Echte Hundszunge – Cynoglossum officinale
Aus Offene Naturführer
Version vom 15. Dezember 2016, 19:03 Uhr von Alice Kracht (Diskussion | Beiträge)
Deutscher Name: | Echte Hundszunge |
Wissensch. Name: | Cynoglossum officinale |
Großgruppe: | krautige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Boraginales / Familie Boraginaceae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
Besondere Merkmale:
Die Gewöhnliche Hundszunge ist eine zweijährige krautige Pflanze, die bis zu 1 m Höhe erreichen kann. Blatt: Die Blätter sind grundständig oder am Stängel sitzend, wobei sie abwechselnd (wechselständig) angeordnet sind. Sie sind derb, dicht behaart und wirken daher graugrün. Sprossachse: Der Stängel ist aufrecht und kräftig, wobei er einen Durchmesser von bis 1 cm haben kann. Er ist kantig, locker zottig behaart und dicht beblättert. Blüte: Die Blüten stehen in langen aufrechten Blütenständen die anfangs eingerollt sind. Die Blüten sind fünfzählig. Die Blütenfarbe ändert sich im laufe der Zeit von dunkelviolett nach dunkelrot. In der Blütenmitte sind fünf wulstige Schuppen. Frucht: Die Früchte bestehen aus vier Klausen.
- Pflanze stark behaart
- violette und rote Blüten an einer Pflanze
Beschreibung
Blütezeit: Mai - Juli Lebensraum: Trockene, sonnige und nährstoffreiche Standorte mit Sandböden werden bevorzugt. Verbreitung: Europa, Westasien
Mensch und Stadt
In der Stadt ist die Hundszunge an Wegrändern, auf Schuttplätzen und auf edm Bahngelände häufig.
Die Hundszunge profitiert von der Nährstoffanreicherung der Böden in der Stadt und kann sich dabei gut vermehren.
Wissenswertes
- Giftigkeit oder Verwendung: Die Pflanze enthält krebserregende Substanzen und sollte nicht wie früher als Arzneipflanze verwendet werden.
- Die Teilfrüchte der Hundszunge haben eine widerhakig-stachelige Oberfläche, die wie ein Klettverschluss funktioniert und am Tierfell hängen bleibt.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Golte-Bechtle, Marianne, Spohn Roland und Spohn Margot (2015): Was blüht denn da? (Kosmos-Naturführer), 2. Aufl., Franckh Kosmos Verlag.
- Needon, Christoph und Petermann, Johannes (1991): Urania-Naturführer Pflanzen, Leipzig Jena Berlin: Urania-Verlag.
- Schauer, Thomas, Caspari Claus und Caspari Stefan (2015): Der illustrierte BLV-Pflanzenführer für unterwegs, 7. Aufl., München: BVL Buchverlag.
- Seite „Gewöhnliche Hundszunge“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 27. November 2016, 11:36 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gew%C3%B6hnliche_Hundszunge&oldid=160118562 (Abgerufen: 15. Dezember 2016, 16:39 UTC)