Acker-Gauchheil – Anagallis arvensis: Unterschied zwischen den Versionen

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|Beschreibung lang=Der Acker-Gauchheil kann liegend oder stehend wachsen. Jeweils zwei Blüten an langen Stielen entspringen den Blattachseln der gegenständigen Blätter. Die Blüten sind in Mitteleuropa meistens ziegelrot, im Mittermeerraum jedoch häufiger blau. Am Rand der Blütenblätter sitzen kleine Drüsenhaare.
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|Biologie=Die Haare an den Staubfäden sind sogenannte Futterhaare, die dem Anlocken von Bestäubern, insbesondere Fliegen, dienen. Es kommt aber auch zu Selbstbestäubung. Die reifen Früchte neigen sich mit der Schwerkraft nach unten.
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Version vom 7. Dezember 2017, 13:08 Uhr

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Deutscher Name: Acker-Gauchheil
Wissensch. Name: Anagallis arvensis
(L.)
Weitere deutsche Namen: Wetterkraut
Großgruppe: krautige Blütenpflanzen
Taxonomie: Ordnung Ericales / Familie Primulaceae

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • vierkantiger Stängel
  • Blüten einzelnd an sehr langen Blattstielen
Der Acker-Gauchheil ist fünf bis dreißig Zentimeter lange, einjährige Pflanze mit auffällig ziegelroten Blüten. Er wächst häufig am Boden liegend. Blatt: Die sommergrünen Blätter sitzen immer zu zweit und einander gegenüber am Stängel (gegenständig). Sie sind eiförmig bis länglich und haben einen glatten Rand. Sprossachse: Der Stängel ist scharf vierkantig und kahl. Er ist zwischen fünf und dreißig Zentimeter lang und wächst häufig liegend. Blüte: Die Blüte besteht aus fünf, rund angeordneten Blütenblättern, die einander berühren oder sogar übereinander greifen können. Sie sind in Mitteleuropa meistens ziegelrot, können jedoch in seltenen Fällen auch blau sein. In der Mitte der Blüte sitzen fünf behaarte Staubfäden. Die Blüten wachsen an langen Stielen, die dem Stiel neben den Blätter entspringen. Frucht: Die Frucht ist eine kugelige Kapsel, die sich zur Reifezeit zum Boden neigt und durch Austrocknung öffnet. Die Samen werden durch den Wind ausgeblasen oder mit dem Wasser ausgeschwemmt.


Beschreibung

Ausführliche Beschreibung: Der Acker-Gauchheil kann liegend oder stehend wachsen. Jeweils zwei Blüten an langen Stielen entspringen den Blattachseln der gegenständigen Blätter. Die Blüten sind in Mitteleuropa meistens ziegelrot, im Mittermeerraum jedoch häufiger blau. Am Rand der Blütenblätter sitzen kleine Drüsenhaare.

Verwechslungsmöglichkeiten:

Blauer Gauchheil Nur die blaue Form des Acker-Gauchheils ähnelt dem Blauen Gauchheil. Der Blaue Gauchheil hat schmalere Blütenblätter, die sich nicht berühren. Die Blütenblätter sind deutlich unregelmäßig gesägt.

Biologie: Die Haare an den Staubfäden sind sogenannte Futterhaare, die dem Anlocken von Bestäubern, insbesondere Fliegen, dienen. Es kommt aber auch zu Selbstbestäubung. Die reifen Früchte neigen sich mit der Schwerkraft nach unten.

Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Acker-Gauchheil – Anagallis arvensis (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
28 Oktober 2019 14:31:30). Abgerufen am 4. April 2025, 15:29 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Acker-Gauchheil_–_Anagallis_arvensis