Vogelschutzgehölz Pechbusch

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Vogelschutzgehölz Pechbusch

Großgruppe: Naturschutzfläche
Schutzstatus: Naturdenkmal
Ortsangabe: Zwischen GSI (Prinzenschneise) und Silzbach, 64291 Darmstadt

Was gibt es hier zu entdecken?
Eine Binnendüne, welche als Brutstätte für viele Vogelarten dient.

Im Gebiet vorkommende Farn- und krautige Blütenpflanzen
Deutsches Geißblatt
Im Gebiet vorkommende holzige Blütenpflanzen
Stieleiche – Quercus robur, Vogelkirsche – Prunus avium, Birken, Zitterpappel – Populus tremula, Schwarzer Holunder, Roter Holunder
Im Gebiet vorkommende Vogelarten
Kiebitz
Beschreibung des Gebietes, Naturdenkmales etc.:
Das Vogelschutzgehölze Pechbusch ist 1200 m² groß und stellt die Reste einer im Pleistozän entstandenen Binnendüne dar. Zu Ende der Weichseleiszeit vor 12.000 Jahren herrschte in Deutschland ein kühles Klima und die Vegetation war lichte. Sand aus dem Rhein wurde aufgeweht und hier wieder abgelagert. So entstanden die für den östlichen Oberrhein typischen Flugsanddünen. Durch die trockenen, heißen und nährstoffarmen Bedingungen bietet sie vielen geschützte Arten einen Lebensraum.

Sonstiges:
Der Kiebitz ist ein etwa taubengroßer (28 bis 32 cm) Zugvogel. Erwachsene Tiere haben einen metallisch grün-grau schimmernden Mantel, eine weißer Unterseite mit schwarzem Brustband sowie eine abstehende Federholle am Hinterkopf. Kiebitze brüten hauptsächlich in offenen, flachen Landschaften mit kurzem oder gar keinem Gras, gerne an Gewässerrändern, auf Feuchtwiesen, Heiden und Mooren. Das Männchen legt ein Nest an, indem es seinen Oberkörper auf den Boden drückt und mit kreisenden Bewegungen eine Mulde in den Boden dreht. Sie wählen ihren Neststandort nach der Farbe des Untergrundes aus, Brauntöne werden anscheinend bevorzugt. Sein Ruf ist sehr markant und klingt wie „kiju-wit“.


Einschränkung der Zugänglichkeit:
keine Einschränkung

Bilder

Quellen und Weblinks

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/artenschutz/kiebitz/19481.html