecht
Blüten 10-15 mm im Durchmesser, weiss oder rosa
Blüten bis zu 12 mm im Durchmesser, rosafarben

Merkmalsverlässlichkeit

Lernen Sie, welche Merkmale verlässlich sind.
Einige Merkmale sind nicht besonders verlässlich, weil sie schwer zu quantifizieren sind, z. B. der Grad der Behaarung.
Andere sind schlecht, weil sie sehr variabel sind. Im Hinblick auf Pflanzen sind Blütenaufbau und -größe, die Fruchtform und -größe und die Anordnung Blätter konservativ und daher verlässlich. Die Blattgröße und die Blattform können dagegen beträchtlich variieren, je nach Alter und Wachstumsbedingungen der Pflanze und sind daher weniger verlässlich.

Nutzen Sie mehr als ein Merkmal

Wo auch immer möglich, sollten Sie mehr als ein Merkmal pro Aussage benennen. Das ermöglicht es dem Nutzer seine Entscheidung zu untermauern und ist besonders nützlich, wenn das Hauptmerkmal nicht verfügbar ist, z. B. Frucht-Merkmale während des Frühlings.

Merkmalsanordnung innerhalb von Aussagen

Innerhalb einer Aussage ist es sinnvoll, die verlässlicheren Merkmale als erste zu nennen und dann die weniger verlässlichen.

Beispiel: Blüten mit 5 Blütenblättern und einem Griffel; Blätter gewöhnlich unterseits weisshaarig; Früchte weiss, manchmal rot oder purpur

In diesem Beispiel wird der Nutzer, der nur Zugang zu den Blättern hat daran erinnert, dass er möglicherweise eine Bestimmung vornimmt, die nicht zu 100 % verlässlich ist.

Klarheit und Kontrast

Jeder Schritt eines Bestimmungsschlüssels sollte eine klar ersichtliche und eindeutige Auswahl zwischen den zwei (bei dichtotomen) Alternativen darstellen. Dieser Idealfall ist nicht immer leicht zu erreichen. Sogar stark unterscheidende Alternativen können verwirrend sein, wenn sie zu viele Möglichkeiten oder Kombinationen von Merkmale anbieten. Hier sind einige Beispiele von Aussagen, wie sie Sie in ihrem Bestimmungsschlüssel vermeiden sollten.

Aussagen ohne Kontrast
Beispiel:
1 Körper flach oder leicht gewölbt. Umriss von oben betrachtet orangen- oder birnenförmig. Oberflächentextur granulär oder gewellt
1' Körper nicht flach, besonders wenn abgemagert. Die Körperoberfläche "Echsen"-artig.

Diese beiden Aussagen kontrastieren überhaupt nicht. Zusätzlich ist die Merkmalsbeschreibung der Körperoberfläche sehr schwierig formuliert. Die beiden Alternativen sollten besser so ausgedrückt werden:

1 Körper flach oder leicht gewölbt, von oben gesehen orangen- oder birnenförmiger Körperumriss. Körperoberfläche mit Höckern oder gerippt
1' Körper plump und gerundet, von oben gesehen der Körperumriss wie eine 8 mittig eingeschnürt. Die Körperoberfläche mit Schuppen bedeckt..


Nicht quantifizierbare Eigenschaften

Nichtquantifizierbare Merkmale sind oft irreführend, zumindest wenn der Nutzer keinen Vergleichswert hat.

Beispiel:
1 fertiler Farnkrautwedel groß
1' fertiler Farnkrautwedel mittel-groß

Wie klein muss ein Farnkrautwedel sein, bevor er als mittel-groß oder groß einzustufen ist?

Versuchen Sie das zu vermeiden. Geben Sie konkrete Werte an z. B. 20-30 cm groß oder benutzen sie allgemeine bekannte Vergleichswerte wie z. B. "viel größer als ein Fußball" einzuflechten. Größenverhältnisse und Ähnlichkeits-Vergleiche sind besonders nützlich, z. B "Blatt dreimal so lang wie breit" oder "Beine sind länger als der Körper".

Ausnahmen und Variationsbreiten

Einzelne Organismen können Abweichungen auch für gewohnt verlässliche Merkmale einer Art aufweisen. Der Versuch die gesamte Variationsbreite eines Merkmals oder alle Varianten der Art abzudecken, kann zu komplexen und verwirrenden Aussagen führen.

Wenn Sie sich selbst dabei ertappen, dass Sie Worte wie "entweder/oder", "normalerweise/manchmal", "meistens", "außer wenn" in Ihren Aussagen gebrauchen, sollten Sie überprüfen, ob es eine bessere Möglichkeit gibt, das Merkmal darzustellen oder ob Sie auf ein anderes Merkmal ausweichen können.

Beispiel:
1 Ährchen 2-blütig, entweder insgesamt abfallend oder die oberste Deckspelze vor dem Rest abfallend
1' Ährchen meistens 4-blütig aber manchmal auch 2-blütig, gewöhnlich auseinanderfallend, wobei die Einzelblüten gewöhnlich einzeln aus den von den mehr oder weniger langlebigen Hüllspelzen fallen, außer bei zweiblütigen, die als Ganzes abfallen

Dieses Alternativenpaar hat zu viele Optionen und Ausnahmen, um im Gedächtnis zu bleiben.

Das nächste Beispiel weist Fehler bei der Gegenüberstellung der Merkmale auf (Erklärungen fettgedruckt)

Beispiel:
1 Muschel von kleiner bis mittlerer Größe, mit dicht bedeckter dorsaler Oberfläche; Grundfläche mit schwacher bis sehr schwacher, spiralförmiger Streifung, oft gelblich
1' Muschel eher groß (nicht quantifizierbar), mit bis zu 1/3 unbedeckter dorsaler Oberfläche (nicht vergleichbar: Dichte der Abdeckung vs. Fläche der Abdeckung); Grundfläche mit mäßiger bis schwacher, spiralförmiger Streifung (nicht quantifizierbar, kein ausreichender Kontrast zur vorherigen Aussage), gewöhnlich weiß (Abweichende Exemplare könnten keinen Unterschied aufweisen)

Formulieren sie vollständig

Es ist immer besser, eine Aussage vollständig auszuformulieren. Viele Autoren stellen die Alternative durch "wie keine der oben genannten" oder "nicht wie oben beschrieben" dar. Das ist ungenau und bietet Platz für Missinterpretationen. Die Aussage wird auch für die Nutzer "richtig" erscheinen, die in den falschen Zweig des Schlüssels geraten sind. Eine ausformulierte Alternative hingegen würde die Nutzer auf ihren Fehler aufmerksam machen.

Leiten Sie den Nutzer

Achten Sie darauf, dass Sie dem Nutzer helfen das Merkmal, das er bewerten muss, identifizieren kann, indem Sie seine Aufmerksamkeit auf das entsprechende Teil der Art konzentrieren.

Beispiel:
Blätter mit zwei ohr-förmigen Auswüchsen an der Basis der Blattspreite

Praktische Erwägungen

Verschiedene praktische Erwägungen können ihre Auswahl der Merkmale für den Bestimmungsschlüssel beeinflussen:

Merkmale müssen leicht zu erkennen sein

Beispiel
1 Merkmal X unsichtbar

Diese Aussage stammt aus einem Bestimmungsschlüssel für Parasiten. Unsichtbar sein ist nicht gleichbedeutend mit fehlend. Das Problem hierbei ist der Mangel an Sicherheit - wie weiss der Nutzer, dass X unsichtbar ist?

  • Liegt X vor, ist aber unsichtbar?
  • Liegt X vor und wird sichtbar sein, sobald es vollkommen entwickelt ist?
  • Ist X sichtbar, aber ich war nicht fähig es zu erkennen?
  • Fehlt X bei dieser Spezies?

Die nächste Aussage stammt aus einem Bestimmungsschlüssel für Mosquitos. Beispiel:
1 Weibchen der Art unbekannt

Leider ist das etwas, was der Nutzer nicht wissen kann. Wie kann er diese Frage mit ja beantworten, wenn er nur ein Männchen hat? Wenn er ein Weibchen hat, kann er diese Frage immer noch nicht beantworten, da er seine Art noch nicht identifiziert hat und sogar das allererste Individuum eines Weibchens dieser unbekannten Art haben könnte.

Merkmale müssen leicht zu überprüfen sein

Beispiel:
1 giftig
1' nicht giftig

Diese Aussage, die sich auf einen Pilz bezieht, ist eindeutig unpraktisch als Mittel zur Bestimmung. Weniger gefährlich, aber genauso wenig hilfreich, ist die folgende Aussage aus einem Bestimmungsschlüssel für Vögel:

Beispiel:
1 Gonaden sind im November aktiv
1' Gonaden sind im Mai, August & Oktober aktiv

Die Gonaden von Vögeln sind für den Beobachter nicht sichtbar (sie befinden sich im Körperinneren). Balzverhalten und das Nestverhalten können einfach beobachtet werden, daher wäre folgendes ein besseres Alternativenpaar:

1 Vögel nisten im November
1' Vögel nisten im Mai, August & Oktober

Merkmale sollten leicht verfügbar sein

Es ist sehr frustrierend, wenn ein Bestimmungsschlüssel ausschließlich Merkmale nutzt, die nur für eine begrenzte Zeit oder unter bestimmten Bedingungen erkennbar sind. Gründe für diese Einschränkungen können sein: Jahreszeitliche Unterschiede, z. B. Färbung im Winter, Vorhandensein von Blüten oder Früchten Altersbedingte Aussehens-Unterschiede, z. B. Jugendkleid Geschlechtsdimorphismus (Merkmale, die zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden) und Mikroskopische/ chemische/ genetische Merkmale

Leider sind solche Merkmale oft die einzigen, die für die Bestimmung genutzt werden können. Wo auch immer möglich sollten zusätzliche Merkmale (oder Merkmale verschiedener Jahreszeiten, wie z. B. Blüten- und Fruchtmerkmale) angegeben werden.

Merkmale sollten leicht zu erreichen sein

Bäume tragen ihre Blüten und Früchte oft hoch in der Krone, weit außerhalb der Reichweite des Betrachters. Bei diesem Fall sollten, Blatt- und Rinden-Merkmale, wenn sie ähnlich hilfreich sind, genutzt werden.

Sprache

Zuletzt ist auch die Sprache wichtig, die Sie verwenden! Damit ist nicht gemeint, welche Landessprache sie verwenden - Englisch, Italienisch, Spanisch oder Slovenisch - sondern deren Klarheit, Konsistenz und Genauigkeit.

Aussagen in Schlüsseln werden meist so knapp wie möglich formuliert, damit sich der Nutzer schnell im Bestimmungsschlüssel bewegen kann. Oft stellt aber eine längere Aussage die Auswahl klarer dar und hilft dem Nutzer mehr als eine kurze.

  • Sprachliche Klarheit sollte vor Kürze gehen.
  • Bleiben Sie bei der Beschreibung ähnlicher Merkmale sprachlich konsistent.
  • Metaphern können dem Nutzer möglicherweise nicht vermittelt werden.
  • Umgangssprache zu gebrauchen, ist nicht empfehlenswert.
  • Blumige Beschreibungen sind eventuell poetisch aber nicht sinnvoll.


Bilder

Bilder können bei der Artbestimmung sehr hilfreich sein. Obwohl sie meist nicht alle Bestimmungsmerkmale im Detail zeigen, geben sie dem Nutzer Hinweise, ob er er sich das richtige Merkmal ansieht. Bilder können also einen Schlüssel verbessern, den Text aber nicht vollständig ersetzen.