Braune Wegschnecke – Arion fuscus
Aus Offene Naturführer
Deutscher Name: | Braune Wegschnecke |
Wissensch. Name: | Arion fuscus ((O. F. Müller, 1774)) |
Wissensch. Synonyme: | Arion subfuscus (auctt. non Draparnaud 1805, partim) |
Großgruppe: | Weichtiere |
Taxonomie: | Ordnung Pulmonata / Familie Arionidae |
Deutsche Wikipedia-Seite |
Rote Liste Deutschland: | nicht gefährdet |
Inhaltsverzeichnis
Merkmale
Besondere Merkmale:
Die Braune Wegschnecke hat eine gelbe bis braune Grundfarbe mit einem leicht dunkleren Rücken. An den Seiten hat sie jeweils einen dunkleren Längsstreifen. Der Kopf und die Fühler sind dunkelgrau. Die Unterseite (Sohle) ist hellgrau bis weiß. Der Schleim ist kräftig gelb bis orange gefärbt. Sie wird bis zu sieben Zentimeter lang.
- dunkle, seitliche Längsbinden
- gelber bis oranger Rückenschleim
Bilder
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Beschreibung
Verwechslungsmöglichkeiten:
Hellbraune Wegschnecke | Die Hellbraune Wegschnecke unterscheidet sich äußerlich nicht. Die Arten können nur mit Hilfe eines Lichtmikroskops unterschieden werden. |
Verbreitung nach Bundesland:
ganz Deutschland
Mensch und Stadt
Die Braune Wegschnecke ist wenig anspruchsvoll und lebt in trockenen und feuchten Wäldern sowie auf Wiesen. Sie kommt auch häufig in Gärten und Parks in Städten vor.
Wissenswertes
- Die Braune Wegschnecke wird etwa ein Jahr alt.
- Sie frisst frisches pflanzliches Material, Früchte, Pilze und gelegentlich wohl auch Aas sowie Kot von Wirbeltieren.
- Sie kann sich nicht vollständig zusammenziehen und ist daher kontrahiert verhältnismäßig länger als andere Wegschnecken.
- Sie ist wie alle Landlungenschnecken ein Zwitter, d.h. sie hat männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale.
Quellen, Literatur, Weblinks
- Seite „Braune Wegschnecke“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. April 2020, 00:38 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Braune_Wegschnecke&oldid=199401808 (Abgerufen: 28. September 2020, 13:50 UTC)
- Wiese, Vollrath (2014): Die Landschnecken Deutschlands. Finden – Erkennen – Bestimmen. S. 243. Wiebelsheim: Quelle & Meyer Verlag