Gemeine Hainbuche – Carpinus betulus: Unterschied zwischen den Versionen
Zeile 39: | Zeile 39: | ||
|Verbreitung=Europa, Kaukasus, Kleinasien, Nordiran. | |Verbreitung=Europa, Kaukasus, Kleinasien, Nordiran. | ||
|Status=Archäophyt | |Status=Archäophyt | ||
− | |Lebensraum Stadt=Die Hainbuche ist ein häufig in Parkanlagen als Unterstand oder als Heckenbaum zu finden. | + | |Lebensraum Stadt=Die Hainbuche ist ein häufig in Parkanlagen als Unterstand oder als Heckenbaum zu finden. Sie hat gute Eigenschaften zur Lärmminderung und ist schattentolerant, reagiert jedoch empfindlich auf Immisionen, Bodenversiegelung und Salz. Dadurch ist sie für Alleen, Parkplätze und Fußgängerzonen gut geeignet, wogegen sie als Straßenbaum nur eingeschränkt verwendet werden kann. |
|Wissenswertes 1=Das Holz der Hainbuche ist sehr schwer und gehört zu den härtesten heimische Hölzern. | |Wissenswertes 1=Das Holz der Hainbuche ist sehr schwer und gehört zu den härtesten heimische Hölzern. | ||
|Wissenswertes 2=Die Hainbuche ist sehr schattentolerant, weshalb sie auch im Unterstand der älteren Parkanlagen der Stadt verwendet werden kann. | |Wissenswertes 2=Die Hainbuche ist sehr schattentolerant, weshalb sie auch im Unterstand der älteren Parkanlagen der Stadt verwendet werden kann. |
Version vom 30. Juni 2016, 11:36 Uhr
Deutscher Name: | Gemeine Hainbuche |
Wissensch. Name: | Carpinus betulus (Linnaeus, L.) |
Weitere deutsche Namen: | Weißbuche,Hagebuche, Hornbaum |
Großgruppe: | holzige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Fagales / Familie Betulaceae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Status: | Archäophyt |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
- Blätter wirken wie gefaltet
- Nüsse mit einer dreilappigen Hülle
Bilder
|
Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Die Blätter sind bis 11 cm lang. Die Blütenstände sind einhäusig verteilt und getrenntgeschlechtlich. Biologie: Die Bestäubung und die Ausbreitung der Früchte erfolgt mit dem Wind. Die Fruchtreife ist September - Oktober. Blütezeit: Mai - Juni Lebensraum: Frische bis feuchte halbschattige Standorte wie Laubmischwälder und Hecken. Verbreitung: Europa, Kaukasus, Kleinasien, Nordiran.
Mensch und Stadt
Die Hainbuche ist ein häufig in Parkanlagen als Unterstand oder als Heckenbaum zu finden. Sie hat gute Eigenschaften zur Lärmminderung und ist schattentolerant, reagiert jedoch empfindlich auf Immisionen, Bodenversiegelung und Salz. Dadurch ist sie für Alleen, Parkplätze und Fußgängerzonen gut geeignet, wogegen sie als Straßenbaum nur eingeschränkt verwendet werden kann.
Wissenswertes
- Name: Der Name Hainbuche oder Hagebuche kann auf das Wort "Hag" zurüchgeführt werden, was "Hecke" bedeutet und auf die häufige Nutzung dieser Art hindeutet. Das lateinische Artepitheton "betulus" weist auf die Ähnlichkeit mit der Hängebirke (Betula pendula) hin.
- Giftigkeit oder Verwendung: Die Inhaltsstoffe der Blätter sind wundheilend und entzündungshemmend.
- Das Holz der Hainbuche ist sehr schwer und gehört zu den härtesten heimische Hölzern.
- Die Hainbuche ist sehr schattentolerant, weshalb sie auch im Unterstand der älteren Parkanlagen der Stadt verwendet werden kann.
- Die Baumart eignet sich besonders gut zur Lärmminderung innerhalb der Stadt.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Aas, G., Riedmiller, A.: Laubbäume: Bestimmen - Kennenlernen – Schützen. Gondrom , 2002.
- Böhlmann, D.: Laubbäume: temperierter Klimate mit ihrer Artenvielfalt. Patzer, 2015.
- Quartier, A.: Bäume und Sträucher. BLV Buchverlag GmbH & Co., 1989.
- Roloff, A.: Bäume in der Stadt. Besonderheiten, Funktion, Nutzen, Arten, Risiken. Verlag Eugen Ulmer, 2013.
- Seite „Hainbuche“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. April 2016, 06:18 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hainbuche&oldid=153278335 (Abgerufen: 3. Mai 2016, 10:34 UTC)
An diesem Artikel sind folgende Autoren beteiligt: Alice Kracht