Marienkäfer: Adalia, Coccinella und Co.

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Etwa 80 Marienkäfer-­Arten ­kommen in Deutschland vor, manche davon mit ­deutlichen Farbvarianten:
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(In den letzten Jahren hat sich der ­Asiatische Marienkäfer in Europa stark ausgebreitet. Diese Art kommt in sehr ­vielen Farbvarianten vor. Die meisten zeigen ein schwarzes „M“ auf dem Halsschild.)
Marienkäfer und ihre Larven sind fleißige Blattlausvertilger: Mehr als 50 Läuse ­können sie an einem Tag fressen.
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Marienkäfenlarven:
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Wie Schmetterlinge durch­­­laufen auch Käfer eine ­vollkommene ­Verwandlung: vom Ei über die ­Larve und Puppe zum Käfer, hier gezeigt am Beispiel des Siebenpunkt-Marienkäfers.
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Beobachtung der Entwicklung ­eines Marienkäfers


So kann man die Entwicklung eines Marienkäfers beobachten:
  • eine fast ausgewachsene Marien­­käferlarve ­suchen
  • einen Stängel mit Läusen durch ein gelochtes ­Papier in ein ­Wasser­glas stellen, das Ganze in ein ­größeres Gefäß geben
  • die Larve zu den Läusen ­setzen; Läuse-Nachschub nicht vergessen

Aufgepasst: ab dem 6. Tag der ­Puppenruhe wird es spannend …

Viel Erfolg!




Wawra's Naturpostkarte: Marienkäfer

Siehe auch die mit dem Designpreis „red dot 2010
ausgezeichnete Originalpostkarte sowie
Informationen zu weiteren Karten und zum Natur-Verlag Wawra.