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  1. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A Teil der Pflanze, 1 Stempel; 2 halbreife Frucht; 3 Fruchtträger mit den Früchtchen; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in Thomé & Müller u. a. (1905) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: He­ra­cle­um sphon­dy­li­um L.; Umgangssprachlich: Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze, Gemeines Heilkraut; Quellenangaben: Hoffmann & Dennert (1911) S.195, Nr. 382: »Ein grosses Doldengewächs mit gefurchtem steifhaarigem Stengel und grossen fiederteiligen Blättern nebst aufgeblasenen Scheiden, die grossen vielstrahligen Dolden haben weisse Blüten. In Europa weit verbreitet auf Wiesen und an Wegen, in Deutschland überall, ♃ , bis 1⁄2 m hoch, Juni-Okt. — Asiatische Arten sind schöne Blatt-Zierpflanzen.«)
  2. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A Teil der Pflanze, 1 Stempel; 2 halbreife Frucht; 3 Fruchtträger mit den Früchtchen; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in Thomé & Müller u. a. (1905) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: He­ra­cle­um sphon­dy­li­um L.; Umgangssprachlich: Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze, Gemeines Heilkraut; Quellenangaben: Röhling u.a. (Deutschlands Flora Bd.2, 1826) S.372: »Die Blätter scharf-rauchhaarig, gefiedert, die Blättchen lappig, oder handförmig getheilt, ungleich-gekerbt-gesägt; die Dolden strahlend; der Fruchtknoten kurzhaarig; die Früchte oval, stumpf, ausgerandet, endlich kahl.«)
  3. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A) Pflanze unterer Teil; B) Blütenstiel; 1) ungeöffnete Körbchen-Hülle; 2) Hüllblatt der Körbchen; 3) Blüte am Rand, weiblich; 4) Scheiben- oder Röhrenblüte (im Zentrum der Blume) mit Staubgefäßen und Stempeln; 5) Schnitt davon; 6) Staubgefäße; 7) Griffel; 8) Frucht, nat. Größe und vergrößert — Abbildung nach Masclef (Bd. 2, 1891), Tafel 181 verändert; Teil der Pflanze: Stängel; Art: Leucanthemum vulgare Lam.; Umgangssprachlich: Margerite, Wiesen-Margerite, Wiesen-Wucherblume, Große Gänseblume, Große Maßliebe; Quellenangaben: Hegi (Bd. 6.2, 1929) S. 610: »Ausdauernde, 20 bis 100 cm hohe, zerstreut behaarte bis fast kahle Pflanze mit walzlicher, knotiger, schiefliegender Grundachse. Stengel aufrecht, meist kahl, einfach und 1-köpfig oder in mehrere bis viele verlängerte, 1-köpfige Aeste geteilt. Laubblätter ziemlich derb, kahl oder zerstreut behaart, selten dichter kraushaarig, die grundständigen (oft grün überwinternden) lang gestielt, aus keiligem Grunde verkehrt-eilanzettlich bis keilig-rundlich, grob kerbzähnig bis fiederlappig mit gekerbten Lappen; Stengelblätter lineal bis eilänglich, grob gezähnt bis fast fiederspaltig oder die obersten auch ganzrandig, die untersten in einen kurzen Stiel verschmälert, die oberen sitzend. Köpfe lang gestielt, 3- bis 6-, ausnahmsweise selbst bis 9 (in Kultur bis 16) cm breit. Hülle halbkugelig (Fig. 325 g); Hüllblätter dachig angeordnet, grün, ± breit, hell- bis schwarzbraun berandet. Scheibenblüten gold-gelb; Zungenblüten weiss, 1 bis 2 cm lang, ausnahmsweise auch fehlend. Früchte kreiselförmig, 2,5 bis 3 mm lang; Pappus an den Scheibenblüten stets fehlend, an den Randblüten fehlend oder vorhanden, ein oft schiefes Krönchen darstellend. — V bis XI.«)
  4. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A) Pflanze unterer Teil; B) Blütenstiel; 1) ungeöffnete Körbchen-Hülle; 2) Hüllblatt der Körbchen; 3) Blüte am Rand, weiblich; 4) Scheiben- oder Röhrenblüte (im Zentrum der Blume) mit Staubgefäßen und Stempeln; 5) Schnitt davon; 6) Staubgefäße; 7) Griffel; 8) Frucht, nat. Größe und vergrößert — Abbildung nach Masclef (Bd. 2, 1891), Tafel 181 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Leucanthemum vulgare Lam.; Umgangssprachlich: Margerite, Wiesen-Margerite, Wiesen-Wucherblume, Große Gänseblume, Große Maßliebe; Quellenangaben: Thomé & Müller (1905), S. 337: »Stengel einköpfig oder in einige verlängerte, einköpfige Äste geteilt. Obere Blätter mehr oder weniger gezähnt oder eingeschnitten. Alle Früchtchen am Scheitel nackt, d. h. ohne Fruchtkelch. — Stengel 30 bis 60 cm hoch, meist einfach und einköpfig. Untere Blätter breit-spatelförmig, in einen langen Stiel zusammengezogen, gekerbt; obere lineal-länglich, sitzend und an ihrem Grunde meist eingeschnitten-gesägt. Früchtchen stielrund, zehnrippig. Blütezeit Mai bis Herbst. Auf Wiesen und Grasplätzen gemein.«)
  5. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A) Pflanze unterer Teil; B) Blütenstiel; 1) ungeöffnete Körbchen-Hülle; 2) Hüllblatt der Körbchen; 3) Blüte am Rand, weiblich; 4) Scheiben- oder Röhrenblüte (im Zentrum der Blume) mit Staubgefäßen und Stempeln; 5) Schnitt davon; 6) Staubgefäße; 7) Griffel; 8) Frucht, nat. Größe und vergrößert — Abbildung nach Masclef (Bd. 2, 1891), Tafel 181 verändert; Teil der Pflanze: Stängel; Art: Leucanthemum vulgare Lam.; Umgangssprachlich: Margerite, Wiesen-Margerite, Wiesen-Wucherblume, Große Gänseblume, Große Maßliebe; Quellenangaben: Thomé & Müller (1905), S. 337: »Stengel einköpfig oder in einige verlängerte, einköpfige Äste geteilt. Obere Blätter mehr oder weniger gezähnt oder eingeschnitten. Alle Früchtchen am Scheitel nackt, d. h. ohne Fruchtkelch. — Stengel 30 bis 60 cm hoch, meist einfach und einköpfig. Untere Blätter breit-spatelförmig, in einen langen Stiel zusammengezogen, gekerbt; obere lineal-länglich, sitzend und an ihrem Grunde meist eingeschnitten-gesägt. Früchtchen stielrund, zehnrippig. Blütezeit Mai bis Herbst. Auf Wiesen und Grasplätzen gemein.«)
  6. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A) Pflanze unterer Teil; B) Blütenstiel; 1) ungeöffnete Körbchen-Hülle; 2) Hüllblatt der Körbchen; 3) Blüte am Rand, weiblich; 4) Scheiben- oder Röhrenblüte (im Zentrum der Blume) mit Staubgefäßen und Stempeln; 5) Schnitt davon; 6) Staubgefäße; 7) Griffel; 8) Frucht, nat. Größe und vergrößert — Abbildung nach Masclef (Bd. 2, 1891), Tafel 181 verändert; Teil der Pflanze: Blätter; Art: Leucanthemum vulgare Lam.; Umgangssprachlich: Margerite, Wiesen-Margerite, Wiesen-Wucherblume, Große Gänseblume, Große Maßliebe; Quellenangaben: Thomé & Müller (1905), S. 337: »Stengel einköpfig oder in einige verlängerte, einköpfige Äste geteilt. Obere Blätter mehr oder weniger gezähnt oder eingeschnitten. Alle Früchtchen am Scheitel nackt, d. h. ohne Fruchtkelch. — Stengel 30 bis 60 cm hoch, meist einfach und einköpfig. Untere Blätter breit-spatelförmig, in einen langen Stiel zusammengezogen, gekerbt; obere lineal-länglich, sitzend und an ihrem Grunde meist eingeschnitten-gesägt. Früchtchen stielrund, zehnrippig. Blütezeit Mai bis Herbst. Auf Wiesen und Grasplätzen gemein.«)
  7. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Hegi u.a. (Bd. 5.3., 1927), S. 1735: »Die hochsteigende Primula elatior blüht in der Niederung schon im März; auf den Alpenhöhen finden wir sie noch im August blühend.«)
  8. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Daffner (1893), S. 91 »Der hohe Himmelschlüssel, Primula elatior s. veris, perennierend, mit grundständigen, eiförmigen, am Grunde plötzlich in den Stiel zusammengezogenen, runzeligen, auf der Unterseite kurzhaarigen Blättern. Blüten auf 15—30 cm hohem, kurzhaarigem Stengel (gemeinschaftlichem Blütenstiel) in einfacher Dolde. Auf feuchten Wiesen und im Walde. Blüht März und April, sowie, selten, zum zweiten Male Ende September und anfangs Oktober. Blumenkrone, gebildet durch die ziemlich weitgehende Verwachsung der Glieder des Blumenblattkreises unter einander, von schwefelgelber Farbe. In mancherlei Abänderungen oder Spielarten unter dem Namen Schlüsselblume oder Gartenprimel in Gärten.«)
  9. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Schkuhr (Botanisches Handbuch Bd. 1, 1808), S. 108: »345. Prim. veris elatior Wilde, frühzeitige, große Waldschluſſelblume, Bergſanikel, Fasten-Handschuh-Hof-Lerchen und Osterblume, nach Linné und andern als eine Abart der vorigen, mit welcher sie zu gleicher Zeit oder früher auf Wieſsen und in Waldungen ganz Dl. ♃ an etwas feuchten Orten blühet; ſie gleichet der vorigen, nur ihre Theile werden etwas größer, und die baßgelben Blumen haben keinen Geruch. Der nackte Stängel wird faſt 1′ [1 Fuß = 30,48 cm] hoch. Die äuſſern Blumen der Dolde hängen unterwärts, die übrigen ſind aufwärts gerichtet.«)
  10. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Hoffmann & Dennert (1911), S. 201 »Schaft lang mit Dolde, Blatt unten abgestutzt (Taf. 59, 4), wenn dann die Krone doppelt so lang wie der gelbweisse Kelch: hoher H. [Himmelschlüssel], P. elátior Jacq., Taf. 59, 4, schwefelgelb, gefleckt, fast geruchlos, häufig, auf mehr feuchten Wiesen, in Wäldern, ♃, bis 30 cm, März u. April, Stammpflanze wie oben Zier-P.«)
  11. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Braune, Bd. 1, 1797 »162 Höhere Schlüſſelblume. Primula elatiorDie Blätter runzlicht., gezähnt; der Gehalt vielblüthig: die äuſſern Blüthchen überhangen, die innern aufrecht; der Blumenrand flach wegſtehend. Wohenort Allenthalben auf Feldern, und Wieſen, an Bächen. ✻.Blüthezeit. April, und May, auch oft nochmals im Herbſte. ♃.Anmerk. Die Blätter ſind weniger runzlicht, als an der vorigen Art; die Blumen ſind gröſſer, die Platte iſt flach, und blaßgelb. Diese Art iſt viel häufiger, und gemeiner«)
  12. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Sturm (Bd. 9 1901), S. 160f. »Grosse Schlüsselblume, Primula elátior ¹)Stengel 5—30 cm hoch, meist doldig-reichblütig, seltener arm- oder einblütig. Auch auf einblütigen Stengeln steht der Blütenstiel in der Achsel eines kleinen Hochblattes an der Stengelspitze. Kelche walzenförmig, bleich mit grünen Kanten und kurz zugespitzten Zähnen, Saum der Krone von 15 bis 20 mm Durchmesser, flach oder etwas konkav, schwefelgelb oder etwas dunkler, am. Schlunde mit orangefarbenem Ring. Blumen meist geruchlos, seltener stark duftend (fragrans). Blätter erst nach der Blütezeit entfaltet, länglich-verkehrteiförmig, mehr oder weniger plötzlich in den geflügelten Stiel zusammengezogen, gezähnt, unterseits kurzhaarig, oherseits behaart odor kahl. Reife Früchte länger als der Kelch. — Kulturrassen haben meist gelbrote Blumen, zuweilen kronenartige Kelche (calycantha). ♃. 3—5, selten einzeln gegen den Herbst. In Laubwäldern, seltener auf Wiesen; fehlt in Ostpreussen, Westpreussen und Brandenburg, kommt in Posen nur im Cybinathal, Kreis Posen-Ost, vor, sonst meist nicht selten, strichweise häufig. Auch kultiviert.«; Anmerkungen: ¹) Höher)
  13. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Thomé & Müller (1905), S. 24: »Blüten in einer 15 bis 30 cm hohen Dolde. Blütenstielchen kaum länger als der Kelch. Blätter eiförmig, plötzlich in den Blattstiel zusammengezogen, unterseits nebst dem Blütenschafte und den Blütenstielchen kurzhaarig. Krone anfangs grünlich-gelb, dann blassgelb und am Grunde der Zipfel dunkler bis fast orangegelb; geruchlos. — Heterostyl. Blütezeit März, April, ♃. Auf Wiesen und in Wäldern gemein. (P. veris β. P. elatior L.) Primula elatior Jacquin. Hoher Himmelsschlüssel.«)
  14. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Röhling u.a. (Bd. 2, 1826), S. 108f.: »587. Primula elatior. Jacquin. Garten—Primel. Die Blätter eyrund, gezähnt, runzlich, auf beiden Seiten kurzzottig; die Dolde vielblüthig, die äussern Blüthen hangend; die Kelche kantig, mit langgespitzten Zähnen; der Blumensaum flach. […] Tr. u. a. Nam. Langschaftige Primel. Erhabenere Schlüsselblume. Groſse Waldschlüsselblume. Bergsanickel. Geruchlose Primel.Folgende Merkmale unterscheiden die gegenwärtige Art von der vorhergehenden: Die Blätter sind gröſser, auf beiden Seiten kurzzottig, doch sind diese Haare wie die des Stengels, der Blüthenstiele und der Kelche länger, daher mehr zottig , jene der P. officinalis [=P. veris] sind so kurz und so dicht gestellt, daſs dadurch ein feiner Filz gebildet wird. Die innern Blüthen der Dolde stehen aufrecht, und nur die äuſsern nicken, der Kelch ist nur auf den Kanten besonders zottig, die Zähne desselben laufen in eine lange Spitze aus, die Blume ist geruchlos, schwefelgelb, viel röſser, der Saum flach, die Zipfel sind nicht so tief ausgerandet. Die Blume ist gewöhnlich nur am Schlunde ein wenig dunkler, sie ändert aber auch ab mit einem dottergelben Kreise am Schlunde, und selbst in der Wildniſs, mit: β rothen Blumen, die jedoch in den Gärten in groſser Farbenmannichfaltigkelt vorkommen. Eine durch die Kultur entstandene, von Einigen zur folgenden Species gerechnete Abart: : γ calycantha, ist besonders merkwürdig. Der Kelch hat sich in eine wahre Korolle verwandelt, und auch die Farbe derselben angenommen, so daſs nur eine Blume in einer andern zu stecken scheint. : Primula elatior γ. calycantha Willd. Sp. pl. I. II. pag.892. P. calycantha Retz. obs. z. p. 10. Das Verhältniſs der Lage der Geschlechtstheile bei den beiden Formen ist gerade wie bei P. officinalis [=P. veris], auch die Blattform ändert auf dieselbe Weise ab. Wir haben Exemplare mit mehr herzförmigen Blättern und mit solchen gefunden, welche allmählig in den Blattstiel ausliefen, auch mit schwächer oder stärker ausgerandeten Blumenzipfeln, wissen aber nicht, ob wir gerade die von Lehmann in der Monngr. p. 54. erwähnte Abart δ vor uns hatten, besondere Abarten möchten Wir aus den so eben erwähnten Modificationen nicht festsetzen. Aus der Flora von Göttingen und von Spa haben wir eine s.g. Abart uniflora, — wohl nur eine Verkümmerung! In schattigen Gehölzen auf fettem Boden und feuchten Wald- und Bergwiesen, in ganz Deutschland, und bis über 6200″ [= 1.574,8 m; 1 Zoll, 1 ″ = 2,54 cm ] über die Meeresfläche aufsteigend. März, April, auch wohl noch einmal im Sept. und Oct. ♃.«; Anmerkungen: ♃ bedeutet ausdauernde Pflanze, Röhling u.a. (Bd. 1, 1823), S. 108: »Man bezeichnet sie, wenn blos ihre Wurzel im Winter lebt, die Theile über der Erde aber absterben, mit dem Zeichen des Jupiters ♃ …«)
  15. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Thomé & Müller (Bd. 2, 1886) »Gattung 236: Trollius L., Trollblume. XIII, 2.Hierher nur Trollius europaeus L., Europäische Trollblume, Dotterblume, Kugel-Ranunkel, Goldknöpfchen. Grundblätter langgestielt, handförmig-fünfteilig mit mehrspaltigen, rautenförmigen Lappen und eingeschnittenen oder spitzgezähnten Läppchen. Äussere Blütenhülle sehr ansehnlich, kugelig geschlossen, innere linealblätterig mit nacktem Nektarium. Blütezeit Mai, Juni; ♃ ; Höhe 30 bis 60 cm. Auf feuchten Wiesen, zerstreut und im Nordwesten ganz fehlend.«)
  16. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Daffner (1893), S. 129 »Europäische Trollblume, Kugelranunkel, trollius europaeus, perennierend, kahle, aufrechte, bis über 1/2 m hohe Pflanze mit grundständigen, bandförmig zerteilten Blättern, Stengelblätter wenig, kleiner, fast sitzend, Mai bis Juli blühend, mit hahnenfussartiger Blumenkrone, grosse hellgelbe Blüten mit 10—15 grossen gewölbten Kelchblättern, welche fast eine Kugel bilden und die Blumenblätter, Staubgefässe und Stempel einschliessen. „Gar mannigfaltig sind die Schutzmittel des Pollens gegen Regen und Tau, sowie Insekten, durch die Kelch und Blumenblätter entwickelt. Am einfachsten sind das Dach der Schmetterlingsblütler, die Oberlippe der Lippenblütler und die oberen Blätter der Veilchen ausgebildet, doch auch die haubenartige Überkappung der Staubgefässe beim Eisenhut, die schleifenartigen Zipfel des Knabenkrautes (orchis) gehören hieher; ebenso die kugelig zusammenschliessenden Kelchblätter der Trollblume und die fünfspaltigen Mützchen der Rebenblüten. Auch die Blumenkronen der Lerchensporne, des Leinkrautes und des Löwenmauls bilden eine ringsum geschlossene Hülle um die pollentragenden Antheren. Die Blüten der Trollblume bergen zahlreiche spatelförmige Nektarien, welche im unteren Drittel etwas geknickt und verdickt und dort mit einem honigführenden Grübchen ausgestattet sind.“«)
  17. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Reichenbach (1844), Nr. 1848: »1848. T. europaeus L. RCHB. Deutschl. Fl. Abb. 4713. Stengel aufrecht, einblüthig, Blätter handförmig 5—7theilig, Abschnitte rautenförmig dreispaltig, eingeschnitten, Blüthenblätter 14—15 zusammengeneigt, Blumenblätter kürzer als Staubgefäße. Stengel 1—2′ hoch, Blüthen hellgelb. — b. humilis Crantz, niedrig, mit Hüllblättern unter der Blüthe. — Auf Sumpfwiesen, zwischen Gebüsch. Mai. Juni. August. ♃. Stellenweise.«; Anmerkungen: ♃ bedeutet ausdauernde Pflanze)
  18. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Garcke (1922), S. 304, Nr. 910: »Trollius L. Trollblume, Goldknöpfchen, Kugelranukel. * † 910. T. europaeus L. Höhe 0,30—0,50; Stengel meist einblütig, aufrecht; Blatt meist 5teilig, Zipfel rautenförmig, 3spaltig; Kelchblätter 10—15, kronblattartig, hellgelb, fast in eine Kugel zusammenschließend; Kronblätter schmal, etwa so lang als die Staubblätter, dottergelb. ♃ Feuchte Wiesen, zerstreut; fehlt im nordwestlichen Gebietsteile«; Anmerkungen: ♃ = ausdauerndes Kraut, Staude)
  19. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Hayne (Getreue Darstellung Arzneykunde Gewächse, Bd. 1, 1805), Nr. 12: »TROLLIUS EUROPAEUS.POLYANDRIA POLYGYNIA.TROLLIUS. Kein Kelch. Kronenblätter ungefähr 14. Die Kapseln vielzählig, länglich, vielsamig. Trollius europaeus mit geschlossenen Blumenkronen, und Honiggefäſsen, von der Länge der Staubgefäſse. (…) Europaeische Trollblume, Engelblume, Knollenblume, Knoblenblume, Dotterblume, Pfingsthötchen, Kugelhanenfuſs. Wächst in England und Schweden, so wie auch in Deutschland, z. B. in Österreich, Bayern, Schlesien, Krain, Sachsen, Mecklenburg, im Naussauischen, auf dem Harze, bey Helmstädt, Leipzig u. s. w. auf bergigen und niedrigen Gegenden. Blühet im May und Junius. ♃. Die Wurzel wurzelstockig, gewöhnlich einfach; der Wurzelstock kurz; die Wurzelfasern ziemlich senkrecht, hin und wieder dünne Aste austreibend, den Wurzelstock gänzlich bedeckend. Der Stengel aufrecht, rund, röhricht, gewöhnlich einfach, seltner mit einem oder dem andern Aste begabt, ein bis zwey Fuſs hoch. Die Blätter kahl, etwas glänzend. Die Wurzelblätter lang gestielt, fünftheilig: die Einschnitte dreyspaltig, eingeschnitten-gezähnt. Die Stengelblätter sitzend, die untern fünftheilig; die obern dreytheilig. Die Blume einzeln, aufrecht an der Spitze des Stengels. Der Kelch fehlend. Die Blumenkrone vielblättrig, gelb, fast kugelrund: die Kronenblätter, eilf bis vierzehn rundlich, vertieft, abfallend in drey bis vier Reihen stehend, in den äuſsern Reihen drey, in der innersten fünf.  : Die Honiggefäſse. Neun bis zwölf linienförmige, flache, etwas einwärtsgekrümmte Körper, gegen die Basis, an der nach innen gekehrten Seite, mit einem Honigloche begabt. Die Staubgefäſse. Die Staubfäden vielzählig, pfriemförmig, kürzer als die Blumenkrone. Die Staubbeutel länglich, zweyfächrich, aufrecht. Der Stempel. Die Fruchtknoten vielzählig, länglich, in einem Kopfe beysammenstehend. Die Griffel pfriemförmig, bleibend. Die Narben ausgerandet. Die Fruchthülle. Mehrere längliche, einwärtsgekrümmte, einfächrige Kapseln, gestachelt mit dem bleibenden Griffel, aufspringend an der innern Naht. Die Samen. Einige eyformige, befestigt an beyden Rändern der innern Naht. Der Befruchtungsboden halbkugelförmig. In jedem Fruchtknoten findet man die Entwürfe zu sechs bis acht Samen, wovon aber nur einige vollkommen ausgebildet werden, — Den in der Diagnose bey diesem Gewächse vom Verhältniſs der Länge der Honiggefäſse zu den Staubgefäſsen hergenominnen Charakter wird man nur alsdann ganz passend finden, wenn man die erstem gegen diejenigen der leztern miſst, die ihnen am nächsten stehen, und sich noch nicht ganz vollkommen entwickelt haben; denn gewöhnlich wird man sonst bemerken, daſs die Honiggefässe kürzer als die Staubgefäſse sind. Die Wurzel des Trollius europaeus, welche im frischen Zustande äuſserlich von brauner Farbe ist, verändert diese beym Trocknen mehr oder weniger in Schwarz. Sie ist geruchlos und giebt in Rücksicht des Geschmackes kaum einige Spuren von Bitterkeit oder Schärfe zu erkennen. Der Wurzelstock ist kurz. Die Wurzelfasern treiben hin und wieder kleine Aste hervor und zeigen im Durchschnitte Figuren, die mit denen der Durchschnitte von den Wurzelfasern des Helleborus viridis (T. 9. F. 1, 2, 3.) und der Adonis vernalis (T. 11. F. 1, 2, 3, 4.) ziemlich Übereinkommen. — Vermöge des Durchschnitts der Wurzelfasern läſst sich diese Wurzel sehr gut von der des Helleborus niger unterscheiden, auch wird man sie, da ihre Wurzelfasern stets kleine Aste austreiben, nie mit der Wurzel des Helleborus viridis oder der Adonis vernalis verwechseln können, indem die Wurzelfasern dieser Gewächse jederzeit sehr einfach, und noch überdieſs beträchtlich stärker oder dicker sind.«; Anmerkungen: ♃ bedeutet ausdauernde Pflanze)
  20. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Hoffmann (1884), Tafel 2, Fig. 8: »Tróllius europaeus L. europäiſche Trollblume, Engelblume. ♃. 10 bis 40 cm hoch, auf feuchten Wiesen und Bergweiden, blüht vom Mai bis Juli. 1 deutsche Art. Schöne Gartenpflanze.«; Anmerkungen: ♃ = ausdauerndes Kraut, Staude)
  21. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Hoffmann & Dennert 1911 S. 157: »259. Trollblume, Goldknöpfchen, Trollius europaeus L. Taf. 38, 6.°° Blüte gelb. † Kelch kugelig zusammenschliessendDer wenig verästelte Stengel hat bandförmige Grundblätter und glänzende schwefelgelbe Blüten. Bemerkenswert ist die Bestäubung: die Staubbeutel stellen sich wirtelweise über die Oeffnung der zu Nektarien umgewandelten Kronblätter, also den besuchenden Insekten in den Weg und legen sich dann nacheinander, d.h. an jedem Tag ein Wirtel, nach aussen. Die Bestäubung wird durch kleine, in die Blüte kriechende Insekten bewirkt. Auf feuchten Wiesen zerstreut, besonders im Gebirge. ♃, bis 60 cm, Mai-Aug. Auch Zierpflanze.«; Anmerkungen: ♃ = ausdauernde Staude)
  22. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Röhling u.a. (Bd. 4, 1833), S. 191, Nr. 1642: »Die zehen bis fünfzehen Kelchblätter schliesen fast kugelig zusammen; die Blumenblätter haben die Länge der Staubgefäſse, oder sind ein wenig kürzer; die Blätter fünftheilig, die Zipfel rautenförmig, dreispaltig, eingeschnitten und gesagt. Die Wurzel aus vielen langen starken, unterwärts mit feinen Zäserchen besetzten Fasern zusammengesetzt, dunkelbraun, an der Basis des Stengels mit einem Schopfe vertrockneter Fäden, den Ueberbleibseln vorjähriger Blätter versehen. Der Stengel aufrecht, 1—2′ [30,48 bis 60,96 cm] und höher, stielrund, kahl wie die ganze Pflanze, einfach und einblüthig, oder oberwärts mit 2 bis 3 Aesten und eben so vielen Blüthen ausgestattet, und daselbst nebst den Blüthenstielen gefurcht. Die Blätter fünfzählig, oder bis auf den Grund fünftheilig, dunkelgrün, unterseits bleicher und glänzend. Die Zipfel im Umrisse rautenförmig, dreispaltig und eingeschnitten-spitz-gesägt. Die Wurzelblätter langgestielt, die Fetzen breiter, weniger eingeschnitten, die Stengelblätter kurz—gestielt, die obern sitzend und meistens tiefer eingeschnitten und gezähnt. Die Blüthe ansehnlich, schön citrongelb, fast kugelig durch das Zusammenschlieſsen ihrer 10 bis 15 Blätter. Diese Blätter sind in mehrere Reihen übereinander gestellt, elliptisch, stumpf, auswendig öfters mit grünlichen Streifchen bezeichnet, und an der Spitze kleingezähnelt. Die Nectarien dottergelb, etwas kürzer als die Staubgefäſse, seltner so lang als diese, benagelt; die Platte lineal-länglich, stumpf, nach oben etwas breiter, dicklich, etwas fleischig aber flach, nicht röhrig, am Rande etwas zurückgerollt, an ihrer Basis inwendig mit einem Nectargrübchen, auswendig mit einem Höckerchen; der Nagel ungefähr den vierten Theil so lang als der Saum. Die Staubgefäſse hellgelb. Die Kapseln lineal-länglich in den langen auswärts gebogenen Griffel ausgehend, in die Quere runzelig, sternförmig zusammengestellt. Die Pflanze ändert, wie schon bemerkt, in der Gröſse bedeutend ab. Wenderoth hat darnach und nach andern Kennzeichen einen Trollius altissimus und minimus unterschieden, bot. Zeitg.l. p. 578 u. 579, ich habe jedoch diese Kennzeichen nicht beständig gefunden. Dagegen ist der Trollius medius Wenderoth, welchen Röpert in der bot. Ztg.3. p. 10, T. napellifalius nennt, eine ganz verschiedene Pflanze, welche dem T. patulus MB. sehr nahe steht, vielleicht dieselbe ist, nur durch Kultur vergröſsert. Ich habe von den drei Arten Originalexemplare verglichen, – Crantz Austr. p. 134 unterscheidet ebenfalls einen Trollius maximus, worunter er die gewöhnliche Pflanze versteht, und einen Trollius humilis mit einer blaſs-grünlich-gelben, weniger geschlossenen Blüthe, welche über dem letzten Stengelblatte kaum oder nur kurz-gestielt ist. Crantz fand diese Pflanze, welche DeCandolle als Var. ß humilis des Trollius europaeus im Systema naturale entführt, auf den höchsten Punkten des Schneeberges in Oestreich. Ich habe dieselbe noch nicht gesehen. Hornschuch fand auf den Alpen eine gefüllte Abart, an welcher die Blätter der Blüthe zugleich grün geworden waren und sich so der kelchartigen Substanz mehr genähert hatten. Die Nectarien waren ebenfalls in grüne Blätter verwandelt, und auch die auf Rosten der Träger vergröſserten Staubkölbchen zeigten schon einen ähnlichen Uebergang. Auf feuchten Wiesen, in Gebirgsgegenden und in den Voralpen, in manchen Gegenden häufig, in anderen gar nicht. Mai bis Juli. ♃.«)
  23. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Braune (Salzburgische Flora, Bd. 2, 1797), Nr. : »CVIL Trollblume. Trollius.A. KKelch: fehlt. Blume: vielblättrig, 12—14. Blumenblätter. Mehrere, faſt rundſtielige, halbblümchenformige Platten vor den Staubfäden.559. Europäiſche Trollblume Trollius europaeus (…)Wohnort. Im Zillerthale; auch auf dem Teufelshorne im Blümbache, auf dem Tennengebirge in der Alpe Vorderbitſchenherg, auf dem Blientecke in Werfen, ſelbst in Niederungen alldort; z.B. in der Kollmannswieſe, bey Anſiedl, im Schteggl nächſt Standach, bey Leopſar, und Gundacker, ferner bey Triebenbach, und auf dem Untersberge. ✻Blüthezeit. In Niederungen im May, auf Gebirgen im Junius, und Julius. ♃.Anmerk. Die Wurzel beſteht aus vielen schwarzen Zasern. Der Stengel ist aufrecht, glatt, einfach, und sehr oft nur einblüthig. Die Wurzelblätter sind langgeſtielt, die obern aber am Stengel ſtiellos, durchaus glatt, ſchildförmig, fünfſaltig, bis an den Blattstiel getheilt, die Theile wieder eingeſchnitten. Die Blumen ſind anſehnlich groß, und gelb.Gebrauch. Diese Pflanze, welche auch groſſer, gelber Birghahnenfuß, Kugelhahnenfuß, Knoblenblume, und Engelblnme genennt wird, dienet ihrer schönen, und wohlriechenden Blumen wegen zur Zierde in Gärten. Die ganze Pflanze ist ohne Schärfe; das Vieh frißt ſie gerne, und ohne Schaden; und die Bienen erhalten aus den Blüthen vieles Wachs, und Honig. (6. v.) Das Dekoktum der Blatter soll gegen den Scorbut dienlich seyn. (6. w) Im Zillerthale ist dieſe Pflanze unter der Benennung: Melcherpappeln bekannt, und im Pongau nennt man ſie Butterroſen, und gelbe Schneeballen.«; Anmerkungen: (6. v.) Gleditſch. Bieneſt 205.(6. w.) Kroker. flor. files. n. 888.Zaser, »eine zur Wurzel gehörige oder derselben ähnelnde faden- oder strangförmige Verlängerung an der Auszenfläche der Pflanzen« (Bischoff, Wörterbuch der beschreibenden Botanik oder die Kunstausdrücke welche zum Verstehen der phytographischen Schriften nothwendig sind. Stuttgart 1839. bzw. www.woerterbuchnetz.de/DWB/zaser (Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm)))
  24. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Seboth u. a. (1879), S. 41 »Trollius europaeus L. Europäische Trollblume. Tafel 8. Wurzel büschlig faserig, schopfig. Stengel aufrecht, einfach und einblüthig, seltner ästig und 2—3blüthig, kahl wie die ganze Pflanze. Blätter handförmig 5theilig, die untern gestielt, die obern sitzend; Abschnitte rautenförmig, 3spaltig, ungleich - eingeschnitten - gesägt. Kelchblätter fast kuglig zusammenschliessend. Kapseln lineal länglich, kahl, querrunzlich. (Neilreich.) Auf feuchten Triften, Holzschlägen etc. der Voralpen bis hinauf in die Alpenregion, oft in grossen Massen, und vereinzelt noch auf hohen Gipfeln. Kelchblätter citronengelb, die sehr kleinen, Staubgefässen ähnlichen Blumenblätter dottergelb. Mai — August. Verbreitung: Karpathen, Sudeten, sarmatische Ebene, Ost-, Central- und Westalpen, Schwarzwald, Vogesen, Jura. Diese Pflanze wurde in der germanischen Vorzeit als eine Zauberpflanze betrachtet, wie schon ihr Name andeutet.«)
  25. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Loudon (1846), S.125: »THE TUFTED VETCH. (Vicia Cracca, Lin.)Engravings.—Eng. Bot., t. 1168; 2nd ed., t. 1009.Specific Character.—Stalks many-flowered. Flowers imbricated. Leaflets lanceolate, downy. Stipulas half-arrow-shaped, mostly entire. (Smith.) Description, &c.—This is one of the commonest species in Great Britain, as there is scarcely a hedge in the months of July and August that does not show abundance of its flowers, which vary from a pale blue to a dark reddish purple. The plant is a perennial, and it grows best on sandy soils.« ---- DIE BÜSCHELWICKE. (Vicia Cracca, Lin.)Gravuren.-Eng. Bot., t. 1168; 2. Aufl., t. 1009.Spezifischer Charakter.—Stängel mehrblütig. Blüten überlappend. Fiederblättchen lanzettlich, flaumig. Nebenblätter halbpfeilförmig, meist ganz. (Smith). Beschreibung, etc.—Das ist eine der häufigsten Arten in Großbritannien, da es kaum eine Hecke in den Monaten Juli und August gibt, die nicht eine Fülle ihrer Blüten zeigt, die von einem hellen Blau bis zu einem dunklen rötlichen Violett variieren. Die Pflanze ist eine mehrjährige Pflanze, die am besten auf sandigen Böden wächst. (Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator))
  26. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Hoffmann (1884) S.114: »Fig. 106 a. b. Vicia cracca L., Vogel-Wicke. ♃. Stengel 30-90 cm hoch, klimmend, in Gebüschen und auf Wiesen gemein, blüht vom Juni-August«; Anmerkungen: ♃ = ausdauernde Pflanze)
  27. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Hoffmann & Dennert (1911), S. 172 : »[…] Blatt etwa 10 paarig, Nebenblatt ganzrandig, — wenn dann Traube höchstens von Blattlänge: Vogel-W., V. cracca L., Taf. 46, 2, mit dünnem Stengel, zahlreiche violette bis rötliche Blüten, anliegend behaart, häufig, auf Wiesen, in Hecken und Gebüschen, ♃., bis 1 1⁄4 m, Juli u. Aug.; Anmerkungen: »♃ = ausdauernde Staude«)
  28. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Sturm (Flora von Deutschland, Bd.9, 1901), S. 19: »6. Vogelwicke, Vicia cracca. […] Blättchen meist mit bogigen Rändern. Nebenblätter halbspiessförmig (fast wie zweiteilig), Blütenstände dichtblütig. Blumen blauviolett. Beide Abschnitte der Fahne gleich lang. Früchte länglich. — Kleinere Formen sind oft stärker behaart, haben schmälere Blättchen und zuweilen weisse Blumen. ♃. 6—8. (Cracca major.) In Gebüsch, auf Grasland und Aeckern häufig. Auf Wiesen zuweilen mit angesät.«)
  29. Beschreibung (Stichwort): Kurzbeschreibung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Thomé & Müller (Flora von Deutschland, Bd.3, 1888), S. 326: »Stengel 30 bis 125 cm lang, liegend oder kletternd, fast geflügelt kantig, angedrückt-weichhaarig. Blätter 10- bis 12-paarig. Blättchen lanzettlich oder länglich -linealisch. Blumenkrone rötlich-violett. Blütezeit Juni, August. ♃. Auf Wiesen, an Zäunen. (Cracca major Godron u. Grenier.) V. Cracca L., Vogel-Wicke.«; Anmerkungen: ♃ ausdauernde Pflanze)

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