Rothalsbock – Stictoleptura rubra: Unterschied zwischen den Versionen

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|Wissenschaftlicher Name=Stictoleptura rubra
 
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|Weiterer häufiger deutscher Name=Gemeiner Bockkäfer, Roter Halsbock
 
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|Wissenschaftliche Autoren=Linnaeus, 1758
 
|Wissenschaftliche Synonyme=Leptura rubra, Corymbia rubra, Aredolpona rubra
 
|Wissenschaftliche Synonyme=Leptura rubra, Corymbia rubra, Aredolpona rubra
 
|Ordnung=Käfer (Coleoptera)
 
|Ordnung=Käfer (Coleoptera)

Aktuelle Version vom 10. Dezember 2020, 10:43 Uhr

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Deutscher Name: Rothalsbock
Wissensch. Name: Stictoleptura rubra
(Linnaeus, 1758)
Weitere deutsche Namen: Gemeiner Bockkäfer, Roter Halsbock
Wissensch. Synonyme: Leptura rubra, Corymbia rubra, Aredolpona rubra
Großgruppe: Insekten
Taxonomie: Ordnung Käfer (Coleoptera) / Familie Bockkäfer (Cerambycidae)
Deutsche Wikipedia-Seite
Rote Liste Berlin: nicht gefährdet

Merkmale

Besondere Merkmale:
  • gesägte, lange Fühler
Der Rothalsbock weist deutliche Geschlechtsunterschiede auf. Die Männchen sind kleiner und schmaler. Die Flügeldecken sind oft ocker-gelb. Das Halsschild ist glänzend schwarz. Die Weibchen haben rotbraune Flügeldecken. Das Halsschild und der Kopf sind schwarz.

Bilder

Beschreibung

Ausführliche Beschreibung: Die Weibchen sind größer, gedrungener gebaut und besitzen kürzere und schwächer gesägte Fühler als die Männchen. Diese sind zudem kleiner und schmaler gebaut. Die Größe kann 10-20 mm betragen. Der Käfer ist leicht mit Vertretern ähnlicher Arten zu verwechseln.

Lebensweise und Fortpflanzung: Die ausgewachsenen Käfer suchen Totholz und Baumstümpfe von Nadelholz zur Eiablage auf. Die Larven entwickeln sich dort nach dem Schlupf zwei Jahre bis zum fertigen Imago. Sie treten dann von Mai/Juni bis September auf.

Mensch und Stadt

Der Rothalsbock ist häufig auf waldnahen Wiesen, sowie in Lichtungen auf Dolden- und Korbblütengewächsen anzutreffen. Häufig befinden sie sich auf Totholz, wie z.B. auf Baumstümpfen.

Die Larven können in Holzhäusern große Schäden anrichten, da sie sich von Holz ernähren.

Wissenswertes

  • Früher war er ein Schädling in Telegrafenmasten.
  • Durch Reiben des Halsschilds an der Mittelbrust werden knarrende Töne erzeugt, die vermutlich zur Partnerfindung genutzt werden.
  • Der ausgewachsene Käfer ernährt sich von Pollen und Blütenteilen, wie Staubgefäßen, Stempeln und Blütenblättern von Dolden- oder Korbblütengewächsen.
  • Die Larven entwickeln sich dort nach dem Schlüpfen zwei Jahre bis zum fertigen Käfer.
  • Die Larven treten von Mai/Juni bis September auf.

Quellen, Literatur, Weblinks

Quelle: Offene Naturführer, Das Wiki zu Bestimmungsfragen: Rothalsbock – Stictoleptura rubra (Zuletzt geändert:
Dieses Attribut ist ein Spezialattribut in diesem Wiki.
10 Dezember 2020 08:43:17). Abgerufen am 3. April 2025, 22:30 von https://offene-naturfuehrer.de/web/Rothalsbock_–_Stictoleptura_rubra