Rotbuche – Fagus sylvatica
Aus Offene Naturführer
Version vom 9. Juni 2016, 16:02 Uhr von Ulrike Sturm (Diskussion | Beiträge)
Deutscher Name: | Rotbuche |
Wissensch. Name: | Fagus sylvatica (Linnaeus) |
Weitere deutsche Namen: | Buche |
Großgruppe: | holzige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Fagales / Familie Fagaceae |
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Inhaltsverzeichnis
Merkmale
Besondere Merkmale:
Die Rotbuche ist sommergrün und kann bis zu 40 m hoch werden. Blatt: Die Blätter sind oval und zugespitzt. Der Blattrand ist gewellt, leicht gezähnt und hat feine Haare. Sprossachse: Die Rinde ist glatt, silbergrau und mit wenig Borke. Blüte: Es gibt männliche und weibliche Blüten. Die männlichen Blüten sind gelb-grün und hängen vereint in gestielten Büscheln (den Blütenständen). Die weiblichen Blüten sind rötlich-grün und stehen paarweise aufrecht in filzigen Köpfchen. Frucht: Die Früchte sind bekannt als Bucheckern. Diese scharfkantigen Nüsse sind bis zur Fruchtreife in einem verholzten stacheligen Fruchtbecher umschlossen. Zur Reifezeit springt er mit vier Klappen auf.
- Blätter v. a. am Rand bewimpert
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Die männlichen und die weiblichen Blüten sind einhäusig verteilt. r. Biologie: Die Bestäubung erfolgt mit dem Wind. Die Fruchtreife ist September - Oktober Blütezeit: April - Mai Lebensraum: Meist feuchtmildes Klima, schattige Laubwälder Verbreitung: Europa
Mensch und Stadt
Die Rotbuche ist in Mitteleuropa die häufigste Waldbaumart. Man findet sich auch häufig als Ziergehölz in Parks und Gärten. Die rotblättrige Form dieser Art die Blutbuche (Fagus sylvatica f. purpurea) in der Stadt eher seltener zu finden.
Wissenswertes
- Name: Das Holz ist rötlich-weiß
- Giftigkeit oder Verwendung: Nach der Verzehr von über 50 Bucheckern können Magenbeschwerden auftreten. Der Pollen löst Heuschnupfen aus und der Buchenholzstaub ist nachweislich als krebserzeugend eingestuft. Wichtiger Holzliferant (Bau, Möbel, Haushalt)
- Die Eichen und die Edelkastanien gehören mit den Buchen zu der gleichen Pflanzenfamilie der Buchengewächse.
- Ohne den menschlichen Einfluss, wären weite Teile Mittel- und Westeuropas von Buchen- oder Buchenmischwäldern bedeckt.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Roth, L., Daunderer, M., Kormann, K.: Giftpflanzen - Pflanzengifte : Vorkommen, Wirkung, Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen. Verlag: Hamburg : Nikol 2008.
- Seite „Rotbuche“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Juni 2016, 08:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rotbuche&oldid=155062973 (Abgerufen: 9. Juni 2016, 14:01 UTC)