Rotbuche – Fagus sylvatica: Unterschied zwischen den Versionen
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|Wissenswertes 1=Ohne menschlichen Einfluss wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt. | |Wissenswertes 1=Ohne menschlichen Einfluss wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt. | ||
|Wissenswertes 2=Der Name bezieht sich auf das rötlich-weiße Holz. | |Wissenswertes 2=Der Name bezieht sich auf das rötlich-weiße Holz. | ||
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|Quellen=*Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008. | |Quellen=*Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008. |
Aktuelle Version vom 2. August 2018, 13:20 Uhr
Deutscher Name: | Rotbuche |
Wissensch. Name: | Fagus sylvatica (Linnaeus) |
Weitere deutsche Namen: | Buche |
Großgruppe: | holzige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Fagales / Familie Fagaceae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
Besondere Merkmale:
Die Rotbuche ist sommergrün und kann bis zu 40 m hoch werden. Blatt: Die Blätter sind oval und zugespitzt. Der Blattrand ist gewellt, leicht gezähnt und hat feine Haare. Sprossachse: Die Rinde ist glatt, silbergrau und mit wenig Borke. Blüte: Es gibt männliche und weibliche Blüten. Die männlichen Blüten sind gelb-grün und hängen vereint in gestielten Büscheln (den Blütenständen). Die weiblichen Blüten sind rötlich-grün und stehen paarweise aufrecht in filzigen Köpfchen. Frucht: Die Früchte sind bekannt als Bucheckern. Diese scharfkantigen Nüsse sind bis zur Fruchtreife von einem verholzten stacheligen Fruchtbecher umschlossen. Zur Reifezeit springt er auf.
- Blätter v. a. am Rand bewimpert
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Die männlichen und die weiblichen Blüten sind einhäusig verteilt. r. Biologie: Die Bestäubung erfolgt mit dem Wind. Die Fruchtreife ist September - Oktober Blütezeit: April - Mai Lebensraum: Meist feuchtmildes Klima, schattige Laubwälder Verbreitung: Europa
Mensch und Stadt
Die Rotbuche steht häufig als Ziergehölz in Parks und Gärten. Die rotblättrige Form dieser Art, die Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea), ist in der Stadt eher seltener zu finden.
Wissenswertes
- Giftigkeit oder Verwendung: Nach der Verzehr von über 50 Bucheckern können Magenbeschwerden auftreten. Sie ist ein wichtiger Holzlieferant (Bau, Möbel, Haushalt).
- Ohne menschlichen Einfluss wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt.
- Der Name bezieht sich auf das rötlich-weiße Holz.
- Die Rotbuche ist in Mitteleuropa die häufigste Waldbaumart.
- Der Pollen löst Heuschnupfen aus und der Buchenholzstaub ist nachweislich als krebserzeugend eingestuft.
- Sie blüht von April bis Mai.
- Die Fruchtreife erfolgt im September bis Oktober.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008.
- Seite „Rotbuche“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Juni 2016, 08:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rotbuche&oldid=155062973 (Abgerufen: 9. Juni 2016, 14:01 UTC)