Acker-Schöterich – Erysimum cheiranthoides
Deutscher Name: | Acker-Schöterich |
Wissensch. Name: | Erysimum cheiranthoides (L.) |
Weitere deutsche Namen: | Gänsesterbe, Ruderal-Goldlack |
Großgruppe: | krautige Blütenpflanzen |
Taxonomie: | Ordnung Brassicales / Familie Brassicaceae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Rote Liste Deutschland: | nicht gefährdet |
Rote Liste Berlin: | nicht gefährdet |
Status: | Einheimisch |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
- giftig
- kleine Blüten
- kantiger Stängel
Bilder
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Beschreibung
Verwechslungsmöglichkeiten:
Ruten-Schöterich | Die Blüten sind größer. |
Biologie: Die Bestäubung des Acker-Schöterich erfolgt über Insekten- und Selbstbestäubung. Seine Ausbreitung erfolgt durch Selbst- und Windausbreitung. Blütezeit: Mai bis September Lebensraum: Der Acker-Schöterich wächst vor allem auf lockeren, feuchten Böden. Er erträgt Schatten. Er ist ein Zeiger für einen hohen Stickstoffgehalt im Boden. Verbreitung: Er ist in weiten Teilen Europas bis in den Westen Asiens verbreitet. Außerdem wurde er durch den Menschen in Nordamerika, Argentinien, Neuseeland und Japan eingeführt.
Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland
Mensch und Stadt
Der Acker-Schöterich ist ein häufiger Vertreter in Wildkrautbeständen und wächst in der Stadt bevorzugt auf Äckern, Brachflächen,an Ufern und Wegesrändern. Er wächst vor allem auf lockeren, feuchten Böden und erträgt Schatten. Er ist ein Zeichen für einen hohen Stickstoffgehalt im Boden.
Wegen seiner langen Blütezeit wird er gelegentlich auch als Zierpflanze in Gärten angepflanzt.
Wissenswertes
- Herkunft: Der Acker-Schöterich ist in Europa heimisch.
- Giftigkeit oder Verwendung: Der Acker-Schöterich ist giftig. Die Samen enthalten herzwirksame Glycoside, die in der Naturheilkunde gegen Herzschwäche, Krampfhusten und Hautausschläge genutzt werden.
- Ein weiterer deutscher Name des Acker-Schöterich ist "Gänsesterbe". Er bezieht sich auf die Giftigkeit der Pflanze.
- Die Blütezeit ist von Mai bis September.
- Er ist eine einjährige Pflanze, d.h. er blüht nur für einen Sommer und stirbt nach der Reifung der Samen ab.
- Die Bestäubung erfolgt über Insekten- und Selbstbestäubung.
- Seine Ausbreitung erfolgt durch Selbst- und Windausbreitung.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Kammer, Peter M. (2016): Pflanzen einfach bestimmen. Schritt für Schritt einheimische Arten kennenlernen. Bern: Haupt Verlag.
- Schauer, Thomas, Caspari, Claus, Caspari, Stefan (2015): Der illustrierte BLV Pflanzenführer für unterwegs. 1150 Blumen, Gräser, Bäume und Sträucher. München: BLV Buchverlag GmbH & Co. KG.
- Spohn, Margot, Golte-Bechtle, Marianne, Spohn, Roland (2015): Was blüht denn da? Stuttgart: Franck-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG.
- Seite „Acker-Schöterich“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Juli 2017, 19:47 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Acker-Sch%C3%B6terich&oldid=167622676 (Abgerufen: 1. Februar 2018, 15:39 UTC)