Rotbuche – Fagus sylvatica: Unterschied zwischen den Versionen

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|Gattung=Fagus
 
|Gattung=Fagus
 
|Besondere Merkmale=*Blätter v. a. am Rand bewimpert
 
|Besondere Merkmale=*Blätter v. a. am Rand bewimpert
*der Stamm meist glatt und braungrau
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|Beschreibung kurz=Die Rotbuche ist sommergrün und kann bis zu 40 m hoch werden.
|Beschreibung kurz=Rotbuche ist ein heimischer sommergrüner Baum und ist in Mitteleuropa die häufigste Waldbaumart. Die Blätter sind oval, zugespitzt und fein behaart. Die rotblättrige Form dieser Art die Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea) in der Stadt eher seltener zu finden.
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|Beschreibung Blatt=Die Blätter sind oval und zugespitzt. Der Blattrand ist gewellt, leicht gezähnt und hat feine Haare.
|Beschreibung Blatt=Die Blättes sind einzeln, oval und bis 10 cm lang. Der Blattrand ist gewellt, leich gezähnt und mit feinen Haaren.
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|Beschreibung Sprossachse=Die Rinde ist glatt, silbergrau und mit wenig Borke.
|Beschreibung Sprossachse=Der Stamm ist reich verzweigt und bis zu 40 m hoch. Die Rinde ist glatt, sibbergrau und mit wenig Borke.
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|Beschreibung Blüte=Es gibt männliche und weibliche Blüten. Die männlichen Blüten sind gelb-grün und hängen vereint in gestielten Büscheln (den Blütenständen). Die weiblichen Blüten sind rötlich-grün und stehen paarweise aufrecht in filzigen Köpfchen.
|Beschreibung Blüte=Die männlichen und die weiblichen Blüten sind einhäusig verteilt. Die männlichen Blüten sind gelb-grün und in langgestielten, hängenden buscheligen Blütenständen vereint. Die weiblicen Blüten sind rötlich-grün und stehen paarweise aufrecht in filzigen Köpchen.
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|Beschreibung Frucht=Die Früchte sind bekannt als Bucheckern. Diese scharfkantigen Nüsse sind bis zur Fruchtreife in einem verholzten stacheligen Fruchtbecher umschlossen. Zur Reifezeit springt er mit vier Klappen auf.
|Beschreibung Frucht=Die Früchte sind bis 2 cm lange, schafrkantige Nüsse "Bucheckern", die bis zur Fruchtreife in einem verholzten stacheligen Fruchtbecher umschlossen sind. Zur Reifezeit springt er mit vier Klappen auf. Die Fruchtreife ist September - Oktober.
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|Beschreibung lang=Die männlichen und die weiblichen Blüten sind einhäusig verteilt. r.
|Biologie=Die Bestäubung erfolgt mit dem Wind.
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|Biologie=Die Bestäubung erfolgt mit dem Wind. Die Fruchtreife ist September - Oktober
 
|Bild 1=File:Fagus sylvatica (4).JPG
 
|Bild 1=File:Fagus sylvatica (4).JPG
 
|Bild 1 Beschreibung=Blatt mit Blütenstand
 
|Bild 1 Beschreibung=Blatt mit Blütenstand
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|Blütezeit=April - Mai
 
|Blütezeit=April - Mai
 
|Verbreitung=Europa
 
|Verbreitung=Europa
|Wissenswertes Giftigkeit oder Verwendung=Die Pflanze ist für Menschen ist wenig giftig, aber nach der Verzehr von über 50 Bucheckern, können Magenbeschwerden auftreten. Der Pollen löst Heuschnupfen aus und der Buchenholzstaub ist nachweislich als krebserzeugend eingestufft.
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|Lebensraum Stadt=Die Rotbuche ist in Mitteleuropa die häufigste Waldbaumart. Man findet sich auch häufig als Ziergehölz in Parks und Gärten. Die rotblättrige Form dieser Art die Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea) in der Stadt eher seltener zu finden.
Wichtiger Holzliferant (Bau, Möbel, Haushalt)
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|Wissenswertes Giftigkeit oder Verwendung=Nach der Verzehr von über 50 Bucheckern können Magenbeschwerden auftreten. Der Pollen löst Heuschnupfen aus und der Buchenholzstaub ist nachweislich als krebserzeugend eingestuft.
 
|Wissenswertes 3=Die Eichen und die Edelkastanien gehören mit den Buchen zu der gleichen Pflanzenfamilie der Buchengewächse.
 
|Wissenswertes 3=Die Eichen und die Edelkastanien gehören mit den Buchen zu der gleichen Pflanzenfamilie der Buchengewächse.
 
|Wissenswertes 4=Ohne den menschlichen Einfluss, wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt.
 
|Wissenswertes 4=Ohne den menschlichen Einfluss, wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt.
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|Wissenswertes Verwendung=Wichtiger Holzliferant (Bau, Möbel, Haushalt)
 
|Wissenswertes Namensherkunft=Das Holz ist rötlich-weiß
 
|Wissenswertes Namensherkunft=Das Holz ist rötlich-weiß
 
|Quellen=*Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008.
 
|Quellen=*Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008.
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*Seite „Rotbuche“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Juni 2016, 08:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rotbuche&oldid=155062973 (Abgerufen: 9. Juni 2016, 14:01 UTC)
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|Link zu Wikipedia=https://de.wikipedia.org/wiki/Rotbuche
 
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Version vom 9. Juni 2016, 16:02 Uhr

Mit Formular bearbeiten
Deutscher Name: Rotbuche
Wissensch. Name: Fagus sylvatica
(Linnaeus)
Weitere deutsche Namen: Buche
Großgruppe: holzige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Fagales / Familie Fagaceae
Deutsche Wikipedia-Seite

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • Blätter v. a. am Rand bewimpert
Die Rotbuche ist sommergrün und kann bis zu 40 m hoch werden. Blatt: Die Blätter sind oval und zugespitzt. Der Blattrand ist gewellt, leicht gezähnt und hat feine Haare. Sprossachse: Die Rinde ist glatt, silbergrau und mit wenig Borke. Blüte: Es gibt männliche und weibliche Blüten. Die männlichen Blüten sind gelb-grün und hängen vereint in gestielten Büscheln (den Blütenständen). Die weiblichen Blüten sind rötlich-grün und stehen paarweise aufrecht in filzigen Köpfchen. Frucht: Die Früchte sind bekannt als Bucheckern. Diese scharfkantigen Nüsse sind bis zur Fruchtreife in einem verholzten stacheligen Fruchtbecher umschlossen. Zur Reifezeit springt er mit vier Klappen auf.

Bilder


Beschreibung

Ausführliche Beschreibung: Die männlichen und die weiblichen Blüten sind einhäusig verteilt. r. Biologie: Die Bestäubung erfolgt mit dem Wind. Die Fruchtreife ist September - Oktober Blütezeit: April - Mai Lebensraum: Meist feuchtmildes Klima, schattige Laubwälder Verbreitung: Europa

Mensch und Stadt

Die Rotbuche ist in Mitteleuropa die häufigste Waldbaumart. Man findet sich auch häufig als Ziergehölz in Parks und Gärten. Die rotblättrige Form dieser Art die Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea) in der Stadt eher seltener zu finden.

Wissenswertes

  • Name: Das Holz ist rötlich-weiß
  • Giftigkeit oder Verwendung: Nach der Verzehr von über 50 Bucheckern können Magenbeschwerden auftreten. Der Pollen löst Heuschnupfen aus und der Buchenholzstaub ist nachweislich als krebserzeugend eingestuft. Wichtiger Holzliferant (Bau, Möbel, Haushalt)
  • Die Eichen und die Edelkastanien gehören mit den Buchen zu der gleichen Pflanzenfamilie der Buchengewächse.
  • Ohne den menschlichen Einfluss, wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt.

Quellen, Literatur, Weblinks

  • Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008.
  • Seite „Rotbuche“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Juni 2016, 08:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rotbuche&oldid=155062973 (Abgerufen: 9. Juni 2016, 14:01 UTC)
Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Rotbuche – Fagus sylvatica (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
2 August 2018 11:20:15). Abgerufen am 3. April 2025, 03:35 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Rotbuche_–_Fagus_sylvatica