Abfrage: Verwendung von Pflanzen nachschlagen

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Verwendung 
enthält „Ernteerträge von Graspflanzen“
dazu fand sich 1 Stichwort: Ernteerträge von Graspflanzen
  1. Verwendung: Ernteerträge von Graspflanzen (… auf Seite Wiesen-Rispengras (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)/Verwendung; 1 unterer Teil (Grasbüschel durch unterirdische Ausläufer verbunden) 2 oberer Teil; 3 Blattscheide mit Blatthäutchen (Ligula); 4 Ährchen (5/1) — Abbildung aus Mentz & Ostenfeld (Bd. 2, 1917ff.), Tafel 452; Teil der Pflanze: gesamte Pflanze; Art: Po­a pra­ten­sis L.; Umgangssprachlich: Wiesen-Rispengras, Wiesen-Viehgras; Quellenangaben: Sinclair & Friedrich 1826, Seite 156f., in Hortus Gramineus Woburnensis: »Der Werth, um welchen das Nachgras das Gras zur Samenzeit überſteigt, ſtellt ſich wie 7 zu 6. Wenn daher der Same dieſes Graſes reif iſt, ſo iſt es am ſchlechteſten, und mehr als der vierte Theil des Ertrags geht verloren, wenn es bis dahin nicht geſchnitten iſt. Die Halme ſind dann trocken, und die Wurzelblätter in einem kränklichen, abzehrenden Zuſtande; während die der Nachmahd im Gegentheil, grün und ſaftig ſind. Das Wieſen–Riſpengras treibt nur einmal im Jahre Blumenſtengel, und weil ſie gerade der ſchätzbarſte Theil der Pflanze zum Heumachen ſind, und die Nachmahd einen ſo viel größern Werth beſizt, als das Gras zur Samenzeit; ſo ſollte man glauben, daß es dieſer Eigenſchaften wegen zur Anlegung dauernder Weiden geeignet ſeyn müßte. Es gibt jedoch viele Gräſer, welche dieſem weit vorzuziehen ſind. Zwar ſchießt es im Frühling bald auf; allein der Ertrag iſt, in Vergleich mit andern Gräſern, unbedeutend. Seine ſtarken, kriechenden Wurzeln erſchöpfen den Boden ſehr; und im Nachſommer, wenn das Kraut geſchnitten iſt, wächst es nur langſam nach. Alle kriechende Wurzeln haben aber die Eigenſchaft den Boden auszuſaugen, und wenn man Pflanzen mit faſerigen Wurzeln an ihre Stelle ſetzen kann, deren Eigenſchaften in Beziehung auf frühes Wachsthum, Ertrag und nährende Beſtandtheile dieſelben ſind, ſo zahlt es die Arbeit immer mit Wucher. Da das frühe Wachsthum die hauptſächliche Eigenſchaft iſt, welche dieſem Graſe einigen Werth verleiht, ſo wird es nützlich ſeyn, die Vorzüge zweier anderer Gräſer damit zu vergleichen, welche dieſelbe Eigenſchaft mit ihm beſitzen. [… Tabelle Anthoxanthum odoratum, Poa pratensis, Poa trivialis …] Außer dem höhern Werthe im Ertrage des Ruchgraſes und gemeinen Riſpengraſes haben aber dieſe Pflanzen auch faſerige Wurzeln, welche den Boden bei weitem weniger erſchöpfen. Daher kann auch das Wieſen-Riſpengras keine Stelle bei der Anlegung der beſten natürlichen Weiden finden, und ſollte als ein nutzloſes Gewächs ſorgfältig vermieden werden. Es blüht zu Anfang Juni, und reift den Samen zu Anfang Juli. Auf den beſten dauernden Weiden iſt indeſſen das Wieſen-Riſpengras, allen meinen Beobachtungen zufolge, immer vorhanden; allein in viel geringerem Verhältniß als beinahe alle andere Grasarten.«)

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Artname:
Teil der Pflanze: