Rotbuche – Fagus sylvatica
Aus Offene Naturführer
Version vom 27. Mai 2016, 18:33 Uhr von Alice Kracht (Diskussion | Beiträge)
Deutscher Name: | Rotbuche |
Wissensch. Name: | Fagus sylvatica (Linnaeus, L.) |
Weitere deutsche Namen: | Buche |
Großgruppe: | holzige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Buchenartige (Fagales) / Familie Buchengewächse (Fagaceae) |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
Besondere Merkmale:
Rotbuche ist ein heimischer sommergrüner Baum und ist in Mitteleuropa die häufigste Waldbaumart. Die Blätter sind oval, zugespitzt und am Blattrand fein bewimpert. Die rotblättrige Form dieser Art die Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea) in der Stadt eher seltener zu finden. Blatt: Die Blättes sind einzeln, oval und bis 10 cm lang. Der Blattrand ist gewellt, leich gezähnt und mit feinen Haaren. Sprossachse: Der Stamm ist reich verzweigt und bis zu 40 m hoch. Die Rinde ist glatt, sibbergrau und mit wenig Borke. Blüte: Die männlichen und die weiblichen Blüten sind einhäusig verteilt. Die männlichen Blüten sind gelb-grün und in langgestielten, hängenden buscheligen Blütenständen vereint. Die weiblicen Blüten sind rötlich-grün und stehen paarweise aufrecht in filzigen Köpchen. Frucht: Die Früchte sind bis 2 cm lange, schafrkantige Nüsse "Bucheckern", die bis zur Fruchtreife in einem verholzten stacheligen Fruchtbecher umschlossen sind. Zur Reifezeit springt er mit vier Klappen auf. Die Fruchtreife ist September - Oktober.
- Blätter am Rand bewimpert
Bilder
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Beschreibung
Biologie: Die Bestäubung erfolgt mit dem Wind. Blütezeit: April - Mai Lebensraum: Meist feuchtmildes Klima, schattige Laubwälder Verbreitung: Europa
Wissenswertes
- Name: Das Holz ist rötlich-weiß
- Giftigkeit oder Verwendung: Die Pflanze ist für Menschen ist wenig giftig, aber nach der Verzehr von über 50 Bucheckern, können Magenbeschwerden auftreten. Der Pollen löst Heuschnupfen aus und der Buchenholzstaub ist nachweislich als krebserzeugend eingestufft.
Wichtiger Holzliferant (Bau, Möbel, Haushalt)
- Die Eichen und die Edelkastanien gehören mit den Buchen zu der gleichen Pflanzenfamilie der Buchengewächse.
- Ohne den menschlichen Einfluss, wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008.