Feld-Beifuß – Artemisia campestris

From Offene Naturführer
Jump to: navigation, search
Mit Formular bearbeiten
Deutscher Name: Feld-Beifuß
Wissensch. Name: Artemisia campestris
(L.)
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Asterales / Familie Asteraceae
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Deutschland: nicht gefährdet
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • giftig
  • sehr fein geteilte Blätter
Der Feld-Beifuß kann eine Wuchshöhe von bis zu 1,5 m erreichen. Blatt: Die Blätter stehen einzeln und abwechselnd am Stängel (wechselständig). Sie sind sehr fein, zwei- bis dreifach unregelmäßig geteilt (fiederteilig). Die Blätter sind anfangs seidig behaart und werden später kahl. Sprossachse: Der Stängel ist kahl bis seidig behaart und fast geruchlos. Blüte: Die unauffälligen Blüten sind klein und gelblich bis rotbraun. Sie sind in kleinen Körbchen zusammengefasst. Die Körbchen stehen in großen, stark verzweigten und ausladenden Gesamtblütenständen, die meist nur zu einer Seite hingewendet sind (einseitswendig). Frucht: Die Früchte sind sehr klein, glatt, dunkelbraune und nussähnlich. Sie besitzen einen Haarkranz.

Bilder


Beschreibung

Verwechslungsmöglichkeiten:

Gemeiner Beifuß Die Blätter sind weniger tief eingeschnitten und die Blattabschnitte breiter.
Wermut Die ganze Pflanze ist samtig dicht behaart und wirkt dadurch grau-grün. Die ganze Pflanze riecht stark aromatisch.

Blütezeit: August - Oktober Lebensraum: Trockenrasen, trockene und sandige Ruderalstellen, Dünen Verbreitung: Europa, Westasien

Mensch und Stadt

Der Feld-Beifuß ist in der Stadt auf Schuttplätzen, Brachen und an Bahnanlagen zu finden. Er bevorzugt trockene und sandige Böden.

Wissenswertes

  • Giftigkeit oder Verwendung: Alle Beifuß-Arten enthalten Santonin. Es wurde früher als Wurmmittel verwendet. Für Menschen ist es giftig und kann in höheren Dosen Halluzinationen verursachen. Daher wird es nicht mehr eingesetzt.
  • Die Blütezeit ist von August bis Oktober.
  • Der Gattungsname "Artemisia" bezieht sich auf die griechische Göttin der Jagd und Geburt Artemis.

Quellen, Literatur, Weblinks