Schlosspark Niederschönhausen (Berlin)

From Offene Naturführer
Jump to: navigation, search


Mit Formular bearbeiten

Schlosspark Niederschönhausen

Großgruppe: Grünfläche (wie Parks oder Friedhöfe)
Schutzstatus: Gartendenkmal
Ortsangabe: Am Schloßpark 10, 13187 Pankow

Was gibt es hier zu entdecken?
Der Schlosspark Schönhausen ist ein Park mit zwei Gesichtern. Eine Mauer unterteilt den Park in verschiedene Bereiche, woran seine Veränderungen im Laufe der Geschichte besonders deutlich gemacht werden. Eindrucksvolle Stieleichen, Hainbuchen sowie fünf großen Ahornblättrigen Platanen, deren Alter auf etwa 200 Jahre geschätzt werden, beeindrucken mit ihren skurril gewachsenen massiven Kronen. Die alten Eichen sind Lebensraum des deutschlandweit vom Aussterben bedrohten Heldbocks. Im Wechsel mit ausgedehnten Wiesenflächen folgen geschwungene Wege dem Lauf der Panke, welche das Grundstück malerisch durchquert.

Im Gebiet vorkommende Vogelarten
Rauchschwalbe – Hirundo rustica, Mandarinente – Aix galericulata, Buntspecht – Dendrocopos major, Gartenbaumläufer – Certhia brachydactyla, Rotkehlchen – Erithacus rubecula, Erlenzeisig – Carduelis spinus, Zilpzalp – Phylloscopus collybita, Kleiber – Sitta europaea, Waldkauz – Strix aluco
Entstehungsgeschichte:
Das Schloss wurde von 1740 bis 1797 von der preußischen Königin Elisabeth Christine als Sommerresidenz genutzt. Von 1828 bis 1831 wurde der Park von Peter Josef Lenné zum Landschaftspark umgestaltet und diente ab 1949 zunächst als Amtssitz des Präsidenten der DDR und später als Gästehaus der DDR Regierung. Aus dieser Zeit stammt die Ummauerung eines Parkabschnittes am Schlossgebäude, welches heute als Gartendenkmal ausgewiesen ist.
Nutzungs- und Kulturgeschichte:Seit 2009 ist das Schloss von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten als Museumsschloss wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Einschränkung der Zugänglichkeit:
geregelte Öffnungszeiten, keine Einschränkung

Bilder

Quellen und Weblinks