Stech-Fichte – Picea pungens
Deutscher Name: | Stech-Fichte |
Wissensch. Name: | Picea pungens (Engelm.) |
Weitere deutsche Namen: | Blau-Fichte |
Wissensch. Synonyme: | Picea parryana Sargent |
Großgruppe: | holzige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Coniferales / Familie Pinaceae |
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Status: | Neophyt |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
- Vierkantige Nadeln
- Starre, sehr spitze Nadeln
Bilder
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Beschreibung
Ausführliche Beschreibung: Die Stech-Fichte kann je nach Cultivar sehr unterschiedliche Höhen erreichen. Die typische Form erreicht unter optimalen Bedingungen eine Höhe von bis zu 37 Metern. Die Äste sitzen quirlförmig, waagerecht am Stamm und sind oft leicht nach oben gebogen. dadurch kann der Eindruck von Etagen entstehen. Die Farbe der Nadeln variiert auch je nach Cultivar. Die häufigste Zierform "Glauca" hat intensiv blaugraue Nadeln. An den Kanten der Nadeln finden sich Spaltöffnungsstreifen. Die männlichen Blüten sitzen entweder in Gruppen von drei bis fünf am Grund oder einzeln an den Spitzen von einjährigen Trieben. Sie sind etwa 15 Millimeter lang. Die Zapfen sind leicht gekrümmt und treten häufig in Massen auf. Biologie: Die Stech-Fichte ist einhäusig getrenntgeschlechtlich. Sie wird erst mit etwa 30 Jahren mannbar. Die Bestäubung erfolgt über den Wind. Die Blütezeit ist im Mai. Der Zapfen ist ab September bis Oktober reif. Blütezeit: Mai Lebensraum: Die Stech-Fichte ist anspruchslos bezüglich des Standorts, bevorzugt aber nährstoffreiche, frische, sandige bis kiesige Lehme. Der pH-Wert sollte neutral sein. Verbreitung: Sie stammt aus den Rocky Mountains im Westen der USA und ist hauptsächlich in Utah und Kolorado verbreitet. In Mitteleuropa und Russland ist sie ein beliebter Garten- und Parkbaum.
Mensch und Stadt
Die Stech-Fichte ist mit ihren zahlreichen Zuchtformen sehr beliebt und einer der am häufigsten angepflanzte Ziernadelbäume. Besonders die blaugraue Variante findet sich als Solitärbaum in vielen Gärten und Parks in der Stadt. Gelegentlich wird sie auch als Hecke angepflanzt. Sie eignet sich besonders als Stadtbaum, weil sie unempfindlich gegenüber Frost, Trockenheit und Luftverschmutzungen ist.
Viele Menschen schätzen die Stech-Fichte neben ihrer Attraktivität besonders wegen ihrer guten Eigenschaften als Sichtschutz und zur Lärmminderung, auch im Winter.
Wissenswertes
- Herkunft: Die Stech-Fichte stammt aus den Rocky Mountains im Westen der USA.
- Giftigkeit oder Verwendung: Sie ist nicht giftig. Die Nadeln schmecken scharf und bitter.
- Die Stechfichte ist nach der Nordmanntanne der zweitbeliebteste Weihnachtsbaum in Deutschland.
- Utah und Colorado haben sie zu ihrem Landesbaum ernannt.
- Die Blütezeit ist im Mai.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Mitchell, A.: Die Wald- und Parkbäume Europas. Ein Bestimmungsbuch. Verlag: Berlin und Hamburg: Verlag Paul Parey 1979.
- Spohn, M., Spohn, R.: Kosmos - Baumführer Europa. Verlag: Stuttgart: Kosmos 2011.
- Jacobi, F.: Das Pflanzenbestimmungsbuch. Gehölze. Verlag: Hamburg: F. Büchner, Handwerk und Technik 2006.
- Seite „Stech-Fichte“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 5. Februar 2017, 21:39 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stech-Fichte&oldid=162357275 (Abgerufen: 16. November 2017, 11:18 UTC)