Gemeine Hainbuche – Carpinus betulus: Unterschied zwischen den Versionen
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|Wissenswertes 1=Das Holz der Hainbuche ist sehr schwer und gehört zu den härtesten heimische Hölzern. | |Wissenswertes 1=Das Holz der Hainbuche ist sehr schwer und gehört zu den härtesten heimische Hölzern. | ||
|Wissenswertes 2=Sie blüht von Mai bis Juni. | |Wissenswertes 2=Sie blüht von Mai bis Juni. | ||
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|Wissenswertes Verwendung=Die Inhaltsstoffe der Blätter sind wundheilend und entzündungshemmend. | |Wissenswertes Verwendung=Die Inhaltsstoffe der Blätter sind wundheilend und entzündungshemmend. | ||
|Wissenswertes Namensherkunft=Der Name Hainbuche oder Hagebuche kann auf das Wort "Hag" zurüchgeführt werden, was "Hecke" bedeutet und auf die häufige Nutzung dieser Art hindeutet. Der Gattumgsname "Carpinus" leitet sich aus dem lateinischen "carpere" und bedeutet "rupfen". Das lateinische Artepitheton "betulus" weist auf die Ähnlichkeit mit der Hängebirke (Betula pendula) hin. | |Wissenswertes Namensherkunft=Der Name Hainbuche oder Hagebuche kann auf das Wort "Hag" zurüchgeführt werden, was "Hecke" bedeutet und auf die häufige Nutzung dieser Art hindeutet. Der Gattumgsname "Carpinus" leitet sich aus dem lateinischen "carpere" und bedeutet "rupfen". Das lateinische Artepitheton "betulus" weist auf die Ähnlichkeit mit der Hängebirke (Betula pendula) hin. |
Version vom 6. Februar 2017, 13:14 Uhr
Deutscher Name: | Gemeine Hainbuche |
Wissensch. Name: | Carpinus betulus (Linnaeus, L.) |
Weitere deutsche Namen: | Weißbuche,Hagebuche, Hornbaum |
Großgruppe: | holzige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Fagales / Familie Betulaceae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Status: | Archäophyt |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
- Blätter wirken wie gefaltet
- Nüsse mit dreilappiger Hülle
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Die Blätter sind bis 11 cm lang. Die Blütenstände sind einhäusig verteilt und getrenntgeschlechtlich. Biologie: Die Bestäubung und die Ausbreitung der Früchte erfolgt mit dem Wind. Die Fruchtreife ist September - Oktober. Blütezeit: Mai - Juni Lebensraum: Frische bis feuchte halbschattige Standorte wie Laubmischwälder und Hecken. Verbreitung: Europa, Kaukasus, Kleinasien, Nordiran.
Mensch und Stadt
Die Hainbuche ist häufig in Parkanlagen als Unterstand oder als Heckenbaum zu finden. Sie hat gute Eigenschaften zur Lärmminderung und ist schattentolerant, reagiert jedoch empfindlich auf Immissionen, Bodenversiegelung und Salz. Dadurch ist sie für Alleen, Parkplätze und Fußgängerzonen gut geeignet. Als Straßenbaum kann sie nur eingeschränkt verwendet werden.
Wissenswertes
- Name: Der Name Hainbuche oder Hagebuche kann auf das Wort "Hag" zurüchgeführt werden, was "Hecke" bedeutet und auf die häufige Nutzung dieser Art hindeutet. Der Gattumgsname "Carpinus" leitet sich aus dem lateinischen "carpere" und bedeutet "rupfen". Das lateinische Artepitheton "betulus" weist auf die Ähnlichkeit mit der Hängebirke (Betula pendula) hin.
- Giftigkeit oder Verwendung: Die Inhaltsstoffe der Blätter sind wundheilend und entzündungshemmend.
- Das Holz der Hainbuche ist sehr schwer und gehört zu den härtesten heimische Hölzern.
- Sie blüht von Mai bis Juni.
- Die Fruchtreife ist im September bis Oktober.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Aas, G., Riedmiller, A.: Laubbäume: Bestimmen - Kennenlernen – Schützen. Gondrom , 2002.
- Böhlmann, D.: Laubbäume: temperierter Klimate mit ihrer Artenvielfalt. Patzer, 2015.
- Quartier, A.: Bäume und Sträucher. BLV Buchverlag GmbH & Co., 1989.
- Roloff, A.: Bäume in der Stadt. Besonderheiten, Funktion, Nutzen, Arten, Risiken. Verlag Eugen Ulmer, 2013.
- Seite „Hainbuche“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 8. April 2016, 06:18 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hainbuche&oldid=153278335 (Abgerufen: 3. Mai 2016, 10:34 UTC)
An diesem Artikel sind folgende Autoren beteiligt: Alice Kracht