Dillenius Sauerklee – Oxalis dillenii

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Deutscher Name: Dillenius Sauerklee
Wissensch. Name: Oxalis dillenii
(Jacq.)
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Oxalidales / Familie Oxalidaceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet
Status: Neophyt

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • typische Kleeblatt-Blätter
  • graugrün behaarte Stängel und Blattstiele
Der Dillenius Sauerklee kann bis zu 20 Zentimeter groß werden. Blatt: Die grünen bis rötlichen Blätter sind in drei herzförmige Teilblätter geteilt (gefiedert). Sie sehen aus wie typische Kleeblätter. Die Blattstiele sind graugrün behaart. Sprossachse: Der Stängel wächst aufrecht und ist unten meist reich verzweigt. Er ist graugrün behaart. Blüte: Die hellgelben Blüten haben fünf, kreisförmig angeordnete Blütenblätter. Frucht: Die Früchte sind längliche, behaarte Kapselfrüchte. Die Samen sind rötlich mit weißen Querrippen.

Bilder


Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Aufrechter Sauerklee Die Stängel und Blattstiele sind hellgrün und nicht behaart.



Verbreitung nach Bundesland:
BE, BW, HB, HE, NI, RP, SN

Mensch und Stadt

Der Dillenius Sauerklee bevorzugt einen nährstoffreichen, mäßig trockenen bis frischen Boden. In der Stadt wächst er auf Äckern, Friedhöfen, Schuttplätzen, an Wegesrändern und in Gärten.

Wissenswertes

  • Herkunft: Der Dillenius Sauerklee stammt aus Nordamerika und wurde vermutlich im 19. Jahrhundert erstmals über den Mittelmeerraum nach Deutschland gebracht. Er gehört zu den nicht-einheimischen Pflanzen (Neophyten).
  • Name: Der deutsche Name Sauerklee bezieht sich auf die in der Pflanze enthaltende Oxalsäure.
  • Giftigkeit oder Verwendung: Die Blätter enthalten Oxalsäure, die dem Körper Calcium entzieht.
  • Die Blättchen klappen sich oft zusammen.
  • Die reifen Früchte stehen unter Druck und öffnen sich bei Berührung explosionsartig.
  • Die Blütezeit ist von Juli bis Oktober.
  • In Berlin wurde er erstmals 1961 nachgewiesen.

Quellen, Literatur, Weblinks