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  1. Beschreibung (Stichwort): Verwendung (… auf Seite Wiesen-Bärenklau (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A Teil der Pflanze, 1 Stempel; 2 halbreife Frucht; 3 Fruchtträger mit den Früchtchen; 4 Fruchtquerschnitt. 1 bis 4 vergrößert — Abbildung nach Tafel 451 in Thomé & Müller u. a. (1905) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: He­ra­cle­um sphon­dy­li­um L.; Umgangssprachlich: Wiesen-Bärenklau, Gemeiner Bärenklau, Bärentatze, Gemeines Heilkraut; Quellenangaben: © Düll & Kutzelnigg (1994), S. 233f.: »Heracléum sphondylium L. Gemeiner Bärenklau, Wiesen-Bärenklau– Apiaceae (= Doldenblütler) Ausdauernde oder zweijährige Halbrosettenpflanze, bis c. 1,5m hoch. Blätter mit großer, als Knospenschutz dienender Blattscheide (=Ochrea). Tiefwurzler. Pflanze reich an ätherischen Ölen. - Giftig: Nach Berührung der Pflanze können unangenehme Rötungen und Schwellungen auf der Haut auftreten („Wiesendermatitis“). Sie werden durch die lichtempfindlich machenden Furokumarine verursacht. Vorkommen: Frische, nährstoffreiche Fettwiesen, Wegränder und Hochstaudenfluren. Überdüngunszeiger. Verdrängt bei Überdüngung andere Arten und führt damit zur Verminderung der Artenvielfalt. Blüten: (Abb. 40 a, b): VI-IX. „Nektarführende Scheibenblumen“, in zusammengesetzten Dolden. Randblüten „strahlend“. Namengebende Art des „Heracleum-Typs“: Die Blüten der Hauptdolde sind meist zwittrig, die übrigen besitzen neben zwittrigen Blüten oft noch männliche und weibliche. Vormännlich: Die Staubblätter strecken sich nach ihrer Entfaltung nach außen und entladen den Pollen. Die Griffel mit der kopfigen Narbe entwickeln sich meist erst später. Sie sind von einem grünlichen, reichlich Nektar absondernden Griffelpolster (Diskus) umgeben. Bestäubung meist zufällig durch verschiedenste herumlaufende und sich sonnende Insekten. Früchte: Geflügelte Doppelachänen: „Scheibchenflieger“. Hauptausbreitung durch Wasserhaft- und Zufallsverbreitung durch Weidetiere und über Stallmist. Fruchtreife: VIII-IX. Verwendung: Junge Blätter sind ein gutes Viehfutter, z. B. für Kaninchen. Außerdem solle sie gekocht ein mildes Gemüse ergeben. Früher wurde die Pflanze arzneilich gegen Durchfall und als Wurmmittel verwendet. Die Heilwirkung soll angeblich von dem griechischen Helden Herkules = Herakles (Name!) entdeckt worden sein.«)
  2. Beschreibung (Stichwort): Verwendung (… auf Seite Wald-Schlüsselblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Wald-Schlüsselblume: (1) Der Kelch und (2) die Blumenkrone, so wie auch (3) dieselbe der Länge nach aufgeschnitten und ausgebreitet, in natürlicher Größe. (4) Ein Staubgefäß vergrößert. (5) Der Stempel in natürlicher Größe. (6) Die aufgesprungene Kapsel und (7) der Deckel derselben, an welchem sich noch der verwelkte Griffel befindet, in natürlicher Größe. (8) Der Deckel vergrößert. (9) Die Kapsel der Länge nach durchschnitten, (10) der Samenträger und (11) die Samen in natürlicher Größe. (12) Ein Same vergrößert, und sowohl (13) der Länge, als auch (14) der Quere nach durchschnitten. — Abbildung nach Hayne (1813), Nr. 35 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Primula elatior (L.) Hill; Umgangssprachlich: Wald-Schlüsselblume, Waldprimel, Hohe Schlüsselblume, Hoher Himmelschlüssel, Bergsanikel; Quellenangaben: Hayne (Bd.  3, 1813), Nr. 35: »PRIMULA ELATIOR […] Der Kelch 1-blättrig, 5-zähnig. Die Blumenkrone 1-blättrig mit walzenförmiger Röhre und erweitertem Schlunde. Die Kapsel 1-fächrig, vielsamig, an der Spitze in zehn Zähne aufspringend.Primula elatior mit wellenförmigen, gezähnten, runzligen Blättern, flachem Rande der Blumenkrone und halbkugelförmig-erweitertem Schlunde. […] Garten-Primel, wilde Schlüsselblume, frühzeitige Schlüsselblume, groſse Waldschlüsselblume, Fastenblume, Handschuhblume, Hofblume, Lerchenblume, Osterblume, Bergsanikel. Wächst fast in ganz Deutschland, so wie in den mehresten der übrigen Länder Europens, in Laubwäldern. Blühet im April und May. ♃.Die Wurzel fast abgebissen, gewöhnlich schief, etwas höckrig, mehrere Wurzelfasern austreibend, oben mit einigen, den aufsteigenden Stock umgebenden Schuppen begabtDer Schaft. Einer oder, wie gewöhnlich, auch mehrere aus einer Wurzel, aufrecht, einfach, stielrund, glatt, zottig-weichhaarig, fest, bey α. [α. longiscopa] sechs bis zehn Zoll hoch, bey β. [β. breviscapa] abgekürzt, nicht aus der Erde hervorragend.Die Blätter wurzelständig, gestielt, in einen Büschel zusammengestellt, eyrund, oder auch umgekehrt-eyrund, gegen die Basis gewöhnlich zusammengezogen, an dem Blattstiel herablaufend, stumpf, doppelt -gezähnt, etwas wellenförmig, aderig, runzlich auf der Oberseite fast kahl, auf der Unterseite weichhaarig und blasser.Die Blumen in einer einfachen gipfelständigen, vielblumigen, gehüllten übergebogenen Dolde. Die Blumenstielchen weichhaarig; die äuſsern übergebogen, bey verschiedener Länge meistens kürzer als die Blumen; das mittlere fast aufrecht, ungefähr von der Länge der Blume. Die Hülle vielblättrig, viel kürzer als die Blumenstielchen, mit ungleichen lanzettförmigen, an der Spitze pfriemförmig-verdünnten, weichhaarigen, aufrechten Blättchen. Der Kelch. Eine einblättrige, röhrenartige, gefaltet-fünfeckige, fünfzähnige, wenig weichhaarige, bleibende Blüthendecke mit spitzigen, aufrechten, an der Röhre der Blumenkrone anliegenden Zähnen. Die Blumenkrone einblättrig, aus dem Schwefelgelben etwas ins Citronengelbe fallend. Die Röhre walzenförmig, länger als der Kelch, sich erweiternd in den halbkugelförmigen, offnen Schlund. Der Rand flach, fünftheilig, mit umgekehrt-herzförmigen Zipfeln. Die Staubgefäſse. Staubfäden fünf, sehr kurz, im Schlunde der Blumenkrone. Die Staubbeutel aufrecht, länglich, zweyfächrig, eingeschlossen. Der Stempel. Der Fruchtknoten kugelrund. Der Griffel fadenförmig, von der Länge des Kelchs. Die Narbe kugelrund. Die Fruchthülle. Eine stielrunde, etwas bauchige, mit dem Kelche bedeckte, einfächrige Kapsel, kürzer als der Kelch, an der Spitze aufspringend in einen kleinen, kurzen, fünfeckig-pyramidalischen Deckel und zehn zurückgekrümmten Zähnen, von denen je zwey und zwey an der Basis mehr Zusammenhängen. Der Samenträger rundlich-eyförmig, säulenständig, frey. Die Samen mehrzählig, rundlich, zusammengedrückt.Die Lage der Staubgefäſse und die davon abhangende Form der Röhre der Blumenkrone kommt bey den Varietäten α. und β. der Primula elatior eben so verschieden vor, wie bey der Primula veris. […]Nach einigen wurden von der Primula elatior in altern Zeiten die Wurzel, Blätter und Blumenkronen gesammelt, und in den Apotheken unter den Nahmen Radix, Herba et Flores Paralyseos aufbewahrt, andre hingegen wollten, daſs sie von der Primula veris genommen werden sollten.«)
  3. Beschreibung (Stichwort): Verwendung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Sturm (Abt. 1, Bd. 2 1800) („35“ (?Seite) nachnummeriert; s. a. Tafel XIII. 7.): »TROLLIUS europaeus.Europäische Trollblume Mit sich zuſammenneigenden Kronenblättchen, und Honigbehältniſſen, die ſo lang als die Staubfäden ſind. Diese Pflanze, die auch Engelblume, Kugelhahnenfuß, genennet wird, wächſt auf niedrigen, faſt etwas feuchten Wieſen, in Schleſien, Bayern, Oeſtreich, Crain, Sachſen, Mecklenburg, Naſſau, auf dem Harz, bey Helmſtädt, Leipzig, im Fürſenthum Bayreuth und andern Orten. Sie blühet vom May bis in Julius. Ihre Wurzel besteht aus einer Menge ſchwarzer Zaſern: die Blätter, welche größtentheils unmittelbar aus der Wurzel kommen, und den Blättern eines Hahnenfußes, oder Sturmhutes, gleichen, ſind faſt bis an die Baſis in fünf Abschnitte zerspalten, deren jeder wiederum in spitzige und gezähnte Lappen zertheilt ist; ſie ſind langgeſtielt, die Stengelblätter aber ſtehen abwechſelnd und ſind faſt ungeſtielt. Der Stängel iſt aufrecht, und einen bis anderthalb Fuß hoch, meiſtens einfach, bisweilen aber oben in einige Zweige zertheilt, rund und glatt; am Ende des Stängels oder der Zweige ſteht eine einzige aufrechte, ſehr ſchöne und große, kugelrunde, wohlriechende Blume, deren Staubwege oder Fruchtknoten ganz aufrecht ſtehen; die Honigbehältniſſe ſind nicht länger als die Staubfäden und haben, wie die beynahe gänzlich geſchloſſenen Blumenblättchen eine glänzende helle oder hochgelbe Farbe. Die Saamenkapſeln haben in die Queere Ruzeln, und enthalten kleine glänzende und eßbare Saamen. Dieſe Pflanze wird auch wegen ihrer ſchönen und anſehnlichen Blumen zur Zierde in den Garten gezogen. Die Wurzel ſoll bisweilen für ſchwarze Nießwurz verkauft werden, und ſchädliche Wirkungen hervorgebracht haben; ſie ward bey ältern Schriftſtellern ſammt dem Kraut für giftig gehalten, nach andern neuern Erfahrungen wird das Dekokt der Blätter wider den Scharbock empfohlen. Vom Vieh wird es gern gefreſſen. Aus den Blumen sammeln die Bienen Wachs und Honig.«; Anmerkungen: Zaser, »eine zur Wurzel gehörige oder derselben ähnelnde faden- oder strangförmige Verlängerung an der Auszenfläche der Pflanzen« (Bischoff, Wörterbuch der beschreibenden Botanik oder die Kunstausdrücke welche zum Verstehen der phytographischen Schriften nothwendig sind. Stuttgart 1839. bzw. www.woerterbuchnetz.de/DWB/zaser (Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm)) Dekokt ist ein Lehnwort aus lat. decoctum: durch Abkochen fester Stoffe gewonnene Flüssigkeit, Absud (www.dwds.de/wb/dwb2/dekokt (Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung)))
  4. Beschreibung (Stichwort): Verwendung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: Wurzel; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Sturm (Abt. 1, Bd. 2 1800) („35“ (?Seite) nachnummeriert; s. a. Tafel XIII. 7.): »TROLLIUS europaeus.Europäische Trollblume Mit sich zuſammenneigenden Kronenblättchen, und Honigbehältniſſen, die ſo lang als die Staubfäden ſind. Diese Pflanze, die auch Engelblume, Kugelhahnenfuß, genennet wird, wächſt auf niedrigen, faſt etwas feuchten Wieſen, in Schleſien, Bayern, Oeſtreich, Crain, Sachſen, Mecklenburg, Naſſau, auf dem Harz, bey Helmſtädt, Leipzig, im Fürſenthum Bayreuth und andern Orten. Sie blühet vom May bis in Julius. Ihre Wurzel besteht aus einer Menge ſchwarzer Zaſern: die Blätter, welche größtentheils unmittelbar aus der Wurzel kommen, und den Blättern eines Hahnenfußes, oder Sturmhutes, gleichen, ſind faſt bis an die Baſis in fünf Abschnitte zerspalten, deren jeder wiederum in spitzige und gezähnte Lappen zertheilt ist; ſie ſind langgeſtielt, die Stengelblätter aber ſtehen abwechſelnd und ſind faſt ungeſtielt. Der Stängel iſt aufrecht, und einen bis anderthalb Fuß hoch, meiſtens einfach, bisweilen aber oben in einige Zweige zertheilt, rund und glatt; am Ende des Stängels oder der Zweige ſteht eine einzige aufrechte, ſehr ſchöne und große, kugelrunde, wohlriechende Blume, deren Staubwege oder Fruchtknoten ganz aufrecht ſtehen; die Honigbehältniſſe ſind nicht länger als die Staubfäden und haben, wie die beynahe gänzlich geſchloſſenen Blumenblättchen eine glänzende helle oder hochgelbe Farbe. Die Saamenkapſeln haben in die Queere Ruzeln, und enthalten kleine glänzende und eßbare Saamen. Dieſe Pflanze wird auch wegen ihrer ſchönen und anſehnlichen Blumen zur Zierde in den Garten gezogen. Die Wurzel ſoll bisweilen für ſchwarze Nießwurz verkauft werden, und ſchädliche Wirkungen hervorgebracht haben; ſie ward bey ältern Schriftſtellern ſammt dem Kraut für giftig gehalten, nach andern neuern Erfahrungen wird das Dekokt der Blätter wider den Scharbock empfohlen. Vom Vieh wird es gern gefreſſen. Aus den Blumen sammeln die Bienen Wachs und Honig.«; Anmerkungen: Zaser, »eine zur Wurzel gehörige oder derselben ähnelnde faden- oder strangförmige Verlängerung an der Auszenfläche der Pflanzen« (Bischoff, Wörterbuch der beschreibenden Botanik oder die Kunstausdrücke welche zum Verstehen der phytographischen Schriften nothwendig sind. Stuttgart 1839. bzw. www.woerterbuchnetz.de/DWB/zaser (Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm)) Dekokt ist ein Lehnwort aus lat. decoctum: durch Abkochen fester Stoffe gewonnene Flüssigkeit, Absud (www.dwds.de/wb/dwb2/dekokt (Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Neubearbeitung)))
  5. Beschreibung (Stichwort): Verwendung (… auf Seite Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904); Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Trollius europaeus L.; Umgangssprachlich: Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume, Kugelhahnenfuß; Quellenangaben: Braune (Salzburgische Flora, Bd. 2, 1797), Nr. : »CVIL Trollblume. Trollius.A. KKelch: fehlt. Blume: vielblättrig, 12—14. Blumenblätter. Mehrere, faſt rundſtielige, halbblümchenformige Platten vor den Staubfäden.559. Europäiſche Trollblume Trollius europaeus (…)Wohnort. Im Zillerthale; auch auf dem Teufelshorne im Blümbache, auf dem Tennengebirge in der Alpe Vorderbitſchenherg, auf dem Blientecke in Werfen, ſelbst in Niederungen alldort; z.B. in der Kollmannswieſe, bey Anſiedl, im Schteggl nächſt Standach, bey Leopſar, und Gundacker, ferner bey Triebenbach, und auf dem Untersberge. ✻Blüthezeit. In Niederungen im May, auf Gebirgen im Junius, und Julius. ♃.Anmerk. Die Wurzel beſteht aus vielen schwarzen Zasern. Der Stengel ist aufrecht, glatt, einfach, und sehr oft nur einblüthig. Die Wurzelblätter sind langgeſtielt, die obern aber am Stengel ſtiellos, durchaus glatt, ſchildförmig, fünfſaltig, bis an den Blattstiel getheilt, die Theile wieder eingeſchnitten. Die Blumen ſind anſehnlich groß, und gelb.Gebrauch. Diese Pflanze, welche auch groſſer, gelber Birghahnenfuß, Kugelhahnenfuß, Knoblenblume, und Engelblnme genennt wird, dienet ihrer schönen, und wohlriechenden Blumen wegen zur Zierde in Gärten. Die ganze Pflanze ist ohne Schärfe; das Vieh frißt ſie gerne, und ohne Schaden; und die Bienen erhalten aus den Blüthen vieles Wachs, und Honig. (6. v.) Das Dekoktum der Blatter soll gegen den Scorbut dienlich seyn. (6. w) Im Zillerthale ist dieſe Pflanze unter der Benennung: Melcherpappeln bekannt, und im Pongau nennt man ſie Butterroſen, und gelbe Schneeballen.«; Anmerkungen: (6. v.) Gleditſch. Bieneſt 205.(6. w.) Kroker. flor. files. n. 888.Zaser, »eine zur Wurzel gehörige oder derselben ähnelnde faden- oder strangförmige Verlängerung an der Auszenfläche der Pflanzen« (Bischoff, Wörterbuch der beschreibenden Botanik oder die Kunstausdrücke welche zum Verstehen der phytographischen Schriften nothwendig sind. Stuttgart 1839. bzw. www.woerterbuchnetz.de/DWB/zaser (Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm)))
  6. Beschreibung (Stichwort): Verwendung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Braune (Salzburgische Flora, Bd.2, 1797), S. 334f.: »714. Vogelwicke. Vicia cracca. Die Blüthenſtiele vielblüthig, lang; die Blüthen dachziegelförmig; die Blättchen lanzettförmig, haarig; die Hülſen glatt, vielsaamig; die Blattansätze ganz. […]Wohnort. Unter dem Getreide, an Hecken, Zäunen, an der Alm, und allemhalben um Salzburg; auch in dem Gebirglande *Blüthe-Zeit. Julius-August ♃ [perennierende Pflanzen, Zeichen des Jupiters].Anmerk. Die Wurzel ist weiß, und kriechend Der Stengel ist schwach, 1—13 Fuß lang, ästig, und gefurcht. Die Blatter sind gefiedert, und bestehen aus 9—10 Paaren ziemlich schmaler, lanzettförmiger, auf der untern Seite zarthaariger Blättchen. Die Blattansätze sind pfeilqörmig, und ganz. Die Gabeln, oder Schlingen sind gemeiniglich dreytheilig. Die Blumenstiele entspringen aus den Anwachswinkeln der Blätter, und sind ziemlich lang; an welchen die kleinen, blauen Blumen oft zu 30 wie Dachziegel aneinander sitzen, und, nach einer Seite gerichtet, abwärts hangen.Gebrauch. Diese Pflanze ist ein vortreffliches Futterkraut (11.t.) Auch die Schweine fressen sie gerne, so lange sie noch jung ist. Der Saame wird von den Tauben sehr geliebt; die Blumen werden von den Bienen besucht.«; Anmerkungen: für ♃ ist angegeben »perennierende Pflanzen, Zeichen des Jupiters«; für (11.t.) ist angegeben »Haller a.a.O., Mattuschka. a.a.O.« die nach Braune (Bd.1, 1797) Seite XLVII aufgeschlüsselt werden als »Haller. (Albert de) Hiſtoria ſtirpium Helvetiae indigenarum. III. vol. fol. Bernae. 1768« und Seite XLIX: »Mattuschka. (Hein. Gott. Graf. v.) Flora silesiaca. 2 Bände. 8. Breßlau und Leipzig. 1776-1777.«)
  7. Beschreibung (Stichwort): Verwendung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Sturm (Deutschlands Flora, Abt.1, Heft 31, 1811): »VICIA Cracca. Vogel-Wicke Mit vielblüthigen Blüthenstielen, die fast länger sind, als die Blätter, dachziegelartig über einander stehenden Blüthen, lanzettförmigen stumpfen Blättchen, halbpfeilförmigen gleichbreiten pfriemenartigen und ganzrandigen Afterblättern. Wächst fast allenthalben in Hecken, Zäunen, Wäldern und Aeckern blühet im Junius und Julius. Dieſe gemeine Art gehört gleichwohl zu den schönsten der Gattung. Die Wurzel kriecht und ist perennirend. Die Stengel sind schwach, aufsteigend oder kletternd, drei bis vier Fuß lang, eckicht, gefurcht, weichhaarig. Die Blätter sind vielpaarig und stehen auf langen, gefurchten weichhaarigen Stielen: die Blättchen sind stiellos oder kurz gestielt-gegenüber stehend oder wechselseitig, gleichbreit-lanzettförmig, ganzrandig, lang gestachelt, aus beiden Seiten mit glänzenden Haaren besetzt und von hellgrüner Farbe. Die Ranken ſind dreyblättrig, zuweilen einig. Die Afterblätter sind halbpfeilförmig: die Theile gleichbreit, zugespitzt, ganzrandig. Die Blüthen stehen auf langen weichhaarigen gefurchten Stielen in einer dichten einseitigen überhängenden vielblüthigen Traube. Der Kelch ist kurz, etwas röthlich gefärbt, gezähnt. Die Blumen sind veilchenblau, die Hülsen sind sehr glatt, braun, adrig, herabhängend, und enthalten schwarze oder bräunliche Saamen. Auch diese Art ist ein gutes Viehfutter: das Geflügel frißt die Saamen gerne und die Blüthen werden von den Bienen besucht.«)

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