Micropterix tunbergella: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Offene Naturführer
Zeile 1: | Zeile 1: | ||
''Tinea tunbergella'' Fabricius, 1787 | ''Tinea tunbergella'' Fabricius, 1787 | ||
+ | |||
+ | ==Diagnose== | ||
[[File:BE-MK-4491a.jpg|thumb|♀: Frankreich, Champagne, Poulangy, 2003.05.04, leg. Renate Hausenblas, coll. Christof Zeller]] | [[File:BE-MK-4491a.jpg|thumb|♀: Frankreich, Champagne, Poulangy, 2003.05.04, leg. Renate Hausenblas, coll. Christof Zeller]] | ||
[[File:BE-MK-5268b.jpg|thumb|♂-Präp.-Nr. 786 M.Kurz: Makedonien, Skopje Umgebung, Anfang der Treska Schlucht, 1969.04.15, leg. Kasy, coll. Naturhistorisches Museum, Wien]] | [[File:BE-MK-5268b.jpg|thumb|♂-Präp.-Nr. 786 M.Kurz: Makedonien, Skopje Umgebung, Anfang der Treska Schlucht, 1969.04.15, leg. Kasy, coll. Naturhistorisches Museum, Wien]] | ||
− | |||
− | |||
In Mitteleuropa kann ''M. tunbergella'' höchstens mit ''[[Micropterix mansuetella]]'' Zeller, 1844 verwechselt werden, doch ist diese Art leicht an ihrer schwarzen Kopfbehaarung zu erkennen. In Griechenland gibt es zwei weitere sehr ähnliche Arten: Während ''Micropterix kardamylensis'' Rebel, 1903 am Fehlen des kleinen, goldenen Costalflecks bei 2/3 erkannt werden kann, kann die zweite, noch unbeschriebene Art sicher nur durch Genitaluntersuchung der Männchen von ''M. tunbergella'' unterschieden werden. | In Mitteleuropa kann ''M. tunbergella'' höchstens mit ''[[Micropterix mansuetella]]'' Zeller, 1844 verwechselt werden, doch ist diese Art leicht an ihrer schwarzen Kopfbehaarung zu erkennen. In Griechenland gibt es zwei weitere sehr ähnliche Arten: Während ''Micropterix kardamylensis'' Rebel, 1903 am Fehlen des kleinen, goldenen Costalflecks bei 2/3 erkannt werden kann, kann die zweite, noch unbeschriebene Art sicher nur durch Genitaluntersuchung der Männchen von ''M. tunbergella'' unterschieden werden. |
Aktuelle Version vom 21. Mai 2010, 10:33 Uhr
Tinea tunbergella Fabricius, 1787
Inhaltsverzeichnis
Diagnose
In Mitteleuropa kann M. tunbergella höchstens mit Micropterix mansuetella Zeller, 1844 verwechselt werden, doch ist diese Art leicht an ihrer schwarzen Kopfbehaarung zu erkennen. In Griechenland gibt es zwei weitere sehr ähnliche Arten: Während Micropterix kardamylensis Rebel, 1903 am Fehlen des kleinen, goldenen Costalflecks bei 2/3 erkannt werden kann, kann die zweite, noch unbeschriebene Art sicher nur durch Genitaluntersuchung der Männchen von M. tunbergella unterschieden werden.
Verbreitung
M. tunbergella kommt fast in ganz Europa vor, meist aber nur lokal und in niedrigen Lagen von 50 - 850 m Höhe (Zeller et al. 2007, Kurz et al. 2010).
Weiterführende Informationen
Siehe auch die Gattung Micropterix.
|
Literatur
- Kurz, M. A., M. E. Kurz & H. C. Zeller-Lukashort 2000–2010. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 01 März 2010].
- Zeller-Lukashort, H. C., M. E. Kurz, D. C. Lees & M. A. Kurz 2007: A review of Micropterix Hübner, 1825 from northern and central Europe (Micropterigidae); Nota lepidopterologica 30 (2): 235 – 298