Abfrage: Beschreibung zu Pflanzen nachschlagen

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Stichwort 
enthält „allgemeine Verbreitung“
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  1. Beschreibung (Stichwort): Allgemeine Verbreitung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: Hegi u.a. (Bd. 4, 3. Teil, Dicotyledones, 1924), S. 1529f.: »1735. Vicia Cracca¹) L. (=Cracca major Franken, ex Grenier et Godron). Vogelwicke, Blaue Wicke. Franz.: Vesce craque, vesce à bouquets, jarosse, luizet des prés, pois à crapaud (= Krötenerbse); im Unterwallis: Dzarjelya, varcéli; engl.: Birds tare, tufted vetch, fitchacks; ital.: Cracca, veccia montanina; rätoromanisch (Remüs): Taja d’utsche (utsché = Vogel). Taf. 170, Fig. 1; Fig. 1282a, 1543 bis 1546. Die Vogelwicke (hie und da auch volkstümlich) wird als für den menschlichen Gebrauch nicht in Betracht kommende Art den Vögeln überlassen; daher auch Vogelzok (Nordthüringen), Vogelheu (Schweiz). Der gleichen Anschauung liegt die Bezeichnung Rossarbeis [Rosserbse, für den menschlichen Genuss nicht geeignete Erbse] (Böhmerwald) zugrunde. Gehören Krokk (Mecklenburg), sowie Krakerlizen, Kracherlitzen [aus kroat. grasica, serb. grachoriza] (Kärnten) zusammen und bestehen Beziehungen zu dem lat. cracca ¹)? Niederdeutsche Benennungen sind Rîwe, Riggen (Westfalen). — Rätoromanische Benennungen Graubündens sind taja d'utschè, arveglia corv. Ausdauernd, mit ziemlich kräftiger, weitkriechende Bodenausläufer aussendender Grundachse. Stengel ± 2 bis 15 dm lang, einfach oder ästig, meist kletternd, derb, kantig, wie die Laubblätter kahl oder anliegend bis abstehend behaart. Laubblätter ± 1⁄2 bis 1 1⁄2 dm lang, mit kräftigen, ästigen Ranken und ± 10 bis 12 (6 bis 20) Paar fast sitzender Blättchen; Blättchen ± eiförmig-lanzettlich bis lineal, ± 1 bis 3 cm lang und 3 bis 5 mm breit, an beiden Enden ± abgerundet bis zugespitzt, mit wenig zahlreichen, oft undeutlichen, in sehr spitzem Winkel abgehenden Seitennerven, unterseits meist behaart. Nebenblätter […] klein, die unteren meist halbpfeilförmig, die oberen lanzettlich bis lineal, ganzrandig, nie mit Nektarien. Blütentrauben ± so lang bis doppelt so lang wie die Laubblätter, einseitig, dicht und reich- (± 20- bis 50-) blütig, anfänglich eingerollt, bald gerade. Blüten 8 bis 12 (bis 16) mm lang, an ± 1 mm langen Stielen nickend. Kelch kurzglockig, am Grund kaum aufgetrieben, mit kurz lanzettlichen Zähnen; deren untere länger als die oberen, ± so lang wie die Röhre. Krone 3 bis 4 mal so lang wie der Kelch, blauviolett bis rotviolett oder lila, selten weiss; Platte der Fahne verkehrt-eiförmig bis verkehrt-herzförmig, ± so lang bis doppelt so lang als der Nagel, schwach aufwärts gebogen, wenig länger als die Flügel; Schiffchen viel kürzer. Griffel ringsum bis fast zum Grund behaart. Hülsen nickend oder durch Aufwärtskrümmung ihres Stielchens ± abstehend, von schmal rhombischem Umriss, ± 20 bis 30 mm lang und 5 bis 6 mm breit, mit gewölbten, kahlen, schwach netz-nervigen, reif lederbraunen, oft schwärzlich gefleckten, beim Aufspringen sich einrollenden Klappen, ± 4- bis 8-samig. Samen kugelig, ± 2 1⁄2 bis fast 3 mm gross, graugrün, braun und ± gefleckt bis fast ganz schwarz, mit linealem, heller umsäumtem, 1⁄4 bis 1⁄3 des Umfangs einnehmendem Nabel. — VI bis VIII (I bis IX). In feuchten bis trockenen, mageren bis fetten Wiesen, in Getreideäckern, Hecken, Busch Wäldern, lichten Laub- und Nadelwäldern sehr verbreitet und in den meisten Gegenden häufig, vereinzelt bis zur Waldgrenze steigend. Allgemeine Verbreitung: Ganz Europa, als Begleiter der menschlichen Wohnstätten bis ins nördlichste Schweden und Norwegen, auch auf den Faer-Öern (schlecht fruchtend), Island und Grönland (zeigt daselbst die früheren Wohnstätten der norwegischen Kolonisten an); ferner in West- und Nordasien bis Sachalin und Japan. In Nordamerika wohl nur eingebürgert. Im Mittelmeergebiet besonders die subsp. Gerardi und tenuifolia, letztere auch in Nordwestafrika. ---- ¹) Italienischer Name der Art, schon von Plinius für eine im Getreide auftretende Wicke gebraucht, die von den Tauben sehr gern gefressen wurde. Die Verwandtschaft des Namens ist unsicher. Entweder aus dem lateinischen Cracca oder aus den slavischen Sprachen (altslavisch grachu, vgl. oben) stammen Namen wie Kracker, Krack; holländisch Krok oder Drachtwicke. Hieronymus Bock führt folgende Namen an: Aphace, S. Christoffelskraut, Os mundi (wohl Prophetenname!), Schwartz Linsen. Dodoens und Thal nennen die Art Galega sylvestris, Tabernæmontan Vogelswicken, Aracus.«)
  2. Beschreibung (Stichwort): Allgemeine Verbreitung (… auf Seite Vogel-Wicke (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; Fig. I von Vicia Cracca L. f. linearis Peterm. Teil blühende Pflanze. 1. Blüte. 2. Fahne. 3. Flügel (verschmälerter Teil links: Nagel). 4. Schiffchen. 5. Stempel. 6. Kelch. 7. Frucht. 8. Same. 9. Blättchen. — Fig. II. Blatt von Vicia Cracca L. f. latifoliae Neilr. — Abbildung nach Tafel 230 Reichenbach u.a. (1903) verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Vi­ci­a crac­ca L.; Umgangssprachlich: Vogel-Wicke, Blaue Wicke, Große Blaue Waldwicke, Vogelheu, Kracka; Quellenangaben: © Düll & Kutzelnigg (1994), S. 514f.: »Vicia cracca L., Vogel-Wicke - Fabaceae (= Schmetterlingsblütler)Hemikryptophyt: Kletterstaude und Halbrosettenpflanze. Fiederblätter mit endständigen Wickelranken aus umgewandelten Fiedern, die wie alle Ranken kreisende Suchbewegungen ausführen und auf Berührungsreize reagieren (Thigmonastie) Tiefwurzler. Wurzelknöllchen mit symbiontischen, stickstoffbindenden Bakterien - "Vicia" ist der lateinische Name der Pflanze, wahrscheinlich abgeleitet von vincire = umwinden, wegen des Kletterns.Vorkommen: Wiesen, Weiden, Säume, Äcker und Ruderalstellen, auf frischen bis mäßig trockenen Lehm— und Tonböden. Ebene bis Gebirge (Alpen bis 1180 m). Kulturbegleiter seit der jüngeren Steinzeit Blüten: VI—VIII. Blaue, vormännliche "Schmetterlingsblumen mit Bürsteneinrichtung”, in reichblütigen, einseitswendigen, achselständigen Trauben. Die Staubbeutel entleeren den Pollen oft schon in der Knospe über dem behaarten Griffel. Beim Besuch durch Insekten klappt das Schiffchen herab, und die Griffelbürste drückt sich an den Bauch des Insektes. Nach mehrmaliger Wiederholung dieses Vorgangs ist die Griffelbürste frei von Blütenstaub und die zarte Narbenoberfläche abgewetzt. Dadurch ist sie jetzt klebrig und empfängmsfähig, Besucher: Bienen und Falter. Nektarraub durch seitliches Anheißen der Blüte ist nicht selten. Früchte: Mehrsamige, schwarze (Wärmespeicherung!) Hülsen. Austrocknungsstreuer, Streuweite 1-2 m, Samen eiweißreich, kugelig. Sie rollen meist noch ein Stück allein weiter (= "Rollsamen"). Die Speicher-Keimblätter bleiben bei der Keimung im Boden (hypogäische Keimung). Vegetative Vermehrung durch unterirdische Ausläufer. Verwendung: Wertvolle Futterpflanze.)
  3. Beschreibung (Stichwort): allgemeine Verbreitung (… auf Seite Margerite (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Beschreibung; A) Pflanze unterer Teil; B) Blütenstiel; 1) ungeöffnete Körbchen-Hülle; 2) Hüllblatt der Körbchen; 3) Blüte am Rand, weiblich; 4) Scheiben- oder Röhrenblüte (im Zentrum der Blume) mit Staubgefäßen und Stempeln; 5) Schnitt davon; 6) Staubgefäße; 7) Griffel; 8) Frucht, nat. Größe und vergrößert — Abbildung nach Masclef (Bd. 2, 1891), Tafel 181 verändert; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Leucanthemum vulgare Lam.; Umgangssprachlich: Margerite, Wiesen-Margerite, Wiesen-Wucherblume, Große Gänseblume, Große Maßliebe; Quellenangaben: Hegi (Bd. 6.2, 1929) S. 610: »Im ganzen Gebiete häufig und meist gesellig auf trockenen bis mässig feuchten, mageren bis fetten Wiesen, an Kainen, Bahndämmen, auf Brachäckern, an buschigen Abhängen, in lichten Wäldern usw., von der Ebene bis in die alpine Stufe: in Oberbayern bis 2240 m, in Tirol bis 2000 m, im Vorarlberg bis 2100 m, im Oberengadin bis 2500 m, im Schanfigg bis etwa 2600 m, im Berner Oberland (am Faulhorn) bis 2686 m, im Wallis bis mindestens 2450 m. Auf vielen Nordseeinseln fehlend, auf Föhr erst in neuerer Zeit (1913) mit Saatgut eingeschleppt. Allgemeine Verbreitung: Fast ganz Europa: nördlich bis zu den Shetlands-Inseln (neuerdings auch auf den Faröer-Inseln eingeschleppt) und Nordskandinavien (bis Drontheim, Norrland und Südlappland); ausserdem in Sibirien bis zum Altai und in den Kaukasusländern. Eingeschleppt in Nordamerika und Neuseeland.«)

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