Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.)

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Pflanzentafel von Natura Miriquidica e.V. (kammbegegnungen.de) aus Offene Naturführer (offene-naturfuehrer.de) erarbeitet von Plank, A. u.a. (8/2021)
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse
Portraitbild Trollblume: 1. der obere Teil der Pflanze. 2. Ein grundständiges Blatt. 3. Honigblätter, Pollenblätter und Pollenwege. 4. ein Honigblatt (4/1). 5. Reife Hörnchen (1/1). 6. Hörnchen (1/1). — Abbildung nach Tafle 175 aus Mentz & Ostenfeld (Nordens Flora Bd. 1, 1917-1923) verändert
Blüte JFMAMJJASOND

Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume and Kugelhahnenfuß (Trollius europaeus L., Familie Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae) Wortherkunft: Trollius anscheinend aus dem Deutschen latinisiertes Wort (lat. trúlleus = rundes Gefäß) mit dem Begriffe des Runden, Kugeligen; „troll“ als deutschem Grundbegriff auf den Menschen betrachtet, nimmt den Begriff des dicken, plumpen, ungeschlachten (von übler äußerer, unfeiner Beschaffenheit) an, und bezeichnet im nordischen „tröll“ den Riesen, Zauberer, Unhold; verwandt mit altfrz. truiller: bezaubern, wegen der Schönheit der Blüte; europaeus bezeichnet Europa (Hegi u. Marzell 1912; Graßmann 1870; Kanngiesser 1908)

Merkmale
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Größe: (5) 30 bis 60 (90) cm Blume (Blütenstand): bis 3 cm im Durchmesser, zitronengelb, Blütenhüllblätter ± 10 (5 bis 15), goldgelb bis grüngelb, seltener grün, bis 2,7 cm lang, fast kreisrund, ganzrandig, kugelförmig zusammenneigend; die Blütenhüllblätter sind eigentlich Kelchblätter und versteckt sind im Blüteninneren die eigentlichen schmalen Kronblätter (  4) mit ihren Honigdrüsen (=Nektarien) Früchte: sind Balgfrüchte ± 12 mm lang, queraderig, durch den ca. 3 mm langen Griffelrest geschnäbelt, mehrsamig; Samen schwarz glänzend, 1,5 mm lang, eiförmig Blätter: handförmig geteilt, oberseits dunkelgrün, unterseits heller, kahl, mit ± tief lappig-gesägten Zipfeln Stengel: kahl, meist unverzweigt mit einer einzigen aufrechten Blüte am Stengelende (selten 2- bis 3-blütig) Wurzel: ist ein kurzer, ziemlich dicker, etwas holziger und im Alter mehrköpfiger Wurzelstock, der mit langen, starken, dunkelbraunen, oben einfachen, unten mit feinen Zaserchen versehenen Fasern besetzt ist und oberhalb einen Schopf vertrockneter Fäden, die Überbleibsel der vorjährigen Blätter, trägt (Hegi; Dietrich)

Vorkommen, Verbreitung

Feuchtwiesen, Hochgebirge — Zerstreut auf feuchten, moorigen Wiesen, Mooren, auf Waldwiesen, an Waldrändern, unter Gebüschen, in Karfluren (Gesellschaft hochwüchsiger Stauden auf feuchtem und humusreichem, aber ungedüngtem Boden), meist gesellig; besonders in der Bergregion, vereinzelt bis in die Alpen (2800 m) — Verbreitung: fast ganz Europa (im Süden nur im Gebirge), Kaukasus, arktisches Nordamerika (Hegi) — Zum Schutz: Wild wachsende Pflanzen sind in Deutschland gesetzlich „besonders“ geschützt nach Bundesartenschutzverordnung (Floraweb 2021), Aussaat und Verwendung im eigenen Garten aus Samen ist erlaubt.

Wissenswertes
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Die Trollblume wurde, wie ihr Name anzeigt, schon im germanischen Altertum als eine Zauberpflanze betrachtet (Perger 1864; Nathusius 1869). Bemerkenswert ist ihre Bestäubung: die Staubblätter stellen sich den besuchenden Insekten in den Weg denn sie stehen wirtelweise über den Honigdrüsen (=Nektarien) der schmal umgewandelten Kronenblätter (  4); die Staubblätter legen sich nacheinander, d. h. an jedem Tag ein Wirtel, nach außen und die Bestäubung wird dann durch kleine, in die Blüte kriechende Insekten bewirkt (Hoffmann & Dennert 1911). Die kugelig zusammenschliessenden Blütenhüllblätter dienen auch als Schutzmittel des Pollens gegen Regen und Tau oder auch Insekten (Daffner 1893). Zum Blütenduft ist interessant, dass verschiedene Pflanzenarten ähnlich duften können: Knuth u. a. (1898) beschreiben den „Aurikelduft“ für die Schlüsselblumen als auch die Trollblume. — In älteren Werken (Pritzel & Jessen 1882; Hegi) findet man vielerlei und auch interessante volkstümliche Namen beschrieben, z. B. aus Hegi: nach den runden Blütenköpfen heißt die Pflanze in der Schweiz Rolla (auch in Württemberg), Troldara, Alp-, Berg-, Riet-, Gänse-, Bach-, Moos-, Rigi-, Einsiedler-, Bure-, Goldrolla, Schwaberolle, Rolleblueme: Töni [zu Tonne?] (Schweiz), Golden Knoopkes (untere Weser), Blasenkropf (früher Böhmerwald), Kappala (Schwab. Alb), Kopple (bayer. Schwaben), Kugelschmerchel (früher Riesengebirge), Glotz-, Klotzblume [zu „glotzen“!] (Nassau, Thüringen); auf die gelbe Blütenfarbe gehen Butterrosen, Butterblume, Butterkogel (bayerisch-österreichisch), Butterbällel, Ankenbälleli (Schweiz). Schmalzpullen, Schmalzblumen (Tirol), Eierblom, Eierdötter (Schleswig), Eierquatsch (Erzgebirge). — Die Schmetterlingsraupen der Wolfsmilch-Rindeneule (Acronicta euphorbiae (Denis & Schiffermüller, 1775)) können sich von der Trollblume ernähren (Wilde 1860). … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Verwendung
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Stichworte: Wildpflanzengärten; Schmuckblumen; Giftpflanze; Behandlung von Skorbut (frühere Verwendung) — Mit Gefahrenstufe 2 (**) von 4 (****) wird von Fleischhauer u.a. (2019) die Trollblume umschrieben, was »Vorsicht! Es bestehen Gesundheitsrisiken bei der Verwendung« bedeutet: u. a. werden Haut-Blasenbildung beim Pflanzensaft-Hautkontakt, starkes Brennen beim Verzehr und je nach verzehrter Menge bis zu Erbrechen, Erregungszustände (Zauberpflanze!) und Lähmungserscheinungen bis hin zu Atemnot beschrieben. Früher verwendete man in der Volksheilkunde abgekochte Blüten oder Blätter zur Behandlung bei Skorbut, also Vitamin-C-Mangel (Blätter: Schkuhr; Sturm; Blüten: Palmstruch u. a. 1809); die Samen sollen eßbar sein (Sturm). Von Rindern wird sie nicht gefressen, dennoch sieht man Ziegen und Schafe, die sie verzehren, obwohl sie für die sesshaften Tiere schädlich sein soll (Palmstruch). Sie galt in nördlichen Ländern auch als freudiger Vorbote der Ankunft des Lachses und man sammelte gemeinsam die leuchtende Blumen in vielen Dörfern, um an Festtagen die Plätze und Mauern zu schmücken und pflanzte sie zur Zierde in den eigenen Garten (Palmstruch). … weiterlesen von Details & Anmerkungen

Umseitige Bildtafel: A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904)

Pflanzentafeln und Bilder
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Siehe auch weitere Bilder auf der Unterseite

A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904) ; Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume and Kugelhahnenfuß
A, B blühende Pflanze; 1 und 2 Blüten; 3 Blüte nach Entfernung der äußeren Blütenhülle; 4 Blatt der inneren Blütenhülle, Grübchen mit Honigdrüse (=Nektarium); 5 Staubblatt; 6 kleines, halbreifes Fruchtköpfchen; 7 reifes Fruchtköpfchen; 8 einzelne Balgkapseln; 9 Same; 10 desgleichen im Querschnitt 4, 5, 8 bis 10 vergrößert (Tafel 252 aus Thomé & Müller, Bd. 2, 1904)
Pflanze stark gefährdet
Pflanze gesetzlich geschützt
Pflanze giftig
Standort: Feuchtwiesen, Niedermoore, Hochmoore
Standort: Bergwiesen
Zeigerwert Lichtzahl
Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)Lichtzahl (7 bis 9)
Zeigerwert Feuchtezahl
Feuchtezahl (7-9)Feuchtezahl (7-9)Feuchtezahl (7-9)
Zeigerwert Nährstoffzahl
Nährstoffzahl (4 bis 6)Nährstoffzahl (4 bis 6)

Zeichnung zum Ausmalen

28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Trollblume

Die Menschen nennen mich auch Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume and Kugelhahnenfuß oder Trollius europaeus L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: hellgelb bis zitronengelb und meine Blütezeit ist Mai bis Juni (…August)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (5) 30 bis 60 (90) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Feuchtwiesen, Hochgebirge
  • meine „Geschwister“ in unserer „Familie“, die genauso aussehen wie ich, haben es unter Euch Menschen schwer, denn wir haben nur wenig Möglichkeiten, wo wir wirklich wachsen können – den Menschen sei Dank – sie haben uns da wo wir wild wachsen sogar gesetzlich geschützt, daher reiße mich bitte nicht heraus. Danke für Deine Behutsamkeit mit meinem Leben(!)
28cm Lineal
Hallo und einen Guten Tag! Darf ich mich vorstellen: Trollblume

Die Menschen nennen mich auch Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume and Kugelhahnenfuß oder Trollius europaeus L., wie sie es auch hoch wissenschaftlich auszudrücken pflegen. Vielleicht findest Du mich in Deiner Welt und möchtest mich einmal genauer kennenlernen?

Suche mich und wenn Du mich gefunden hast, zeichne mich und male mich in Farbe ODER falls Du umseitig eine schwarz/weiß Zeichnung vor Dir hast, gib ihr einmal die Farbenpracht, die sie auch verdient. Hier möchte Ich Dir noch ein paar Hinweise mit auf den Weg geben:

  • meine Blütenfarbe beschreiben die Menschen mit: hellgelb bis zitronengelb und meine Blütezeit ist Mai bis Juni (…August)
  • nach menschlichen Maßstäben bin ich (5) 30 bis 60 (90) cm groß
  • mein Vorkommen – wo ich am liebsten wohne – beschreiben die Menschen so: Feuchtwiesen, Hochgebirge
  • meine „Geschwister“ in unserer „Familie“, die genauso aussehen wie ich, haben es unter Euch Menschen schwer, denn wir haben nur wenig Möglichkeiten, wo wir wirklich wachsen können – den Menschen sei Dank – sie haben uns sogar gesetzlich geschützt, daher reiße mich bitte nicht heraus. Danke für Deine Behutsamkeit mit meinem Leben(!)

Eule Naturschutzgebiet mit Pflanze beschützend.svg

Wenn Du mich gefunden hast, helfen Dir vielleicht die Fragen, um mich näher kennenzulernen:
Piktogramm/Logo
  • Wo hast Du mich gefunden? Bin ich alleine? Bin ich größer oder kleiner als die anderen Pflanzen?
  • Vorsicht mit Kosten, ich bin Dir nicht so schmackhaft und werde als schwach giftig beschrieben!
  • Was fällt Dir an mir auf? Habe ich auffallende Haare?
  • Kannst Du an mir riechen, ohne mich rauszureißen? Komm gerne auf meine Augenhöhe und rieche an meinen Blüten und Blättern. Vielleicht dufte ich sogar – wonach denn?
  • Wie fühlt sich mein Pflanzenleib für Dich an?
Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blüten oder Früchten? Was machen sie?
  • Habe ich schon Früchte? Wie sehen sie aus? Wie können sie sich verbreiten?
Piktogramm/Logo
  • Welche Tiere entdeckst Du an meinen Blättern? Was machen sie?
  • Wie fühlen sich Dir meine Blätter an?
  • Stehen sich meine Blätter genau gegenüber oder abwechselnd gegenüber?
  • Sehen sie alle gleich aus oder verschieden? Wie sieht der Rand meiner Blätter aus?
  • Welche Form haben meine Blätter?

    • Was ist Deine Lieblingspflanze?
    • Wie würdest Du meine Lebensgeschichte erzählen?
      Wer weiß: es kommt ein Gedicht
      daher und Dir in den Sinn …
      Hm, sooo schwer ist’s eigentlich nicht
      und schon fließen die Worte dahin …
Anregungen zur Weiterbeschäftigung, Mitempfindung (Synästhesie), zum kreativen Umgang usw.

Da Du ein Mensch bist und die Natur
Dir einen kreativen Geist geschenkt hat,
vermagst Du ja sogar noch mehr …

  • Fällt Dir an mir sonst noch etwas auf? Oder kann ich Dir vielleicht gar von Nutzen sein? Kommen Dir Ideen?
  • Kannst Du mir helfen, damit mein – äh ich meine – unser gemeinsamer Lebensraum nicht zerstört wird? Bitte grabe mich nicht aus, aber meine Samen kannst Du in Deinem Wildgarten aussähen, falls Du weißt unter welchen Bedingungen ich mich behaglich fühle …
Trollblume. Trollius europaeus L., 1 Pflanze in zwei Teilen. 2 Blüte im Längsschnitt. 3 Blatt der inneren Blütenhülle mit Honigdrüse, vergr. u. nat. Größe. 4 Fruchtstand. 5 Einzelfrucht. 6 Same, nat. Größe u. vergr. 2, 5 vergr. (Abbildung modifiziert nach Tafel 28 in Esser (1910)) ; Trollblume, Europäische Trollblume, Dotterblume, Engelblume, Kugelblume and Kugelhahnenfuß
Trollblume. Trollius europaeus L., 1 Pflanze in zwei Teilen. 2 Blüte im Längsschnitt. 3 Blatt der inneren Blütenhülle mit Honigdrüse, vergr. u. nat. Größe. 4 Fruchtstand. 5 Einzelfrucht. 6 Same, nat. Größe u. vergr. 2, 5 vergr. (Abbildung modifiziert nach Tafel 28 in Esser (1910))

Wie kann ich die Pflanzentafel verwenden?

Mögliche Verwendung und Aufgaben-Anregungen zur Pflanzentafel
Anwendung oder Aufgabe Welche Seiten und welches Material?
Klassische Informationstafel 2-seitig ausgedruckt
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 1 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Einfache Aufgabe:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 3 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt

Komplexe Aufgabe, Selbststudium und Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze finden und schwarz/weiß Zeichnung ausmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Wahrnehmungsfragen auch reduzierbar: „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf
+
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 5 (2-seitiger Papierausdruck)
+ Klemmbrett
+ Malfarben

Komplexe Aufgabe + Selbststudium & Wahrnehmungsfragen:
  • Pflanze anhand Farbtafel finden und Pflanze in der Natur vom Original abzeichnen, abmalen
  • zusätzlich umfangreiche Wahrnehmungsfragen/Anregungen
  • Tipp: die Wahrnehmungsfragen können auch reduziert Anwendung finden, z.B. „Beantworte bitte 5 Fragen deiner Wahl“
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+
Trollblume (Pflanzentafel Natura Miriquidica e.V.).pdf

Seite 4 + 2 (2-seitig auf 1 A4, laminiert)
+ Klemmbrett
+ Malfarben
+ leeres Zeichenblatt
+ eventuell Blatt für Antworten

Verwendete und weiterführende Literatur

(Zur intensiven Recherche siehe auch die Virtuelle Fachbibliothek Biologie www.vifabio.de)

Daffner, F. 1893: Die Voralpenpflanzen. Bäume, Sträuche [sic], Kräuter, Arzneipflanzen, Pilze, Kulturpflanzen, ihre Beschreibung, Verwertung und Sagen. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig, doi:10.5962/bhl.title.9644.
Dietrich, A. 1838: Flora Regni Borussici. Flora des Königreichs Preussen oder Abbildung und Beschreibung der in Preussen wildwachsenden Pflanzen. Bd. 6, Verlag von Ludwig Oehmigke, Berlin (Mit 72 colorirten Abbildungenhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​103395, abgerufen am 27. Juni 2021).
Esser, P. 1910: Die Giftpflanzen Deutschlands. Friedrich Vieweg und Sohn, Braunschweig (Mit 660 Einzeldarstellungen. Auf 113 zum Text gehörenden Farbentafelnhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​48174).
Fleischhauer, S. G., Spiegelberger, R. & Guthmann, J. 2019: Enzyklopädie essbare Wildpflanzen: 2000 Pflanzen Mitteleuropas ; Bestimmung, Sammeltipps, Inhaltsstoffe, Heilwirkung, Verwendung in der Küche. AT-Verlag, Aarau München, ISBN 978-3-03800-752-4, S. 688.
Floraweb Bundesamt für Naturschutz o.J.: floraweb.de. (http:/​/​www.​floraweb.​de).
Grassmann, H. 1870: Deutsche Pflanzennamen. Druck von R. Graßmann, Stettin, doi:10.5962/bhl.title.95544.
Hegi, G. & Marzell, H. 1912: Illustrierte Flora von Mitteleuropa: mit besonderer Berücksichtigung von Deutschland, Österreich und der Schweiz; zum Gebrauche in den Schulen und zum Selbstunterricht. Dicotyledones (I. Teil). Bd. 3, J. F. Lehmann’s Verlag, München, S. 1-607 S., Bl, 77-121: Ill. (https:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:hbz:061:2-22126, abgerufen am 28. Juni 2021).
Hoffmann, C. & Dennert, E. 1911: Hoffmann-Dennert botanischer Bilderatlas, nach dem natürlichen Pflanzensystem. Nach dem Natürlichen Pflanzen System zugleich eine Flora zur Bestimmung sämtlicher in Deutschland vorkommenden Pflanzen. 3. Auflage. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuch-Handlung Nägele & Dr. Sproesser, Suttgart („Mit etwa 500 Farbigen Abbildungen auf 86 Tafeln sowie 959 Textfiguren“https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​16343).
Kanngiesser, F. 1908: Die Etymologie der Phanerogamennomenclatur. Eine Erklärung der wissenschaftlichen, der deutschen, französischen, englischen und holländischen Pflanzennamen. F. von Zezschwitz, Gera, S. I-XII, 1-191, doi:10.5962/bhl.title.127499.
Knuth, P. E. O. W., Appel, O., Loew, E., Müller, H. & Sprengel, C. K. 1898: Handbuch der Blütenbiologie, unter Zugrundelegung von Hermann Müllers Werk: „Die Befruchtung der Blumen durch Insekten.“ – Einleitung und Litteratur. Bd. 1, Wilhelm Engelmann, Leipzig, S. 436 (»Mit 81 Abbildungen im Text und 1 Portraittafel«http:/​/​archive.​org/​details/​handbuchderblt01knutuoft, abgerufen am 14. Juli 2021).
Mentz, A. & Ostenfeld, C. H. 1917-1923: Billeder af nordens flora. Bd. 1, G. E. C. Gads Forlag, København (Tafeln 1–268https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​39907, abgerufen am 4. Juni 2019).
Nathusius, J. P. 1869: Die Blumenwelt nach ihrer deutschen Namen Sinn u. Deutung in Bilder geordnet. 2. Auflage. Arnoldische Buchhandlung, Leipzig, S. 282 („Mit 28 lithographirten Abbildungen nach grösseren Oelbildern“https:/​/​books.​google.​de/​books?id=​3MRCAAAAcAAJ).
Palmstruch, J. W. & Swartz, O. 1809: Svensk botanik. Bd. 6, Tryckt hos Carl Delén (gedruckt von Carl Delén), Stockholm (https:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​51527, abgerufen am 11. Juli 2021). (Übersetzung: Schwedische Botanik)
Perger, A. R. v. 1864: Deutſche Pflanzenſagen. Auguſt Schaber, Stuttgart und Oehringen, ISBN 978-3-921695-11-1, S. 382 (https:/​/​books.​google.​de/​books?id=​Sj8WAAAAYAAJ, abgerufen am 28. Februar 2021).
Pritzel, G. A. & Jessen, C. F. W. 1882: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen: Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Aus allen Mundarten und Zeiten zusammengestellt. Philipp Cohen, Hannover, S. I-VIII, 1-701 (http:/​/​archive.​org/​details/​diedeutschenvol00pritgoog, abgerufen am 1. März 2021).
Schkuhr, C.; Schkuhr, C. (Hrsg.) 1808: Botanisches Handbuch der mehresten theils in Deutschland wildwachsenden, theils ausländischen in Deutschland unter freyem Himmel ausdauernden Gewächse. Bd. 2, Gerhard Fleischer d.J., Leipzig („Zweyter Theil mit 400 illuminierten Abbildungen (…) Neue Ausgabe.“http:/​/​nbn-resolving.​de/​urn:nbn:de:bvb:12-bsb10927597-4, abgerufen am 20. Mai 2019).
Sturm, J. 1800: Deutschlands Flora in Abbildungen nach der Natur mit Beschreibungen. Bd. 2, Nr. Abt. 1, Nürnberg (Mit 64 Kupfertafelnhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​148190, abgerufen am 3. Oktober 2019).
Thomé, O. W. & Müller, W. 1904: Prof. Dr. Thomé’s Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2. Auflage. Bd. 2, Verlag „Flora von Deutschland“, Gera, S. 1-287, Tafeln 159-319 (Zweite, vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 162 Tafeln in Farbendruckhttps:/​/​www.​biodiversitylibrary.​org/​item/​44721, abgerufen am 14. März 2021).
Wilde, O. & Speyer, A. 1860: Die Pflanzen und Raupen Deutschlands: Versuch einer lepidopterologischen Botanik. Systematische Beschreibung der Pflanzen unter Angabe der an denselben lebenden Raupen. Bd. 1, E. S. Mittler & Sohn., Berlin („Mit einem Vorworte von Dr. A. Speyer.“http:/​/​books.​google.​com/​books?id=​neEXAAAAYAAJ).